Newsletter-Ausgabe #267: Juli 2005

Themen: .eu – Warnung vor neuen Abzock-Angeboten! | Statistik – .net ist Abräumer des Monats | ccTLDs – Neues von .es, .br und .iq | Links – Störer-Haftung bei externen Angeboten | tunisia.com – Länder-Domains im Hochflug | Domain-Parking – Nachfrage steigt deutlich | Genf – UDRP-Training für Fortgeschrittene | Genf – UDRP-Training für Fortgeschrittene

.eu – Warnung vor neuen Abzock-Angeboten!

Die aktuellen Fortschritte rund um die neue Europa-Domain .eu (dotEU) locken immer mehr schwarze Schafe an den vermeintlichen Fressnapf: nach zahlreichen kostenpflichtigen, aber zumeist unsinnigen „Pre Registration“-Angeboten bereiten derzeit Vorregistrierungen nicht akkreditierter Registrare sowie so genanntes „Pooling“ der zentralen Verwaltungsstelle EURid heftiges Kopfzerbrechen.

Wie bereits gemeldet, hat EURid Mitte Juni pünktlichst mit der Akkreditierung der ersten .eu-Registrare begonnen. Eine Handvoll von nicht-akkreditierten Registraren nahm dies zum Anlass, öffentlich mit der Entgegennahme von Vorregistrierungen für .eu-Domains zu werben. Es gilt jedoch unverändert, dass eine verbindliche Anmeldung der neuen Domains derzeit nicht möglich ist, also kein Registrar weltweit verbindliche Registrierungen für .eu-Domains entgegennehmen kann. Insbesondere für nicht-akkreditierte Registrare ist ein Zugriff auf das spätere, automatisierte Registrierungssystem unmöglich. Auch EURid selbst nimmt weder jetzt noch irgendwann später Registrierungen entgegen, da dies in den Verträgen mit der EU-Kommission ausgeschlossen wurde. Ungeachtet aller technischen Fragen ist eine solche Vorregistrierung schliesslich schon deshalb ausgeschlossen, weil die Vergaberegeln noch gar nicht feststehen.

Ferner warnt EURid vor so genanntem „Pooling“. Bei diesem neuartigen Phänomen sammeln mehrere Domain-Registrare gemeinschaftlich die Vorregistrierungen ihrer Kunden ein, um dann später den ersten Platz in der Warteliste (also nicht die Domain!) an den Höchstbietenden zu versteigern. Dies ist ein klarer Bruch der EU-Verordnungen, wonach jeder Registrar die Registrierungen in der Reihenfolge ihres zeitlichen Eingangs an EURid weiterleiten muss. Den teilnehmenden Registraren (und damit den Kunden) drohen drastische Konsequenzen vom Ausschluss der Einsendung ihrer Vorregistrierungen bis hin zum Entzug ihrer Zulassung.

EURid empfiehlt ausdrücklich, dass sich alle Interessenten an einen der akkreditierten Registrare wenden. Wer sich sorgt, etwas zu verpassen, sollte daher kostenlose Vormerkungsangebote nutzen, wie sie zum Beispiel dotEU.info anbietet. Dort fallen Gebühren erst und ausschliesslich im Fall einer erfolgreichen Registrierung an.

Ein dotEU-Factsheet können Sie hier kostenlos herunterladen:
> http://www.eu-domains.info

Markeninhaber können sich hier unverbindlich in eine Interessentenliste für dotEU eintragen:
> http://www.doteu.info/sunrise/

Kostenlose .eu-Vormerkungen z. B. unter:
> http://www.united-domains.de/eu-domain/

Quelle: eurid.eu, eigene Recherche

Statistik – .net ist Abräumer des Monats

Einen ruhigen Monat melden die internationalen Domain-Verwaltungsstellen. Weder bei den generischen Top Level Domains noch bei den Länderkürzeln ergaben sich Abweichungen von altbekannten Trends. Herausragende Zahlen kommen allenfalls von .net, die sechssstellig zulegen kann.

Um knapp 850.000 Domains netto wächst .com im Juni und steuert unbeirrt auf die 40 Millionen zu. Knapp an der Grenze von Hunderttausend neuen Domains kratzt .de, die um gute 98.000 Adressen zulegt. Schon jetzt gilt als sicher, dass die DENIC im August historische neun Millionen .de-Domains vermelden kann. Einen schönen Erfolg meldet auch Österreich, wo die Länderendung .at um weit über 7.000 Domains auf nunmehr fast 430.000 zulegt. Abräumer des Monats ist aber die alte generische Top Level Domain .net, die sich netto über 115.890 zusätzliche Domains freuen kann. Nach den Querelen der vergangenen Wochen um die künftige Verwaltung scheint die Entscheidung zugunsten einer Vertragsverlängerung mit VeriSign also zumindest nicht zur panikartigen Flucht in andere Top Level Domains geführt zu haben. Damit ist die Marke von sechs Millionen Domains in greifbare Nähe gerückt; die Position als zweitstärkste generische Endung ist gesichert.

Deutlich erholt zeigt sich das US-amerikanische Länderkürzel .us. Gab es im Mai noch einen Netto-Verlust von über 70.000 Domains zu beklagen, kann man sich diesmal – wenn auch nur ganz leicht – steigern, jedenfalls aber stabilisieren. Nochmal die Kurve bekommen hat .biz: für den 1. Juli meldeten die Statistikseiten einen Absturz auf unter 800.000 Webadressen. Doch der wurde schnell korrigiert, so dass unter dem Strich ein Plus von gut 21.000 Domain-Namen netto verbleibt. Den Anschluss an Mitneuling .info hat .biz dennoch erst mal für längere Zeit verloren.

Die aktuellen Domain-Zahlen:
—————————-

.de – 8.839.901 – (Vergleich zum Vormonat: + 98.365)
.at – 428.665 – (Vergleich zum Vormonat: + 7.298)
.com – 38.796.872 – (Vergleich zum Vormonat: + 844.045)
.net – 5.919.044 – (Vergleich zum Vormonat: + 115.890)
.org – 3.657.308 – (Vergleich zum Vormonat: + 64.826)
.info – 3.610.641 – (Vergleich zum Vormonat: + 55.613)
.biz – 1.181.176 – (Vergleich zum Vormonat: + 21.118)
.us – 863.779 – (Vergleich zum Vormonat: + 2.953)

insgesamt: 63.297.386 (Stand 2. Juli 2005)

Aktuelle Domain-Zahlen finden Sie unter:
> http://www.whoisreport.com/domain-counts/

Weitere Registrar-Statistiken finden Sie unter:
> http://www.registrarstats.com

Quelle: eigene Recherche

ccTLDs – Neues von .es, .br und .iq

Das ccTLD-Karussell dreht sich rasend schnell: gab es letzte Woche News aus Griechenland, Pakistan und Vietnam, vermelden diesmal Spanien, Brasilien, Malaysia und der Irak Änderungen bei der Vergabe ihrer Landesdomains.

In Spanien hat die Vergabestelle ESNIC die zweite Liberalisierungsrunde eingeläutet. Nachdem zunächst die Registrierung unterhalb den neu eingeführten, offiziellen Third Level Domains .com.es, .nom.es und .org.es gelockert und für Personen und Unternehmen aus dem Ausland geöffnet worden war, können voraussichtlich ab November auch Second Levels registriert werden. Zuvor findet ab Anfang September eine 45tägige Sunrise Period statt, an der insbesondere Inhaber spanischer oder europäischer Marken teilnehmen können; die Anmeldung beschränkt sich dann auf das geschützte Zeichen. Öffentliche Einrichtungen hatten bereits seit Anfang Juni die Möglichkeit, ihre Webadressen bevorzugt zu registrieren. Registrierungsberechtigt sind all jene, die ein Interesse an oder Beziehungen zu Spanien unterhalten; im Klartext: der admin-c wird voraussichtlich seinen Sitz in Spanien haben müssen. Für Streitfälle ist die Einrichtung eines Schiedsgerichts geplant.

Freunde internationalisierter Domain-Namen können ihr Glück ab sofort auch in Brasilien versuchen. Wie die zentrale Verwaltungsstelle Registro.br bekanntgab, können bereits seit Anfang Mai diesen Jahres Internet-Adressen auch mit Sonderzeichen aus der Landessprache Portugiesisch registriert werden. Die brasilianischen IDNs entsprechen dem offiziellen Punycode-Standard, und sind mit allen IDN-tauglichen Browsern nutzbar. Trotz der technischen Erweiterungen bleibt .br jedoch eine restricted TLD, so dass eine Registrierung für Personen und Unternehmen ausserhalb Brasiliens nur unter sehr strengen Voraussetzungen möglich ist. Gleichwohl zählt Brasiliens Top Level Domain mit immerhin gut 750.000 Domains zu den führenden Länderendungen weltweit.

Angesichts der rollenden Liberalisierungswelle will auch die malaysische Endung .my nicht nachstehen. Wie Verwalter MYNIC angekündigt hat, stehen künftig auch Second Level Domains direkt unterhalb von .my zur Auswahl. Derzeit müssen die Nutzer noch unter den sieben offiziellen Subdomains auswählen. Einen konkreten Starttermin hat MYNIC allerdings noch nicht benannt.

Zu guter Letzt noch frohe Kunde aus dem Irak: das Landeskürzel .iq steht kurz vor der Rückkehr in den Cyberspace. Wie die National Communications and Media Commission anlässlich eines Forums in Jordanien verkündete, befindet man sich in den letzten Verhandlungsphasen und will binnen der nächsten Wochen die Registrierung aufnehmen. Noch befindet sich .iq in den Händen der texanischen Alani Corp. Allerdings ist man sich mit ICANN über die Neuvergabe weitgehend einig, so dass schon bald Vollzug gemeldet werden kann.

Weitere Informationen zu .es unter:
> http://www.nic.es/

Weitere Informationen zu .br unter:
> http://registro.br/

Weitere Informationen zu .my unter:
> http://www.mynic.net.my/

Quelle: verisign.de, todayonline.com, eigene Recherche

Links – Störer-Haftung bei externen Angeboten

Das Landgericht Berlin hat in einem Urteil vom 14.06.2005 (Az.: 16 O 229/05) entschieden, dass der Inhaber eines Internetportals auch bei Links auf externe rechtswidrige Angebote als so genannter Störer haftet.

Die Antragsgegnerin offerierte auf ihrer Internetplattform neben Songtexten auch die Möglichkeit, sich über einen Link in ein Dialerprogramm einzuwählen und darüber Musiktitel im .mp3-Format abzurufen. Zugleich verwies sie auf ihrer Seite auf die bekannte Entscheidung des LG Hamburg zum Haftungsausschluss auf Internetangeboten und distanzierte sich von den Angeboten, zu denen sie gelinkt hatte.

Die Antragstellerin, die die Rechte auf Vervielfältigung und Verbreitung der Lieder der Band „Einstürzende Neubauten“ inne hat, mahnte die Antragsgegnerin zunächst ab und beantragte später eine einstweilige Verfügung. Die Antragsgegnerin gab eine Unterlassungserklärung hinsichtlich der Veröffentlichung und Zugänglichmachung der Songtexte ab (und löschte die auch von der Plattform); nicht jedoch hinsichtlich von weiterführenden Dialerlinks, über die die Lieder als .mp3 heruntergeladen werden konnten.

Die Antragstellerin erwirkte durch Beschluss vom 19.04.2995 eine einstweilige Verfügung, die der Antragsgegnerin das untersagte. Gegen diesen Beschluss legte die Antragsgegnerin Widerspruch ein. Den Widerspruchsantrag begründete sie unter anderem damit, dass sie für den Inhalt und die Rechtmäßigkeit fremder Angebote, auf die sie nur einen Link setze, nicht verantwortlich sei, da sie sich durch den Haftungsausschluss ausdrücklich davon distanziere.

Das LG Berlin ist der Ansicht, die einstweilige Verfügung zugunsten der Rechteinhaberin sei zu Recht ergangen. Die geltend gemachten Ansprüche aus §§ 97, 19a UrhG der Antragstellerin seien berechtigt. Durch eidesstattliche Versicherungen hatten Gesellschafter, Komponist und Texter der Band Einstürzende Neubauten, B, und der Geschäftsführer M glaubhaft gemacht, Inhaberin der Vervielfältigungsrechte zu sein und sie für die in Rede stehende Nutzungsart nicht auf Dritte übertragen zu haben.

Durch die Bereitstellung des Links durch die Antragsgegnerin, so das LG Berlin, hat diese das Vervielfältigungsrecht verletzt. Sie hat das Herunterladen nicht lizensierter Wiedergaben der Lieder ermöglicht. Damit sei sie Störerin und hafte unabhängig vom Verschulden allein deshalb, weil sie über die tatsächliche und rechtliche Möglichkeit verfügte, den Eingriff in das fremde Recht zu unterbinden. Dazu hätte die Entfernung des Links genügt. Der Haftungsausschluss, auf den sich die Antragsgegnerin berief, sei seinem Inhalt nach auf Schadensersatzansprüche zugeschnitten, die hier nicht geltend gemacht sind. Damit war er in dieser Sache nicht relevant.

Die Entscheidung des LG Berlin findet man unter:
> http://www.Dr-Bahr.com/news_det_20050630181106.html

Spezialisierte Anwälte findet man unter:
> http://www.domain-anwalt.de

Quelle: INFOLAW-L, dr-bahr.com, eigene Recherche

tunisia.com – Länder-Domains im Hochflug

Sicher, in der vergangenen Woche war mit tunisia.com für US$ 40.000,- (umgerechnet ca. EUR 33.165,-) wieder mal eine .com-Domain die teuerste, aber die Preise, die mit .net-Domains erzielt wurden, stehen, in Relation zu den sonst üblichen .com-Geschäften, um ein Vielfaches besser da.

Aber auch die deutsche Endung .de durfte wieder einmal zeigen, welche Preise möglich sind. Mit travelres.de und 50plus.de für jeweils EUR 11.600,- reihte sich die Länderkennung wieder einmal unter die Top Ten der vergangenen Domain-Woche. Dicht auf folgte www2ftp.de für EUR 9.280,-, was noch weit erstaunlicher ist. Schließlich gabs noch jop.de für EUR 3.350,-, bei der man nicht sagen kann, ob es vielleicht ein Missverständnis oder Vertipper ist.

Andere Länderkennungen zeigten ebenfalls, dass sie immer begehrter werden. So profilierte sich die österreichische Webadresse e-mails.at mit EUR 5.500,-, die französische allergie.fr mit EUR 3.700,-, gefolgt von zwei chinesischen Domains, global.cn für US$ 3.530,- (ca. EUR 2.925,-) und adware.cn für US$ 1.000,- (ca. EUR 830,-). Die kanadische hog.ca brachte es ebenfalls auf US$ 1.000,- (ca. EUR 830,-) und stach damit immerhin .us aus, die zwar mit hedonism.us zu US$ 900,- (ca. EUR 745,-), referral.us und der Mehrzahl referrals.us für je US$ 444,- (ca. EUR 370,-) sowie sugarcreek.us für US$ 395,- (ca. EUR 330,-) durchaus mehr Masse, aber weniger Klasse zeigte. Zwei Exoten schlossen sich an: canarias.ws erzielte EUR 350,- und gamecheats.cc US$ 300,- (ca. EUR 250,-).

Nun aber die bereits angesprochenen .net-Domains: Es sind drei wirklich gute Namen, die da in den fünfstelligen Euro-Bereich geraten sind: england.net gab es zu US$ 29.000,- (ca. EUR 24.045,-), scooter.net für US$ 14.016,- (ca. EUR 11.620,-) und fussball.net für EUR 10.050,-. Daran schließen sich gin.net für klarsichtige US$ 6.766,- (ca. EUR 5.610,-) und zu guter Letzt welt.net für kugelrunde US$ 2.200,- (ca. EUR 1.825,-) an.

Die neuen generischen Endungen bemühen sich, und verblüffender Weise liegt diesmal eine .biz-Domain vorne: myhouse.biz führt das Feld mit US$ 4.500,- (ca. EUR 3.730,-) an, gefolgt von dem Superlativ superlastminute.info zu EUR 1.000,-. Die weiteren Domains sind rba.info für US$ 750,- (ca. EUR 620,-), alcorcon.biz für EUR 300,- und freemp3download.info für EUR 150,-.

Weitere erwähnenswerte Domain-Käufe waren:

igame.com – US$ 26.050,- (ca. EUR 21.600,-)
pinupgirls.com – US$ 16.050,- (ca. EUR 13.310,-)
internetgame.com – US$ 11.867,- (ca. EUR 9.840,-)
localgolf.com – US$ 9.000,- (ca. EUR 7.462,-)
lfl.com – US$ 9.000,- (ca. EUR 7.462,-)
whammy.com – US$ 5.922,- (ca. EUR 4.910,-)
luxurytax.com – US$ 5.099,- (ca. EUR 4.230,-)
emac.com – US$ 4.500,- (ca. EUR 3.730,-)
yuu.com – US$ 4.400,- (ca. EUR 3.650,-)
bizi.com – US$ 4.000,- (ca. EUR 3.315,-)
7z.com – US$ 4.000,- (ca. EUR 3.315,-)
0753.com – US$ 3.433,- (ca. EUR 2.845,-)
0572.com – US$ 2.450,- (ca. EUR 2.030,-)
840.com – US$ 1.750,- (ca. EUR 1.450,-)
siblings.com – EUR 1.000,-

Weitere getätigte Domain-Verkäufe finden Sie unter:
> http://www.domain-spielgel.de

Quelle: domainjournal.com, sedo.de

Domain-Parking – Nachfrage steigt deutlich

VeriSign verkündete in seinem aktuellen „Domain Name Industry Brief“, mit der Anzahl an weltweit registrierten Domains in Höhe von 76,9 Mio. zum Ende des ersten Quartals 2005 sei ein absolutes Rekord-Hoch erreicht. Dabei steigen nicht nur die Zahlen bei den als tatsächlich aktiv genutzt eingestuften Domains, sondern auch die der geparkten Domains.

76 Prozent aller registrierten .com- und .net-Domains, die von VeriSign verwaltet werden, sind zur Zeit an eine Website gekoppelt; 62 Prozent sind so genannte Live-Sites, die individuelle Inhalte aufweisen, 14 Prozent sind geparkte Domains. Bei geparkten Domains stellen Domain-Inhaber ihre Domains als Werbeflächen zur Verfügung. Solche geparkten Domains, heisst es im „Industry Brief“, werden mittlerweile im Domain-Handel immer öfter verkauft: als Bundle mit entsprechenden Suchmaschineneinträgen.

Einer der Anbieter für Parking-Services ist Sedo.de, an deren Parking-Programm aktuell ca. 700.000 Domain-Inhaber teil nehmen – mit steigender Tendenz. Seit Anfang diesen Jahres bietet Sedo Providern und Registraren eine Partnerschaft an, die deren Kunden die Möglichkeit bietet, direkt nach der Registrierung Domains bei Sedo zu parken. Durch das Sedo-API (Application Programming Interface), eine Schnittstelle zwischen Registraren, Providern und Domain-Inhabern, ist es auf direktem Weg möglich, Domains zu parken, sich persönliche Domain-Parking-Statistiken anzeigen zu lassen, einen Account anzulegen und zu editieren und Domains bei Sedo in die Verkaufsdatenbank einzustellen.

Informationen zum Domain-Parking unter:
> http://www.sedoparking.de

Informationen für Domain-Registrare unter:
> http://www.sedo.de/partner

Den VeriSign-Industry Brief finden Sie unter:
> http://www.verisign.com/domainbrief

Quelle: sedo.de, eigene Recherche

Genf – UDRP-Training für Fortgeschrittene

Die World Intellectual Property Organization, kurz WIPO, die bestbeschäftigste akkreditierte UDRP-Entscheiderin, lädt im Oktober zu einem Training über Domain-Name-Entscheidungen.

WIPO zeichnet nicht nur für die Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy and Rules (UDRP), die sie wesentlich mitgestaltet hat, verantwortlich, sondern sie ist auch an deren Umsetzung in Entscheidungen maßgeblich beteiligt; die meisten UDRP-Entscheidung fällen WIPO-Richter. Mithin ist WIPO, mit Sitz in Genf (Schweiz), der kompetente Ansprechpartner, wenn es um „Domain Name“-Recht nach der UDRP geht.

Aus diesem Grunde gibt WIPO einen Workshop für Fortgeschrittene in der UDRP-Praxis. Es werden neueste Entwicklungen in der Streitbeilegungspraxis vermittelt. Die Veranstaltung findet am 20. und 21. Oktober 2005 in Genf (Schweiz) statt.

Nähere Informationen stehen noch aus. Jedoch gewinnt man einen guten Überblick über die Sicht der WIPO-Richter über essentielle UDRP-Fragen unter:
> http://arbiter.wipo.int/domains/search/overview/index.html?lang=eng

Eine Suchmaschine für UDRP-Entscheidungen finden Sie hier:
> http://udrp.lii.info/udrp/index.php

Quelle: wipo.int, eigene Recherche

Genf – UDRP-Training für Fortgeschrittene

Die World Intellectual Property Organization, kurz WIPO, die bestbeschäftigste akkreditierte UDRP-Entscheiderin, lädt im Oktober zu einem Training über Domain-Name-Entscheidungen.

WIPO zeichnet nicht nur für die Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy and Rules (UDRP), die sie wesentlich mitgestaltet hat, verantwortlich, sondern sie ist auch an deren Umsetzung in Entscheidungen maßgeblich beteiligt; die meisten UDRP-Entscheidung fällen WIPO-Richter. Mithin ist WIPO, mit Sitz in Genf (Schweiz), der kompetente Ansprechpartner, wenn es um „Domain Name“-Recht nach der UDRP geht.

Aus diesem Grunde gibt WIPO einen Workshop für Fortgeschrittene in der UDRP-Praxis. Es werden neueste Entwicklungen in der Streitbeilegungspraxis vermittelt. Die Veranstaltung findet am 20. und 21. Oktober 2005 in Genf (Schweiz) statt.

Nähere Informationen stehen noch aus. Jedoch gewinnt man einen guten Überblick über die Sicht der WIPO-Richter über essentielle UDRP-Fragen unter:
> http://arbiter.wipo.int/domains/search/overview/index.html?lang=eng

Eine Suchmaschine für UDRP-Entscheidungen finden Sie hier:
> http://udrp.lii.info/udrp/index.php

Quelle: wipo.int, eigene Recherche

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