Domain-Newsletter

Ausgabe #1189 – 12. Oktober 2023

Themen: DNS Abuse – GoDaddy differenziert beim Missbrauch | Statistik – VeriSign zählt 16 TLDs neu mit | TLDs – Neues von .cw, .ing und .uk | iwoman.com – mangels Marke gibt es ein RDNH | candy.com – Investment des Domain-King geht auf | Gesundheit – appledaily.com pflückt US$ 97.505,– | Las Vegas – Jahrestreffen der ICA im Januar 2024

DNS ABUSE – GODADDY DIFFERENZIERT BEIM MISSBRAUCH

Der US-Registrar GoDaddy hat alle Organisationen, die eine wichtige Rolle im Domain Name System (DNS) spielen, dazu aufgerufen, einen sicheren und verantwortungsvollen Raum für alle Online-Nutzer zu schaffen. Die Diskussion um „DNS Abuse“ hat damit endgültig auch den Markt der Domain-Registrare erreicht.

Mehr als 84 Mio. verwaltete Domain-Namen, über 21 Mio. Kunden und mehr als 9.000 Mitarbeiter – wer nach dem Schwergewicht unter den Domain-Registraren sucht, wird bei GoDaddy fündig. Umso mehr lässt aufhorchen, wenn sich James Bladel, Vice President Government & Industry Affairs bei GoDaddy und ein Veteran der Domain Name Industry, in einem Blog-Artikel zur Rolle der Registrare im DNS äußert. Im Vordergrund steht für ihn, aufzuzeigen, wo die Grenzen eines Registrars bei der Bekämpfung missbräuchlicher oder schädlicher Webinhalte liegt. Domain-Registrare versteht Bladel dabei als die Immobilienmakler der digitalen Welt. Ähnlich wie ein Makler unterstützen sie Privatpersonen bei der Suche und Sicherung einer einzigartigen Domain für ihre Online-Präsenz. Die Domain selbst speichere jedoch keine Webinhalte; sie sei lediglich eine Adresse, die auf einen Speicherort verweist, an dem die Inhalte gehostet werden. Wenn also eine Domain registriert ist, aber nicht auf eine Website verweist, läuft sie ins Leere. Es sei die Aufgabe des Webhosting-Anbieters, aus dem leeren Grundstück etwas Nützliches zu machen. Insoweit seien die Hoster die Vermieter des Internets; sie würden die Infrastruktur betreiben, die erforderlich sei, um Webinhalte im Internet zugänglich zu machen. Einige Websites würden zwar das gleiche Unternehmen als Registrar und Webhosting-Anbieter nutzen, aber das sei nicht zwingend so. Die Dezentralisierung von Internetdiensten fördere Innovation, Flexibilität und Wettbewerb, könne aber auch Herausforderungen mit sich bringen, wenn es darum geht, gegen illegale Inhalte vorzugehen.

Dann schwenkt Bladel um zum Thema „DNS Abuse“ und „online harms“. Ersteres versteht er – ähnlich wie die Internet-Verwaltung ICANN – als fünf Kategorien schädlicher Aktivitäten, nämlich „malware, botnets, phishing, pharming, and spam“, mithin bezogen auf jede böswillige Aktivität, die darauf abzielt, die DNS-Infrastruktur zu stören oder sie in einer unbeabsichtigten Weise zu betreiben. Allgemeiner und breiter gefasst ist der Begriff der „Online-Schäden“; er umfasst für Bladel auch schädliche, illegale oder kontroverse Webinhalte oder -aktivitäten, die sich nachteilig auf Einzelpersonen, Organisationen und Gemeinschaften auswirken können. Beispielhaft erwähnt er Cybermobbing, Belästigung, Hassreden, Fehlinformationen, Betrug oder Identitätsdiebstahl usw. Wenn es um solche „Online-Schäden“ geht, befänden sich die verletzenden Inhalte auf einem Webserver, der vom Webhosting-Anbieter kontrolliert wird. Ist der Hoster nicht mit dem Registrar identisch, hat dieser weder die Befugnis noch die Möglichkeit, die gehosteten Inhalte zu entfernen oder zu bearbeiten – nur ein Vermieter könne einen schlechten Mieter hinauswerfen. Erster Ansprechpartner sei daher der Webhoster, denn: „Asking a registrar to address harmful content is both ineffective and fraught with collateral damage, because their only “tool” to respond is to deactivate the domain name.“ Da der Registrar die Domain nur verwalte, gäbe es auch keine Garantie dafür, dass die beanstandeten Inhalte nicht auch bei anderen Webhostern noch aktiv seien. Durch die Deaktivierung einer Domain werde der Inhalt nicht vom Webhoster entfernt, sondern nur die Verknüpfung mit der Domain aufgehoben.

Der Artikel von Bladel darf als Hinweis verstanden werden, dass in Haftungsfragen zwischen den verschiedenen Marktteilnehmern im Ökosystem des DNS scharf zu differenzieren ist. Da GoDaddy selbst auch Webhosting anbietet, entzieht sich Bladel dabei nicht pauschal jeglicher Haftung. Für die weitere (politische) Diskussion um DNS-Abuse und die Folgen für die Praxis kann das nur sinnvoll sein.

Den Artikel von GoDaddy finden Sie unter:
> https://www.godaddy.com/resources/skills/roles-of-domain-registrars-and-web-hosting-providers

Quelle: eigene Recherche

STATISTIK – VERISIGN ZÄHLT 16 TLDS NEU MIT

Die Zahl der weltweit registrierten Domain-Namen ist auf 356,6 Mio. angestiegen. Das meldet die .com-Registry VeriSign in ihrem aktuellen „Domain Name Industry Brief“ für das 2. Quartal 2023. Allerdings ist der Anstieg auch einer neuen Zählweise zu verdanken.

Die Gesamtzahl der Domains, die aktuell registriert ist, ist mit der Zahl der Top Level Domains verknüpft, die aktuell zur Verfügung steht. Diese Zahl schwankt, unter anderem weil sich vor allem Marken-Endungen wieder aus dem Domain Name System verabschieden. Legt man die Zahlen der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) zu Grunde, gibt es Anfang Oktober 2023 insgesamt 1.464 Top Level Domains, einschließlich gTLDs, ccTLDs und IDNs. Wie VeriSign nun einräumt, flossen allerdings nicht all diese Domain-Endungen in die Zahlen im „Domain Name Industry Brief“ ein. Gleich 16 Endungen, nämlich die fünf ccTLDs .aq, .ax, .cw, .ss, .su und .sx sowie zehn gTLDs, nämlich .aero, .asia, .cat, .coop, .gov, .museum, .pro, .tel, .travel und .xxx, berücksichtigt VeriSign erstmals mit der Ausgabe für das 2. Quartal 2023. Und deren Registrierungszahlen wirken sich durchaus auf das Gesamtergebnis aus. So weist der Quartalsbericht für das zweite Quartal 2023 einen Anstieg von 1,7 Mio. Domains über alle TLDs hinweg aus, was einer Gesamtzahl von 356,6 Mio. Namen entspricht. Im Quartalsbericht für das erste Quartal 2023 waren jedoch insgesamt 354,0 Mio. Domains über alle TLDs hinweg registriert, was einen Zuwachs von 2,6 Mio. Namen bedeutet. Durch die Einbeziehung der 16 TLDs erhöht sich die vergleichbare Gesamtzahl der über alle TLDs registrierten Domains im ersten Quartal 2023 auf 354,9 Mio., was zu dem Wachstum von 1,7 Mio. im Vergleich zum Vorquartal führt.

Keine neue Zählweise, aber gleichwohl einen erheblichen Sprung in den Registrierungszahlen melden die Statistiker von ntldstats.com für das Lager der seit 2012 neu eingeführten gTLDs. Innerhalb eines Monats kletterte deren Gesamtzahl von 32.447.733 (01. September 2023) auf 33.555.011 (01. Oktober 2023), ein Zuwachs von 1.107.278 Domains. Davon profitiert haben .online und .top mit deutlich sechsstelligen Zuwächsen. Als Gewinner darf sich vor allem aber .shop fühlen. Gestartet Mitte Oktober 2016, kennen die Registrierungszahlen nur einen Weg – nach oben. Aktuell verpasst .shop mit 2.105.588 Domains die Top 3 noch deutlich, aber es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sie das Spitzentrio aufbricht. Vor allem die Stetigkeit des Wachstums spricht für eine gesunde und nachhaltige Entwicklung, frei von Marketing-Aktionen und Ramschpreisen. Gerade das Management größerer Domain-Portfolien kommt an .shop nicht mehr vorbei.

Die Länderendung .cm zählt zu den drei beliebtesten Domain-Endungen auf dem afrikanischen Kontinent. Das hat Ebot Ebot Enaw von der National Agency for Information Technology and Communication (Antic) mitgeteilt. Konkrete Zahlen nannte er nicht. Nach den letzten uns bekannten Zahlen aus dem Jahr 2020 waren rund 50.000 .cm-Domains registriert, wobei Südafrikas Länder-Endung .za das kontinentale Feld mit aktuell gut 1,1 Mio. Domains klar anführt. Zur Begründung verwies Ebot Ebot Enaw auf vergleichsweise günstige Einkaufspreise für Registrare; sie wurden von vormals über EUR 50,– auf mittlerweile EUR 3,– pro Jahr und .cm-Domain gesenkt. Ganz genaue Zahlen liefert hingegen NASK, die Verwalterin der polnischen Länder-Endung .pl. Gemäß Report für das 2. Quartal 2023 waren zum 30. Juni 2023 exakt 2.518.386 .pl-Domains registriert, ein leichtes Plus von 8.761 Domains gegenüber dem Vorquartal. Sie verteilen sich auf 1.118.526 verschiedene Domain-Inhaber. Die „renewal quote“ lag bei 72,58 Prozent. Wer mehr wissen möchte: der Quartalsbericht steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit.

Die aktuellen Domain-Zahlen:
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.de – 17.620.903 – (Vergleich zum Vormonat: + 23.383)
.at – 1.510.377 – (Vergleich zum Vormonat: – 345)
.com – 160.792.093 – (Vergleich zum Vormonat: – 161.026)
.net – 13.152.436 – (Vergleich zum Vormonat: + 170.734)
.org – 10.786.405 – (Vergleich zum Vormonat: + 5.688)
.info – 3.724.695 – (Vergleich zum Vormonat: – 28.332)
.biz – 1.287.014 – (Vergleich zum Vormonat: – 4.084)
.eu – 3.671.059 – (Vergleich zum Vormonat: – 8.931)

.xyz – 3.669.790 – (Vergleich zum Vormonat: + 45.843)
.online – 3.079.991 – (Vergleich zum Vormonat: + 185.026)
.top – 2.847.961 – (Vergleich zum Vormonat: + 252.123)

(Stand 01. Oktober 2023)

Den „Domain Name Industry Brief“ für das 2. Quartal 2023 finden Sie unter:
> https://dnib.com/articles/the-domain-name-industry-brief-q2-2023

Den „.pl domain name market report“ für das 2. Quartal 2023 finden Sie unter:
> https://www.dns.pl/en/NASK-Q2-2023-REPORT-EN.pdf

Aktuelle Domain-Zahlen finden Sie unter:
> http://www.domain-recht.de

Quelle: dnib.com, businessincameroon.com, dns.pl

TLDS – NEUES VON .CW, .ING UND .UK

Haben Sie noch etwas Urlaubsgeld übrig? Dann hätten wir einen Tipp für Sie: .ing startet demnächst in die Early Access Period – mit rekordverdächtigen Gebühren. Derweil rüstet Curaçaos .cw technisch auf, während .uk staatliche Angebote öffnet – hier unsere Kurznews.

Die University of Curaçao, Verwalterin der Länder-Endung .cw, erhält prominente Unterstützung. Wie die .nl-Registry SIDN mitteilt, stellt man ab sofort einen „secondary DNS service“ für .cw zur Verfügung. Der Dienst basiert auf der Anycast-Infrastruktur von SIDN; Anycast umfasst mehrere geographisch verteilte Server, die alle dieselbe IP-Adresse nutzen, was eine schnelle Einrichtung mit ausreichender Redundanz ermöglicht. Die primäre Infrastruktur von .cw befindet sich derzeit in einer Übergangsphase, erklärte Leendert Pengel, Leiter des Zentrums für digitales Lernen an der Universität von Curaçao (UoC) und verantwortlich für .cw. „We had an acute continuity problem when the provider of the IPAM appliance that our primary DNS duns on told us that they were withdrawing support.“, so Pengek. Die Zahl der .cw-Domains liegt bei unter 1.000; allerdings werden diese Adressen von verschiedenen Regierungsstellen, Finanzinstituten, Bildungseinrichtungen sowie lokalen und internationalen Unternehmen genutzt, und sind daher für die Infrastruktur von wesentlicher Bedeutung. Keine Änderungen gibt es vorerst an den Registrierungsregeln für .cw; so bleibt für eine Registrierung direkt unterhalb von .cw eine Präsenz vor Ort unverzichtbar. Die Gebühren liegen aktuell bei US$ 100,- in den ersten beiden Jahren der Registrierung.

Wer frühzeitig Domain-Namen mit der Endung .ing registrieren will, muss möglicherweise vorher seine Bank anrufen. Wie gemeldet, startet die von der Google-Tochtergesellschaft Charleston Road Registry Inc. verwaltete Top Level Domain am 31. Oktober 2023 mit einer Early Access Period (EAP); die dauert ungewöhnlich lange, nämlich bis zum 05. Dezember 2023. In dieser Phase können interessierte Nutzer Domains registrieren, wobei die Gebühren über den zeitlichen Verlauf der EAP hin sinken. Wer vorne in der Schlange stehen will, sollte aber viel Geld mitbringen; so verlangt etwa der Registrar 101domain GRS Limited in der ersten Woche US$ 1,1 Mio. pro .ing-Domain; in der zweiten Woche sind es dann „nur“ noch US$ 340.000,-. Bei Webnames.ca Inc. soll die Teilnahme in der ersten Woche der EAP sogar mit US$ 1,6 Mio. zu Buche schlagen. Wer allerdings ins Risiko geht und bis zur letzten Woche wartet, könnte schon für US$ 149,- Glück haben. Hintergrund ist, dass die Endung „.ing“ in der englischen Sprache sehr verbreitet ist und sich für Domains wie do.ing, shopp.ing, dat.ing oder train.ing ideal eignet. Ob sich diese hohen Preise für die Erstregistrierung im Secondary-Market steigern lassen, bleibt vorerst abzuwarten.

Britische Behörden sind nicht länger verpflichtet, ihr Angebot unterhalb der Domain gov.uk zur Verfügung zu stellen. Die Website gov.uk wurde vor elf Jahren vom Government Digital Service (GDS) eingeführt, um den früheren Flickenteppich unterschiedlicher Systeme durch eine einzige und einheitliche Online-Infrastruktur zu ersetzen. Jetzt rückt man davon aber wieder ab. Jede Behörde, die ihre Website oder Dienste auf einer anderen Plattform unter .uk betreiben möchte, muss zwar zunächst eine formelle Ausnahmegenehmigung beantragen, erhält diese aber auch. Dieser Prozess kann über einen einfachen Online-Antrag abgewickelt werden, den der GDS kürzlich auf gov.uk veröffentlicht hat. Zur Begründung heisst es, dass es Fälle geben könne, in denen die Unabhängigkeit von gov.uk der beste Weg sei, um die Bedürfnisse der Nutzer zu erfüllen, zum Beispiel wenn die Verbindung mit der Zentralregierung die Nutzer davon abhalten könnte, sich mit den Inhalten zu beschäftigen. „You can apply for an exemption if you have evidence that user needs can be better met on a website other than GOV.UK“, so die GDS. Für die Behörden wichtig zu wissen ist, dass sie vor Beantragung einer Ausnahmeregelung die Genehmigung benötigen, Geld für die Erstellung einer neuen Website im Rahmen der Kontrolle der digitalen und technologischen Ausgaben auszugeben. Ob man damit das Vertrauen in den behördlichen Kommunikationsverkehr stärkt, darf man allerdings bezweifeln.

Quelle: sidn.nl, domainnamewire.com, publictechnology.net

IWOMAN.COM – MANGELS MARKE GIBT ES EIN RDNH

Im UDRP-Verfahren um die Domain iwoman.com musste die Beschwerdeführerin feststellen, dass ihre Markenrechte nicht ausreichen, eine früher ordnungsgemäß genutzte Domain vor der WIPO zu erstreiten.

Die US-Amerikanerin Cathleen Trigg-Jones, eine Entrepreneurin mit Kenntnissen in Journalismus, Multimedia Produktion, PR, Marketing, und Erfahrungen als Rednerin und Coach, ist Inhaberin zweier US-Marken »IWOMAN«, die sie im September 2021 registrierte und deren Erstbenutzung sie auf Januar 2019 datiert. Sie sieht ihre Rechte durch die Domain iwoman.com verletzt, weshalb sie, vertreten durch eine Rechtsanwaltskanzlei, ein UDRP-Verfahren vor der WIPO startete. Unter anderem trägt sie vor, die Domain werde nicht genutzt und es sei nicht ersichtlich, dass sie in Zukunft genutzt werde – ob ordentlich oder bösgläubig. Der Inhaber habe die Domain nur, um sie überteuert zu verkaufen. Gegner ist Witold Stawarz, der die erstmals 1997 registrierte Domain 2009 kaufte und 2014 darunter ein Blog mit Inhalten zu Schwangerschaften von Frauen veröffentlichte. Er hält entgegen, die Website unter der Domain sei zur Zeit nicht online, weil sie für ein UpDate weiterentwickelt wird. Davon abgesehen handele es sich bei »iwoman« um zwei allgemeine Begriffe, »i woman«; die Domain habe er entsprechend ihrem Wortsinne genutzt. Die Marken der Beschwerdeführerin bestünden bei weitem nicht so lange wie er Inhaber der Domain sei. Außerdem stünden die Marken der Beschwerdeführerin lediglich im USPTO Supplemental Register, was bedeute, dass sie keine Unterscheidungskraft erlangt haben.

Als Entscheider wurde der bulgarische Rechtsanwalt Assen Alexiev eingesetzt, der die Beschwerde schon an der ersten Voraussetzung scheitern ließ und ein Reverse Domain Name Hijacking (RDNH) feststellte (WIPO Case No. D2023-3258). Alexiev ließ das Verfahren bereits bei der Frage von Ähnlichkeit von Domain und Marke scheitern, indem er monierte, dass die Beschwerdeführerin keinen ordentlichen Nachweis erbracht habe, dass sie Inhaberin ordentlicher Marken sei. Das Ergänzungsregister sei eine Auflistung von Nicht-Markenbezeichnungen (z.B. beschreibenden Wörtern), die „geeignet“ sind, zu einer Marke zu werden. Im WIPO Overview 3.0 heiße es unter 1.2.2: Von Beschwerdeführern, die sich auf Markeneintragungen berufen, die ausschließlich im Ergänzungsregister des USPTO eingetragen sind, wird erwartet, dass sie eine sekundäre Bedeutung nachweisen. Die Beschwerdeführerin habe in diesem Fall keine entsprechenden Nachweise erbracht. In der Folge könne er nicht bestätigten, dass eine Marke vorliegt, was aber Voraussetzung für das erste Element des Verfahrens ist. Aus diesem Grunde scheitere die Beschwerde schon an diesem Punkt.

Alexiev ließ es sich aber nicht nehmen, auch die beiden weiteren Elemente des UDRP-Verfahrens zu prüfen, an denen die Beschwerde jeweils genauso scheiterte. So sei der Gegner berechtigt, da er die Domain 2014 ordentlich für das Blog über Schwangerschaften von Frauen genutzt habe. Und da er die Domain kaufte noch bevor die Beschwerdeführerin ihre Marken registrierte und sie im geschäftlichen Verkehr nutzte, könne auch keine Bösgläubigkeit Seitens des Gegners angenommen werden.

Da aber in diesem Fall nicht eines der drei Elemente des UDRP-Verfahrens zugunsten der Beschwerdeführerin vorliege, prüfte Alexiev noch, ob ein Reverse Domain Name Hijacking (RDNH) vorliege. Das bestätigte er unter anderem, weil die Beschwerdeführerin sich von einer Rechtsanwaltskanzlei vertreten ließ, die hätte wissen müssen, dass das Verfahren nicht von Erfolg gekrönt sein konnte, aber gleichwohl die Beschwerde einreichte. Folglich habe die Beschwerdeführerin die Beschwerde bösgläubig erhoben. Damit wies Alexiev die Beschwerde ab und bestätigte ein RDNH der Beschwerdeführerin.

Die UDRP-Entscheidung über die Domain iwoman.com finden Sie unter:
> https://www.wipo.int/amc/en/domains/decisions/pdf/2023/d2023-3258.pdf

Spezialisierte Anwälte findet man unter:
> https://www.domain-anwalt.de

Quelle: wipo.int, eigene Recherche

CANDY.COM – INVESTMENT DES DOMAIN-KING GEHT AUF

Geht es um hochpreisige Domain-Verkäufe, kommen wir immer wieder auf Rick Schwartz, den Domain-King, zurück. Nicht nur verkündete er, den Verkauf von luv.com abgeschlossen zu haben, sondern auch in der Folge des candy.com-Deals über US$ 11 Mio. kassiert zu haben.

Bereits im Juli 2023 hatte Schwarz auf Twitter mitgeteilt, dass er luv.com für einen siebenstelligen Betrag verkauft habe. Seinerzeit hieß es bei dnjournal.com: „Today Rick let me know the buyer has accepted an offer to pay $1.55 million up front and eliminate future payments from the deal.“ Jetzt wurde die Domain übertragen, und das Geschäft ist abgeschlossen. Domain-Investor Elliot Silver fragte bei Rick nach, wie denn die Konditionen für den Verkauf nun sind, doch Schwartz teilte mit, dass die Vereinbarungen sich geändert hätten und er sich über den finalen Preis nicht äußern dürfe. Jedenfalls wurde es ein reiner Barkauf ohne eine Beteiligung Ricks an dem neuen Geschäft des Käufers. Das ist der zweite siebenstellige Domain-Verkauf von Schwartz im Jahr 2023. Früher in diesem Jahr verkaufte er bereits prop.com für einen siebenstelligen Betrag. 2017 hatte er die Domain noch mit einem Wert von US$ 350.000,– eingestuft. Bei dieser konnte er also den Preis noch ordentlich steigern. luv.com hingegen bewertete er 2017 bereits mit US$ 1,8 Mio. und lag also in etwa korrekt mit seiner Einschätzung, oder war nicht in der Lage, den Preis weiter nach oben zu treiben. Aufgrund der Schweigevereinbarung werden wir es wohl kaum erfahren.

Doch das sind nicht die wichtigsten Neuigkeiten zu den Domain-Verkäufen des Domain-King. Sein Ziel sind Geschäftsbeteiligung beim Käufer von Domains, was er bei luv.com nicht hinbekommen hat. Schwartz erklärt: „I am an angel investor but invest with domains, not dollars. I invest in people that I believe in.“ Unter der Maxime konnte er 2009 eine fünfprozentige Beteiligung bei den Käufern von candy.com vereinbaren, die er für US$ 3 Mio. an zwei junge Geschäftsleute verkaufte. Beide sind mit dem Süßwarengeschäft vertraut und konnten sich mit candy.com am Markt stark exponieren. Nicht alles lief glatt, Schwartz machte ein paar Zugeständnisse und erhielt im Gegenzug weitere Beteiligungen. Als ihr Geschäft aber über Süßwaren hinaus ging, gründeten sie 2021, unter Beteiligung von Schwartz, Greenrabbit.com und konnten candy.com zur Finanzierung verkaufen. Das neue Unternehmen Greenrabbit.com konnten sie nun an PFG (Performance Food Group) verkaufen. Schwartz verdient damit (und dem früheren Verkauf von einem Teil seiner Anteile) mit dem Verkauf von candy.com in dessen Folge insgesamt über US$ 11 Mio. Damit erweist sich Rick Schwartz seinem Titel als Domain-King abermals würdig.

Bei alledem ist zu bedenken, dass Schwartz in eigenem Interesse – und dem aller ordentlichen Domain-Investoren – wann immer möglich hohe Preise ordentlich publik macht. Interessierten Käufern muss klar werden, welchen Wert eine sehr gute Domain haben kann, wenn man sie verständig nutzt. Schwartz gibt da die besten Beispiele.

Die Geschichte zum großen candy.com / greenrabbit.com Deal findet man bei dnjournal.com:
> https://www.dnjournal.com/articles/2023/rs-gr/rick-schwartz-candy.htm

Quelle: dnjournal.com, domaininvesting.com, eigene Recherche

GESUNDHEIT – APPLEDAILY.COM PFLÜCKT US$ 97.505,–

Die vergangene Domain-Handelswoche schafft es nicht ganz in den sechsstelligen Bereich, kommt aber mit appledaily.com und ihrem Preis von US$ 97.505,– (ca. EUR 92.160,–) nahe dran. Mangels besserer Quellen entnehmen wir diesmal die Daten den vergangenen 14 Tagen bei namebio.dom.

An der Spitze steht mit appledaily.com zum Preis von US$ 97.505,– (ca. EUR 92.160,–) eine Domain knapp unter der Grenze zur Sechsstelligkeit. Ihr folgt die geschichtsträchtige sanctum.com mit sehr erfolgreichen US$ 88.779,– (ca. EUR 83.912,–), nachdem sie im Januar 2012 auf US$ 5.999,– (ca. EUR 4.620,-) gekommen war und im April 2014 bereits mit US$ 18.500,- (ca. EUR 13.406,-) glänzte. Die Domain nataliecole.com muss sich mit US$ 10.752,– (ca. EUR 10.163,–) begnügen, obwohl sie im September 2022 ganze US$ 51.000,– (ca. EUR 50.700,-) erzielte. Weiter gehts mit cuzo.com, die jetzt US$ 7.773,– (ca. EUR 7.347,–) erzielt, nachdem sie im Mai 2008 bei US$ 3.171,– (ca. EUR 2.050,-) lag. Irritiert sind wir bei aintnomobway.com, die wir im August 2023 mit US$ 11.750,– (ca. EUR 10.760,-) auf namebio.com gesichtet haben, die dort jetzt aber mit US$ 6.750,– (ca. EUR 6.380,–) geführt wird.

Unter den Länderendungen positioniert sich ein starkes Duo bestehend aus ca.ai zum Preis von US$ 25.500,– (ca. EUR 24.102,–) und finch.io zum Preis von US$ 25.000,– (ca. EUR 23.629,–) an der Spitze. Letztere verbessert sich sprunghaft im Vergleich zu ihrem Preis von EUR 8.000,- im Januar 2021. Von Interesse ist noch occur.ai, die aktuell auf US$ 2.359,– (ca. EUR 2.230,–) kommt und im Oktober 2021 bei US$ 1.004,- (ca. EUR 868,-) lag.

Die neuen generischen Endungen bringen keine steilen Zahlen, umusic.digital kommt als beste auf US$ 2.121,– (ca. EUR 2.005,–). Die klassischen generischen Endungen zeigen wieder eine starke .org mit liberalconspiracy.org zum Preis von US$ 29.000,– (ca. EUR 27.410,–) an erster Stelle, gefolgt von weiteren gut bepreisten Domains. Die Domain smell.org kommt auf US$ 4.050,– (ca. EUR 3.828,–), nachdem sie sich zuvor im Oktober 2015 mit US$ 970,– (ca. EUR 870,-) begnügte. Die vergangene Domain-Handelswoche ist nicht weltbewegend, aber liefert durchaus einige schöne Zahlen ab.

Länderendungen
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ca.ai – US$ 25.500,– (ca. EUR 24.102,–)
crypt.ai – US$ 11.111,– (ca. EUR 10.502,–)
kinky.ai – US$ 7.100,– (ca. EUR 6.711,–)
bound.ai – US$ 6.201,– (ca. EUR 5.861,–)
crisp.ai – US$ 5.655,– (ca. EUR 5.345,–)
drawings.ai – US$ 5.007,– (ca. EUR 4.733,–)
ember.ai – US$ 5.006,– (ca. EUR 4.732,–)
networking.ai – US$ 4.521,– (ca. EUR 4.273,–)
debrief.ai – US$ 3.953,– (ca. EUR 3.736,–)
replicas.ai – US$ 3.827,– (ca. EUR 3.617,–)
occur.ai – US$ 2.359,– (ca. EUR 2.230,–)

finch.io – US$ 25.000,– (ca. EUR 23.629,–)
creek.io – US$ 5.627,– (ca. EUR 5.319,–)
amigo.io – US$ 3.261,– (ca. EUR 3.082,–)
excelsior.io – US$ 3.255,– (ca. EUR 3.077,–)
resistance.io – US$ 2.901,– (ca. EUR 2.742,–)
dos.io – US$ 2.457,– (ca. EUR 2.322,–)
mare.io – US$ 2.275,– (ca. EUR 2.150,–)
eskimo.io – US$ 1.925,– (ca. EUR 1.819,–)
cooperative.io – US$ 1.876,– (ca. EUR 1.773,–)
yen.io – US$ 1.610,– (ca. EUR 1.522,–)

recharge.vc – US$ 7.500,– (ca. EUR 7.089,–)
cgx.co – US$ 6.888,– (ca. EUR 6.510,–)
monitor.us – US$ 4.450,– (ca. EUR 4.206,–)
tinyrevolution.us – US$ 4.441,– (ca. EUR 4.198,–)
antenna.vc – US$ 3.500,– (ca. EUR 3.308,–)
8699.cc – US$ 2.275,– (ca. EUR 2.150,–)
horsegarden.de – US$ 2.263,– (ca. EUR 2.139,–)
924.cc – US$ 2.101,– (ca. EUR 1.986,–)
078.tv – US$ 1.740,– (ca. EUR 1.645,–)
joey.co – US$ 1.581,– (ca. EUR 1.494,–)
overlook.ca – US$ 1.320,– (ca. EUR 1.248,–)
grant.co – US$ 1.316,– (ca. EUR 1.244,–)
joseph.co – US$ 1.316,– (ca. EUR 1.244,–)
jadrannovi.me – US$ 1.305,– (ca. EUR 1.233,–)
topagencias.es – US$ 1.150,– (ca. EUR 1.087,–)
schwarzes-brett.de – US$ 1.098,– (ca. EUR 1.038,–)
061.tv – US$ 1.025,– (ca. EUR 969,–)
architects.id – US$ 1.000,– (ca. EUR 945,–)

Neue Endungen
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umusic.digital – US$ 2.121,– (ca. EUR 2.005,–)
best.solar – US$ 2.000,– (ca. EUR 1.890,–)
ufa.xyz – US$ 1.995,– (ca. EUR 1.886,–)
utopia.xyz – US$ 1.236,– (ca. EUR 1.168,–)
daily.life – US$ 1.130,– (ca. EUR 1.068,–)

Generische Endungen
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sciencewise.info – US$ 1.525,– (ca. EUR 1.441,–)

liberalconspiracy.org – US$ 29.000,– (ca. EUR 27.410,–)
giftfromwithin.org – US$ 25.050,– (ca. EUR 23.677,–)
achenet.org – US$ 21.400,– (ca. EUR 20.227,–)
pafibalikpapan.org – US$ 15.250,– (ca. EUR 14.414,–)
trip.org – US$ 15.227,– (ca. EUR 14.392,–)
pafibandarlampung.org – US$ 10.599,– (ca. EUR 10.018,–)
kkkk.net – US$ 7.400,– (ca. EUR 6.994,–)
rpsdegreecollege.org – US$ 6.500,– (ca. EUR 6.144,–)
spcact.org – US$ 6.312,– (ca. EUR 5.966,–)
buddy-project.org – US$ 5.700,– (ca. EUR 5.388,–)
bentcounty.org – US$ 5.600,– (ca. EUR 5.293,–)
dms.org – US$ 5.101,– (ca. EUR 4.821,–)
sandiegonaacp.org – US$ 5.100,– (ca. EUR 4.820,–)
us-english.org – US$ 4.350,– (ca. EUR 4.112,–)
smell.org – US$ 4.050,– (ca. EUR 3.828,–)
nationalcouncilhepm.org – US$ 3.100,– (ca. EUR 2.930,–)
common-capital.org – US$ 3.075,– (ca. EUR 2.906,–)
thewildlifeexperience.org – US$ 3.050,– (ca. EUR 2.883,–)
shereads.org – US$ 3.000,– (ca. EUR 2.836,–)

.com
—–

appledaily.com – US$ 97.505,– (ca. EUR 92.160,–)
sanctum.com – US$ 88.779,– (ca. EUR 83.912,–)
onelineage.com – US$ 80.000,– (ca. EUR 75.614,–)
highschoolfootball.com – US$ 35.000,– (ca. EUR 33.081,–)
novita.com – US$ 32.500,– (ca. EUR 30.718,–)
ypc.com – US$ 22.500,– (ca. EUR 21.267,–)
bhopalmunicipal.com – US$ 20.000,– (ca. EUR 18.904,–)
sportsmarketing.com – US$ 17.583,– (ca. EUR 16.619,–)
thebasketballleague.com – US$ 15.000,– (ca. EUR 14.178,–)
accfarm.com – US$ 12.000,– (ca. EUR 11.342,–)
noladoughnuts.com – US$ 11.150,– (ca. EUR 10.539,–)
nataliecole.com – US$ 10.752,– (ca. EUR 10.163,–)
bfgtech.com – US$ 10.300,– (ca. EUR 9.735,–)
socialmediabuttons.com – US$ 9.900,– (ca. EUR 9.357,–)
panama-guide.com – US$ 9.700,– (ca. EUR 9.168,–)
easterneronline.com – US$ 9.580,– (ca. EUR 9.055,–)
babyboxco.com – US$ 8.867,– (ca. EUR 8.381,–)
yanan.com – US$ 8.794,– (ca. EUR 8.312,–)
modernbbq.com – US$ 7.988,– (ca. EUR 7.550,–)
cuzo.com – US$ 7.773,– (ca. EUR 7.347,–)
aintnomobway.com – US$ 6.750,– (ca. EUR 6.380,–)

Weitere Domain-Preise finden Sie unter:
> https://www.domain-spiegel.de

Quelle: namebio.com, eigene Recherche

LAS VEGAS – JAHRESTREFFEN DER ICA IM JANUAR 2024

Die Internet Commerce Association (ICA) hat ihr Mitgliedertreffen für Januar 2024 in Las Vegas angekündigt. Es ist nicht „… just another meeting – it’s an experience“! Tickets können bereits gebucht werden.

Die Internet Commerce Association (ICA) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Rechte der Domain-Inhaber einsetzt. Das aktuell anstehende Mitgliedertreffen der ICA findet vom 17. bis 20. Januar 2024 in Las Vegas statt. Der offizielle Teil beginnt am 18. und endet am 19. Januar 2024 mit einer Zeremonie. Im Vorfeld, am 17. Januar 2024, sind für Frühankommer abendliche Aktivitäten geplant, die sich voraussichtlich als Abendessen und Getränke, wofür jeder selbst aufkommen muss, darstellen. Und wer länger bleibt, der kann am 20. Januar 2024 an den geplanten Tagesaktivitäten teilnehmen. Nach einer am 18. Januar 2024 zu erwartenden Begrüßung ist mit „Opening Remarks“ und Aktivitäten zu rechnen sowie einem abendlichen Empfang mit Abendessen. Die Veranstaltung ist deutlich auf das Knüpfen von Kontakten ausgerichtet. Darüber hinaus wird es verschiedene Sessions geben. Zu den Inhalten teilt ICA nichts weiter mit.

Das 2024 ICA Member Meeting findet vom 18. bis 19. Januar 2024 in der Resorts World, 3000 S Las Vegas Blvd, Las Vegas, NV 89109 (USA) statt. Die Ticketpreise sind zeitlich gestaffelt: bis 15. Oktober 2023 kosten sie US$ 499,–, danach steigen die Preise. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
> https://www.zeffy.com/en-US/ticketing/fd1a0898-0982-463a-beaf-24535c27e860

Quelle: dnjournal.com

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