Newsletter-Ausgabe #383: Oktober 2007

Themen: .name – sicherer Hafen für böse Buben? | Statistik – .info kurz vor der 5-Mio-Marke | TLDs – Neues von .nyc, .my und .pl | OLG Düsseldorf – Rechtsverletzung aus dem Cache | puss.com – US$ 71.458,- für eine Mieze | T.R.A.F.F.I.C. – Auktionsliste veröffentlicht | .eu (dotEU) – Registrar-Lunch mit EURid

.name – sicherer Hafen für böse Buben?

Global Name Registry (GNR), Verwalter der im Jahr 2000 eingeführten Top Level Domain .name, hat die Abfrage von WHOIS-Daten kostenpflichtig gemacht. Experten befürchten, dass .name mit diesem Schritt zum sicheren Hafen für Cyberkriminelle werden könnte.

Grössere öffentliche Bekanntheit ist der Endung .name bisher verwehrt geblieben, doch das könnte sich jetzt ändern. Wer in Zukunft das öffentliche WHOIS-Verzeichnis nutzt, um herauszufinden, wem eine .name-Domain gehört, wird hierfür zahlen müssen. Aktuell bietet GNR bereits eine kostenfreie WHOIS-Abfrage, über die kaum mehr herauszufinden ist, als wann eine Webadresse unter .name registriert wurde, über welchen Registrar die Anmeldung erfolgt ist und welche Name Server Einträge hinterlegt sind; Angaben zur Person des Domain-Inhabers sind dagegen nicht mehr einsehbar. Wer da nun detaillierte Informationen angefangen über den Namen, über die Anschrift und die Telefon- und Faxnummer nebst eMail-Adresse des Domain-Inhabers wünscht, muss sich über ein Passwort Zugang zur WHOIS-Datenbank erkaufen. Fünf solcher Passwörter kosten insgesamt US$ 2,- und gelten lediglich 24 Stunden. Wer sich also durch eine .name-Domain in Markenrechten verletzt sieht, muss erst über ein gekauftes Passwort den Domain-Inhaber ausfindig machen.

Hakon Haugnes, Gründer und Präsident von GNR, hat diese Änderung in einer öffentlichen Stellungnahme als Kompromiss zwischen dem Datenschutzrecht der EU und der „WHOIS lookup policy“ von ICANN bezeichnet. Mit Hilfe der öffentlich zugänglichen Informationen, dem Namen des Registrars und den Daten des Name Servers könne eine Domain vorübergehend vom Netz genommen und so eine Rechtsverletzung unterbunden werden; wer weitergehende Informationen benötigt, kann sich laut Haugnes entweder kostenpflichtig Zugang verschaffen oder eine Vereinbarung mit GNR schließen, die ihm jederzeitigen Zugriff erlaubt. Dies würde den unterschiedlichen Bedürfnissen, einerseits Domains ohne die Preisgabe persönlicher Informationen zu registrieren und andererseits Rechtsverletzungen problemlos verfolgen zu können, am besten gerecht.

Sicherheitsunternehmen haben bereits heftig gegen diese Änderung protestiert. So warnt Gadi Evron davor, dass .name damit zum sicheren Hafen für böse Buben wird; Paul Ferguson von Trend Micro hat vergangene Woche bereits erste Anzeichen für Schadsoftware ausgemacht. Karen Lentz von ICANN bestätigte jedoch auf Nachfrage, dass sich GNR innerhalb bestehender Verträge bewegen würde. Ob .name ein Einzelfall bleibt oder auch andere TLD-Verwaltungen WHOIS-Informationen kostenpflichtig machen, ist nicht abzusehen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
> https://whois.nic.name/

Quelle: wired.com, eigene Recherche

Statistik – .info kurz vor der 5-Mio-Marke

Im August hatten wir uns noch über ein Sommerloch beklagt, im September geht es aber für die meisten Top Level Domains schon wieder zurück auf die Erfolgsspur. Mit .info darf zudem bald eine der neueren Endung einen Rekord feiern.

Das Ruder herumgerissen haben .com und .net. Gab es im August noch satte Verluste von bis zu knapp 1,5 Millionen Domains, können sich beide Endungen im September wieder kräftig steigern. So ist .com dank eines Nettoanstiegs von knapp 1,2 Millionen Domain-Namen wieder zurück über die 70-Millionen-Marke gesprungen, während .net um fast 200.000 Adressen zulegt und bei 10,2 Millionen notiert. Damit ist der Abstand zu .de, der weltweit bisher zweiterfolgreichsten Top Level Domain, wieder ein bisschen geschrumpft. Das deutsche Länderkürzel bleibt diesmal knapp unter der 100.000-Marke, und liegt aktuell bei über 11,3 Millionen Domains. Einen leichten Rückgang von 4.002 Domains meldet Nic.at für das österreichische Kürzel .at; Anzeichen für einen Negativtrend gibt es aber nicht.

Bei den neuen Endungen macht .info von sich reden, die trotz eines relativ schwachen Anstiegs von etwas über 17.000 Adressen heftig an der 5-Millionen-Mauer kratzt; bereits im Verlauf des Monats Oktober dürfte diese Marke geknackt werden. Für die Europa-Domain dürfte es dagegen noch eine ganze Weile dauern, bis derartige Höhen näher rücken: rund eineinhalb Jahre nach dem Live-Start liegt .eu bei aktuell knapp 2,6 Millionen Domains, und monatlich kommen durchschnittlich etwa 40.000 hinzu. Von einer „.eu Bewusstheitskampagne“ erhofft sich EURid, das Wachstum nochmals kräftig anzuschieben; im Juli war in Belgien und in der Tschechischen Republik bereits eine dreiwöchige Werbekampagne veranstaltet worden, die unter dem Motto goingfor.eu das Bewusstsein für .eu schärfen sollte; weitere Kampagnen in anderen EU-Ländern sind geplant.

Zum Schluss noch ein Blick an das andere Ende dieser Welt: die neuseeländische Domain-Verwaltungsstelle InternetNZ hat voller Stolz verkündet, dass die Zahl der registrierten .nz-Domains erstmals auf über 300.000 angestiegen ist. Pro Monat kommen im Durchschnitt mehr als 7.000 Domains hinzu, der grösste Teil davon unterhalb der offiziellen Subdomain .co.nz. Die Wachstumsraten deuten nach Angaben von Debbie Monahan von InternetNZ darauf hin, dass dieser Trend ungebrochen ist. Da .nz-Domains von jedermann weltweit angemeldet werden dürfen, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch Domain-Spekulanten .nz für sich entdecken.

Die aktuellen Domain-Zahlen:
—————————-
.de – 11.335.035 – (Vergleich zum Vormonat: + 95.737)
.at – 786.799 – (Vergleich zum Vormonat: – 4.002)
.com – 70.833.361 – (Vergleich zum Vormonat: + 1.118.183)
.net – 10.212.859 – (Vergleich zum Vormonat: + 195.394)
.org – 6.147.573 – (Vergleich zum Vormonat: + 73.416)
.info – 4.959.687 – (Vergleich zum Vormonat: + 17.246)
.eu – 2.580.866 – (Vergleich zum Vormonat: + 40.361)
.biz – 1.850.965 – (Vergleich zum Vormonat: + 33.711)
.us – 1.324.559 – (Vergleich zum Vormonat: + 27.909)

insgesamt: 110.031.704 (Stand 1. Oktober 2007)

Aktuelle Domain-Zahlen finden Sie unter:
> http://www.domain-recht.de/

Weitere Registrar-Statistiken finden Sie unter:
> http://www.registrarstats.com

Quelle: eigene Recherche

TLDs – Neues von .nyc, .my und .pl

Was .berlin für die Berliner, ist .nyc für die New Yorker: Erneut macht sich eine Stadt auf, ihre Marke im Domain Name System zu setzen. Des weiteren haben wir Neuigkeiten aus Polen und Malaysia für Sie.

Die Initiative zur Einführung der Städte-Domain .nyc für die US-Metropole New York hat ihre Bemühungen um einen positiven Abschluss mit der Internet-Verwaltung ICANN verstärkt. Die als Sponsor vorgesehene Organisation Connecting.nyc Inc. hat mitgeteilt, Anfang 2008 mit dem ersten Gebot (Request for Proposal) einen ernsthaften Versuch bei ICANN zu starten. Die erssten Pläne für .nyc gehen bis ins Jahr 2001 zurück, als die Stadt ein Konzept zur Einführung einer eigenen TLD absegnete. Wie andere Städtedomain-Bewerbungen auch, soll .nyc in erster Linie dazu dienen, den Tourismus anzukurbeln und das Marketing lokaler Unternehmen zu verbessern; helfen soll dabei ein Online-Verzeichnis und eine eigene Suchmaschine. Der bei ICANN für generische TLDs zuständige Vorstand Craig Schwartz wollte sich in Presseberichten an Spekulationen über die Erfolgschancen von .nyc nicht beteiligen, wies aber darauf hin, dass neben technischem Know-how auch Unterstützung der Bevölkerung erforderlich sei. Neben New York arbeiten unter anderem Berlin, London und Buenos Aires an einer eigenen Top Level Domain; keines der Projekte hat bisher jedoch eine offizielle Bewerbung bei ICANN abgegeben.

Dem Trend zu möglichst kurzen Second Level Domains will sich auch MYNIC, Verwalterin des malaysischen Länderkürzels .my, nicht weiter verschliessen. Gab es Domains bisher nur unter einer der sieben offiziellen Subdomains wie .com.my, .net.my oder .name.my, können .my-Domains ab März 2008 auch auf Ebene der Second Level Domain registriert werden. Um den Übergang zu erleichtern, startet am 01. November 2007 eine Sunrise Period, die bis 31. Dezember 2007 andauert und den Inhabern von Third Level Domains die Chance gibt, das kürzere Pendant auf zweiter Stufe zu erhalten. Bei mehreren Interessenten mit gleicher Third Level Domain, aber unterschiedlicher Subdomain, setzt sich die ältere Registrierung durch. Da eine Registrierung auch weiterhin nur Personen und Unternehmen mit Sitz in Malaysia vorbehalten ist, sind Auswirkungen auf den Domain-Handel, der typischerweise auf kurze Webadressen setzt, nicht zu erwarten.

Während sich die Internet-Verwaltung ICANN den Kopf zerbricht, wie dem Phänomen „Domain-Tasting“ effektive Gegenwehr geleistet werden kann, geht NASK, Verwalterin der polnischen Länderendung .pl, in die Offensive: über ausgewählte Registrare ist es möglich, den Besucherstrom (traffic) einer .pl-Domain noch vor der Registrierung fünf Tage lang zu testen. Bisher bieten acht Registrare dieses Angebot mit der Bezeichnung „Domain Name Tasting“ (DNT) an. Interessenten müssen sich direkt an den Registrar wenden, um weitere Informationen zu erhalten.

Weitere Informationen zu .nyc finden Sie unter:
> http://www.connectingnyc.org/

Registrare, die DNT für .pl bieten, finden Sie unter:
> http://dns.pl/english/registrar/uslugobiorcy.html

Quelle: amny.com, domainesinfo.fr, domainnews.com

OLG Düsseldorf – Rechtsverletzung aus dem Cache

Im Streit um nicht korrekte Impressumsangaben und deren Folgen sah sich das OLG Düsseldorf (Urteil vom 03.07.2007, Az. I-20 U 10/07) der Frage ausgesetzt, inwieweit schwer zugängliche Daten aus dem Cache einer Suchmaschine für eine Rechtsverletzung ausreichen. Nicht sehr, war das Ergebnis.

Die Parteien stehen auf dem Gebiet der Beratung von Fluggesellschaften beim Treibstoffeinkauf im Wettbewerb. Sie streiten um die Berechtigung einer Abmahnung, für die die Klägerin Kostenersatz nach einem Streitwert von EUR 10.000,- in Höhe von EUR 651,80 verlangt. Am 22. Dezember 2005 mahnte die Klägerin die Beklagte ab, weil deren Homepage nicht den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Anbieterkennzeichnung nach § 6 TDG (heute § 5 TKG) entspräche. Sie legte „Internet-Ausdrucke“, die auf den 20. Dezember 2005 datierten, vor, um ihren Vorwurf zu untermauern. Die Beklagte hielt dem entgegen, ihre Homepage bereits am 15. November 2005 vom Netz genommen zu haben, um sie zu überarbeiten. Sie legte Internet-Ausdrucke vom 16. Januar 2006 vor, die sie aus dem Cache einer Suchmaschine gezogen hatte, und hielt es für rätselhaft, wie die Klägerin an den von ihr vorgelegten Ausdruck gelangt sei. Der direkte Zugriff auf die Domain habe seinerzeit leere Webseiten ergeben.

Das Landgericht Düsseldorf (Urteil vom 20.12.2006) hat die Klage mit der Begründung abgewiesen, es sei nicht ersichtlich, ob die Klägerin den beanstandeten Internetauftritt der Beklagten aus dem Cache aufgerufen habe oder nicht. Für einen nur über den Cache abrufbaren Internetauftritt hafte die Beklagte nicht als Störerin. Das OLG Düsseldorf bestätigte die Entscheidung der Vorinstanz. Sie stützt sich im wesentlichen darauf, dass die Klägerin die Authentizität der von ihr vorgelegten Internet-Ausdrucke für das angegebene Datum 20. Dezember 2005 nicht belegen konnte. Zudem, so meint das Gericht, müsse die unlautere Wettbewerbshandlung den Wettbewerb mehr als nur unerheblich beeinträchtigen, § 3 UWG. Dabei sei es von Bedeutung, wie die angesprochenen Verkehrskreise zu der beanstandeten Internetseite gelangen. Ist die Eingangsseite des Internetauftritts abgeschaltet und der Zugriff mehr oder weniger zufällig oder nur auf einem komplizierten Weg möglich, wirkt sich der Verstoß der Beklagten nur in geringem Umfang aus. Dann kann die wettbewerbliche Relevanz nicht festgestellt werden.

Für den Leser, aber wohl auch für das Gericht bleibt unklar, von welchem Cache jeweils die Rede ist, aus dem der Internet-Ausdruck der Klägerin stammt. Aber sei es der Cache des eigenen Browsers oder der einer Suchmaschine (und beide scheinen an unterschiedlichen Stellen gemeint zu sein), für beides haftet in dem vorliegenden Falle, in dem möglicherweise eine Verletzung der Impressumspflicht vorlag, der betroffene Anbieter nicht, weil es eine Lappalie ist.

Die Entscheidung des OLG Düsseldorf findet man unter anderem unter:
> http://snipurl.com/1rnnf

Spezialisierte Anwälte findet man unter:
> http://www.domain-anwalt.de

Quelle: suchmaschinen-und-recht.de, eigene Recherche

puss.com – US$ 71.458,- für eine Mieze

Mit der Adresse puss.com zum Preis von US$ 71.458,- (ca. EUR 50.521,-) steht wie gewohnt eine .com-Domain an der Spitze der vergangenen Domain-Handelswoche. Doch folgt ihr an zweiter Position die erstaunliche sale.de zum Preis von EUR 47.600,-. Im übrigen verhielt sich die Sache mit dem Domain-Handel ruhig.

So hoch der Preis von sale.de mit EUR 47.600,- auch ist, sie reicht damit gerade in die Top 15 der teuersten veröffentlichten .de-Domain-Preise. Solche herausragende Verkäufe lassen andere wie gratulation.de zu EUR 2.700,-, stromlieferanten.de für EUR 2.300,- und exklusivimmobilien.de für EUR 2.150,- verblassen. Das gleiche gilt bei den weiteren .de-Domains:

berlinflirt.de – EUR 2.000,-
trendshop.de – EUR 1.800,-
voipcom.de – US$ 2.250,- (ca. EUR 1.591,-)

Ein sehr geordnetes Bild lieferte stationary.co.uk zum unbürokratischen Preis von GBP 17.000,- (ca. EUR 24.410,-); etwas schwächer zeigte sich proact.co.uk für lediglich EUR 1.500,-. Die europäische Endung dotEU ist präsent, wird aber weiter zurückhaltend gehandelt: schlosshotel.eu erzielte schnörkellose EUR 3.200,-, grenzgaenger.eu gradlinige EUR 3.000,-, patch.eu unübersichtliche EUR 2.350,- und klaviertransporte.eu leichte EUR 1.500,-. Weiter vertreten waren Frankreich, Spanien, Tuvalu und Antigua:

dreamland.fr – EUR 6.000,-
motels.tv – US$ 7.000,- (ca. EUR 4.949,-)
surface.es – EUR 4.000,-
electronica.es – EUR 3.200,-
iradio.fr – EUR 2.500,-
immobilien.ag – EUR 2.200,-
bebo.es – EUR 1.500,-

Unter den generischen Endungen meldete sich auch in der vergangenen Handelswoche .info, allerdings diesmal wieder nur mit zwei Domains zu kommoden Preisen: coin.info kostete US$ 4.250,- (ca. EUR 3.005,-) und wood.info lediglich US$ 4.102,- (ca. EUR 2.900,-). Hingegen gab es wieder reichlich .org- und .net-Geschäfte, wobei mit remover.org zu US$ 13.333,- (ca. EUR 9.426,-) nur eine höherpreisige Domain gehandelt wurde. Danach wird es ruhiger:

ehc.net – US$ 7.000,- (ca. EUR 4.949,-)
jsnet.org – US$ 6.500,- (ca. EUR 4.595,-)
sextips.org – US$ 5.890,- (ca. EUR 4.164,-)
blogfeast.net – US$ 4.515,- (ca. EUR 3.192,-)
prtc.org – US$ 3.400,- (ca. EUR 2.404,-)
vaticancity.net – US$ 3.288,- (ca. EUR 2.325,-)
republica.net – US$ 3.288,- (ca. EUR 2.325,-)
domainsforsale.net – US$ 3.224,- (ca. EUR 2.279,-)
gayrealm.net – US$ 2.600,- (ca. EUR 1.838,-)
visitmyrtlebeach.net – US$ 2.500,- (ca. EUR 1.767,-)
drugrehabilitation.org – US$ 2.500,- (ca. EUR 1.767,-)
showz.net – US$ 2.388,- (ca. EUR 1.688,-)
pharmacopeia.net – US$ 2.300,- (ca. EUR 1.626,-)
globalsports.net – US$ 2.288,- (ca. EUR 1.618,-)
brainnet.net – US$ 2.010,- (ca. EUR 1.421,-)
epoc.net – US$ 2.000,- (ca. EUR 1.414,-)
genitalherpes.org – US$ 1.992,- (ca. EUR 1.408,-)

Schließlich verkauften sich zwei .com-Domains zu anständigen Hochpreisen, wobei puss.com zu US$ 71.458,- (ca. EUR 50.521,-) sich deutlich von surabaya.com, die US$ 50.000,- (ca. EUR 35.350,-) kostete, absetzen konnte. Etwas Verwirrung stiftet wieder eine bei Sedo gehandelte Domain: eject.com wird jetzt aktuell mit US$ 6.700,- (ca. EUR 4.737,-) gelistet, Anfang September hieß es, die Domain habe EUR 10.000,- erzielt. Weitere nennenswerte Domain-Käufe waren:

nmi.com – US$ 28.055,- (ca. EUR 19.835,-)
jiapu.com – US$ 25.000,- (ca. EUR 17.675,-)
pya.com – US$ 20.100,- (ca. EUR 14.211,-)
hometestkits.com – US$ 20.000,- (ca. EUR 14.140,-)
ninjitsu.com – US$ 15.001,- (ca. EUR 10.606,-)
safetoys.com – US$ 15.000,- (ca. EUR 10.605,-)
medicineweb.com – US$ 10.500,- (ca. EUR 7.423,-)
chefweb.com – US$ 9.005,- (ca. EUR 6.367,-)
justimagine.com – US$ 7.999,- (ca. EUR 5.655,-)
gourmetcakes.com – US$ 7.039,- (ca. EUR 4.977,-)

Weitere Domain-Preise finden Sie unter:
> http://www.domain-spiegel.de

Quelle: dnjournal.com, sedo.de

T.R.A.F.F.I.C. – Auktionsliste veröffentlicht

In den kommenden Tagen startet die T.R.A.F.F.I.C. East. Höhepunkt des Domainer-Treffens, das vom 09. bis 13. Oktober 2007 stattfindet, wird die Auktion am 12. Oktober 2007 sein. Jetzt hat Moniker eine Liste der dort zu ersteigernden Domains veröffentlicht.

T.R.A.F.F.I.C. East wird laut einer Ankündigung vom Organisator des Domainer-Treffens, targettraffic.com, „the World’s Biggest Name and Internet Traffic Conference“. Maß dafür sind nicht nur die zahlreichen Veranstaltungen, sondern auch die anlässlich der Auktion zu versteigernden Domains und der durch sie generierte Umsatz. Moniker, der Veranstalter der Auktion, hat dieser Tage eine erste Liste mit 63 Domains veröffentlicht, die am 12. Oktober 2007 ab 14 Uhr Ortszeit ersteigert werden können.

An Position eins der Liste steht mit wallstreet.com ein viel versprechender Leckerbissen für jedes große Domain-Portfolio. Auch die an Platz zwei gesetzte taxes.com wird sicher einen hohen Preis erzielen, ebenso wie die folgenden Domain-Namen stockquotes.com und computer.com. Zahlreiche weitere der begehrenswerten Domains unter anderen Domain-Endungenen findet man ebenfalls in der Liste. Dominierend ist allerdings .com: So erscheinen erst ab der Position 21 mit house.net sowie unmittelbar folgend technology.org die ersten nicht-dotcom-Domains. Auch .mobi-Domains sind aufgeführt, wie zum Beispiel pda.mobi und email.mobi. Was man freilich vergebens sucht, sind nicht nur .de-Domains, sondern auch Domains unter der Top Level Domain .info.

Ob die T.R.A.F.F.I.C. East den anlässlich der T.R.A.F.F.I.C. New York City aufgestellten Versteigerungsrekord einzustellen vermag, stellt sich als Frage wohl nicht; ganz so ambitioniert scheint man diesmal aber nicht zu sein, bei target traffic.com. Gleichwohl ist mit Rekordgeboten zu rechnen.

Die Liste der zu ersteigernden Domains findet man unter:
> http://short4u.de/4703c2acbcafa

Weitere Domain-Preise finden Sie unter:
> http://www.domain-spiegel.de

Quelle: moniker.com

.eu (dotEU) – Registrar-Lunch mit EURid

EURid, Verwalterin der neuen Europa-Domain .eu, hat Mittagessen in ganz Europa gestartet, um mit den Providern enger zusammenzufinden. Rom machte am Dienstag vergangener Woche den Anfang. EURid zielt mit dieser Aktion darauf, den Kontakt mit den Registraren und in deren Folge den Serviceumfang auf der Grundlage des Feedbacks zu verbessern.

EURid will seine Provider kennenlernen, um so die Belange der Registrare besser verstehen und Verbesserungsvorschläge entgegennehmen zu können. Es wird seitens EURid keine großen Verlautbarungen geben, sondern nur kleine Informationen, so dass bei den Essen ausreichend Zeit zum Gespräch bleibt. Besprochen werden die Dinge grundsätzlich in Englisch, aber hier und da werden auch sprachbegabte EURid-Vertreter anwesend und in anderen Sprachen ansprechbar sein.

Die nächsten EURid „registrar lunches“ finden statt wie folgt:

– 22. Oktober 2007 in Kopenhagen
– 07. November 2007 in London
– 09. November 2007 in Köln
– 21. November 2007 in Budapest

Ob damit die immer wieder als etwas unbefriedigend empfundene Situation zwischen EURid und seinen Providern sich verbessert, und so die Endkunden besser zufriedengestellt werden, wird man sehen. Die Popularität der europäischen Domain lässt trotz 2,7 Mio. registrierter Domains noch immer etwas zu wünschen übrig. Auch der mit hip wackelnder Kamera aufgenommene Werbefilm für .eu, mit dem EURid ein wenig die Werbetrommel für die europäische Endung rührt, scheint nicht wirklich die Qualität zu haben, mehr Kunden zur .eu-Domain zu bewegen.

Den „trendigen“ Werbefilm findet man unter:
> http://eurid.eu/content/view/201/91/lang,de/

Vertreter der Registrare können sich für die Frühstücke auf der Seite von EURid anmelden:
> http://www.registry.eu/

Quelle: eurid.eu

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