Newsletter-Ausgabe #246: Februar 2005

Themen: .net – DENIC geht in die Offensive | Indien – Countdown für .in-Domains läuft! | Registrar – Google erhält ICANN-Akkreditierung | Hosting – 1&1 auf Wachstumskurs | Metrobus II – Metro verliert vor LG Hamburg | voyuer.com – Vertipperdomain für US$ 112.100,- | Tapetenwechsel – Sedo zieht um | Fachtagung – erfolgreicher Domain-Pulse in Wien

.net – DENIC geht in die Offensive

Die DENIC geht in die Offensive: mit einer Reihe von Statements und Pressemitteilungen untermauert die deutsche Domain-Verwaltung ihre Ambitionen im Rennen um die künftige Verwaltung der Top Level Domain .net. Unterdessen gab ICANN bekannt, dass das US-Unternehmen Telcordia Technologies, Inc. mit der Aufgabe der Evaluierung der eingegangenen Bewerbungen betraut wurde.

Den Auftakt für die PR-Offensive der DENIC bildet eine Studie des US-amerikanischen Marktforschungsinstituts Penn, Schoen & Berland (PSB), wonach sich neun von zehn Registraren für mehr Wettbewerb unter den Domain-Registries und gegen Monopolisierungsversuche durch einzelne Unternehmen aussprechen – ein klarer Seitenhieb gegen VeriSign. Nur wenig später gab DENIC bekannt, im Falle der Übernahme von .net mit dem kanadischen Provider Tucows zusammenarbeiten zu wollen, um so einen 24-Stunden-Support-Service für die .net-Registrare anbieten zu können. Tucows soll dabei insbesondere den nordamerikanischen Markt abdecken und englischsprachigen Support zur Verfügung stellen. Unterstützung erhielt DENIC ferner durch einen Kommentar von Tucows-Präsident Elliot Noss im Internet-Magazin circleid.com, der die Vorteile der DENIC-Bewerbung gegenüber anderen Mitkandidaten wie technische Kompetenz, Erfahrung, Schaffung von Wettbewerb sowie den Vorteilen für die Internet Community (sicherlich nicht uneigennützig) hervorhob. Ganz unproblematisch ist diese Support-Lösung freilich nicht, da Tucows auch weiterhin als Registrar tätig ist, was zwingend eine interne Trennung zwischen Registry und Registrar voraussetzt.

Scharfe Geschütze fuhr DENIC gegen Vorwürfe von Mitbewerber Afilias auf, das die eigene Bewerbung listig nutzte, um Giftpfeile gegen die Konkurrenz zu schiessen. Doch auch VeriSign nahm mit Neustar, Partner im Konsortium Sentan, einen Mitbewerber ins Visier. Zu ihrem Tummelplatz haben die Bewerber dabei das öffentliche ICANN-Forum auserkoren. Wer sich also über die jeweiligen Vor- und Nachteile der Bewerber informieren will, dem sei ein Blick dorthin wärmstens ans Herz gelegt.

Von diesen wohl üblichen Grabenkämpfen abgesehen herrscht in Expertenkreisen Übereinstimmung, dass das Schicksal von .net im Wesentlichen davon abhängt, ob sich ICANN zu einer nicht-US-amerikanischen Lösung durchringen kann. Wie weit politische Faktoren eine Rolle spielen, ist umstritten. Eine Schlüsselrolle kommt dabei sicherlich dem US-Unternehmen Telcordia Technologies, Inc. zu, dass im Auftrag von ICANN die fünf eingegangenen Bewerbungen nun sichten und auswerten wird. Mit einer Entscheidung ist in der zweiten Märzhälfte zu rechnen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
> http://forum.icann.org/nindex.html

Quelle: eigene Recherche

Indien – Countdown für .in-Domains läuft!

Nur noch wenige Tage, dann wird die indische Top Level Domain .in in die Freiheit entlassen und (nahezu) unbeschränkt registrierbar. Im Folgenden wollen wir für Sie die wichtigsten Fakten und Informationen nochmals zusammenfassen.

Ab dem 16. Februar 2005 ist die Registrierung von .in-Domains als so genannte Second Level Domains direkt unterhalb von .in praktisch für jedermann zu jedem beliebigen (legalen) Zweck möglich; Vergabebeschränkungen entfallen nahezu vollständig. Daneben stehen unter anderem mit .co.in, .net.in, .org.in und .firm.in Third Level Domains zur Auswahl. Durch die Lockerung der Richtlinien eröffnet sich insbesondere auch deutschen Unternehmen mit Fokus auf den internationalen Handel ein neuer Informations- und Absatzkanal im Online-Handel. Interessant ist .in insbesondere für solche Unternehmen und Organisationen, die eine Geschäftsbeziehung zum indischen Markt mit seinen 1,1 Milliarden Einwohnern unterhalten oder zukünftig aufbauen möchten. Aber auch für Privatpersonen lohnt sich die Registrierung. Die indische Top Level Domain glänzt durch eine ungewöhnlich hohe Anzahl an vielen guten freien Internet-Adressen; so sind sehr viele deutsch- und englischsprachige Begriffe noch verfügbar. Schließlich bietet sich .in auch für Punkt-Domains wie berl.in oder pingu.in an.

Nach Ende der dreiwöchigen Sunrise Period, in der mit deutlich über 4.000 Bewerbungen mehr als die Hälfte an neuen Anträgen bei der Vergabestelle .IN domain name registry in Neu-Delhi eingingen als derzeit Domains registriert sind, befindet sich .in nun in der Silent Period. Ab dem 16. Februar dauert es von der Beantragung einer Domain bis zur Freischaltung im Internet nur noch maximal 24 Stunden. Lediglich einige wenige Domain-Namen sind für Regierungen, konstitutionelle Körperschaften und die Vergabestelle reserviert. Hierzu gehören zum Beispiel www.in, name.in oder englischsprachige Ländernamen wie germany.in oder austria.in.

Die Starnberger united-domains GmbH nimmt als einer der ersten Anbieter im deutschen Markt ab sofort Vorbestellungen für Second Level Domains unterhalb von .in entgegen. Diese werden automatisiert zur Anmeldung gebracht, was die Chancen auf eine Zuteilung der Wunsch-Domain deutlich steigert, wenn mit dem Start der Live-Registrierung am 16. Februar der erwartete Run auf .in-Domains einsetzt. Gebühren werden nur im Erfolgsfall fällig; pro Domain fallen dann EUR 19,- an.

Vorbestellung von .in-Domains möglich unter:
> http://www.united-domains.de/in-domain/

Weitere Informationen rund um .in unter:
> http://inregistry.in/

Quelle: eigene Recherche

Registrar – Google erhält ICANN-Akkreditierung

Seit kurzem wird der Suchmaschinenbetreiber Google Inc. als Nr. 895 auf der Liste der von ICANN akkreditierten Domain-Registrare geführt. Google darf derzeit sieben unterschiedliche Top Level Domains (TLDs) vertreiben: .com, .net, .org, .biz, .info, .name und .pro, macht davon aber keinen Gebrauch.

Die Kosten für die Akkreditierung als ICANN-Registrar belaufen sich auf rund US$ 9.000,- (Vertragsgebühr US$ 2.500,- und TLD-Grundgebühr US$ 6.500,-), was bei den aktuellen Umsatz- und Gewinnzahlen aber nicht ins Gewicht fällt. Google weist in seinem aktuellen Quartalsbericht einen Umsatz von 1,03 Milliarden US-Dollar aus, bei einem Nettogewinn von gut 204 Mio. US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet das eine Steigerung von über 100% bei den Umsätzen.

Der Fachwelt gibt Google mit seinen Registrarallüren bisher Rätsel auf. Während es von Seiten Googles heisst, man habe derzeit keine Pläne, als Registrar tätig zu werden, sondern man wolle das Domain Namen System besser verstehen und damit die Qualität eigener Dienstleistungen verbessern, wird im Internet wild darüber spekuliert, was der Suchmaschinenbetreiber tatsächlich im Schilde führt.

Die Spekulationen reichen von „das bedeutet gar nichts, Google will eben nur bessere Kontrolle über die eigenen Domains haben“, über „Google will die WHOIS-Daten ausspionieren“, aber – wie eine andere Quelle meint – „zu einem besseren Zweck, denn bisher ist die WHOIS-Datenabfrage nicht einfach und oft unvollständig, wie gut wäre es, wenn Google das organisieren würde?“, bis hin zu umfassenden Serviceangeboten.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Google den Webloghostingservice Blogger.com übernommen. Das Domain.Hosting kann im Zusammenhang damit gesehen werden. Statt Weblogs auf der Third Level Ebene (mein-weblog.blogger.com) anzubieten, könnte Google auch gleich Domains mit anbieten, so dass Blogger auf der First Level Ebene (www.mein-weblog.com) bloggen. Das ginge dann in einem Packet mit GMail und AdSense-Diensten. Und wer ein Gigabyte Webspace für eMails geben kann, kann auch ordentlich Webspace für Domains und Webblogs draufgeben.

Doch sind die Spekulationen müssig. Als vor fast zwei Jahren der Buchhändler Amazon seinerseits Registrar wurde, spekulierte das Wall Street Journal, das Unternehmen würde den Markt aufrollen. Doch ist seit dem nichts weiter passiert. Warten wir also ab.

> http://www.google.com

Quellen: lextext.com, theregister.co.uk, circleid.com, google.com

Hosting – 1&1 auf Wachstumskurs

Die 1&1 Internet AG ist laut einer Untersuchung des unabhängig forschenden britischen Unternehmens Netcraft der am schnellsten wachsende Internet-Anbieter seiner Art. Im vergangenen Jahr gewann 1&1 Internet AG nahezu 400.000 aktive Web-Präsenzen hinzu.

Laut der Presseinformation von 1&1 zeigen die von Netcraft veröffentlichten Zahlen ein Wachstum von 21,9% bei den von 1&1 gehosteten Namen: innerhalb von 12 Monaten kamen 941.000 Hostnamen und 397.000 aktive Web-Präsenzen hinzu. Die Gesamtzahl aktiver Kundenpräsenzen beläuft sich nun auf 2.216.469; 1&1 verwaltet insgesamt 4.437.660 Domains.

Mit verantwortlich für den hohen Anstieg ist die Ende 2003 in den USA etablierte Dependance, die zu Beginn des Jahres 2004 mit einer kompletten Webhosting-Produktpalette auf den Markt ging, wo sich das Unternehmen bereits im September 2004 unter den 10 größten Hostinganbietern etablieren konnte. Aber auch das europäische Geschäft verlief weiter gut.

Anders sah es im vergangenen Jahr hingegen für die Konkurrentin Teles AG aus, die am 01. Februar 2005 ihre – noch nicht testierten – Jahresergebnisse für 2004 bekannt gab. Das Geschäftsjahr brachte trotz um 4 % gestiegener Erlöse 78% weniger Jahresüberschuss (Nettogewinn). Verantwortlich für diesen Einbruch seien das schwache Telekommunikationssysteme-Geschäft und die Vorlaufkosten für das künftige Wachstum im Breitband-Internet-Geschäft, teilt der Vorstandsvorsitzende Sigram Schindler in einer Ad-hoc-Bekanntmachung mit. Mit einberechnet ist der Verkauf von STRATO, der Webhostinggruppe von TELES AG an freenet.de, womit sich die Frage der Konkurrenz erledigt hat.

Quelle: 1und1.de, teles.de, heise.de, eigene Recherche

Metrobus II – Metro verliert vor LG Hamburg

In dem Rechtsstreit der Metro-Gruppe gegen die Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG) wegen der Nutzung des Begriffs „Metrobus“ unterlag der Konzern vor dem Landgericht Hamburg. Das ist der zweite Rechtsstreit gegen ein Verkehrsunternehmen, in dem die Metrogruppe unterlag.

Die MVG, eine Tochter der Münchener Stadtwerke, bezeichnet im Zusammenhang mit der Einführung neuer Buslinien einige ihrer Transportleistungen mit „Metrobus“. Die Metro-Gruppe sah darin eine Markenrechtsverletzung und klagte vor dem LG Hamburg.

Doch wie bereits im Rechtsstreit gegen den Hamburger Verkehrsverbund (HVV – Urteil vom 19.10.2004, Az. 312 O 614/04), sah das Gericht auch diesmal keine Markenrechtsverletzung. Die Entscheidungsgründe des neuen Urteils sind noch nicht bekannt, dürften jedoch denen der Entscheidung vom Oktober letzten Jahres ähneln. Das LG Hamburg meinte seinerzeit, die Bekanntheit der Marke „Metro“ gründe auf dem Großhandelsunternehmen; für Dienstleistungen im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs sei Metro jedoch nicht bekannt. Das Gericht vermisste zudem ausreichende Warennähe bei den Angeboten der Parteien des Rechtsstreits. Eine Verwechslungsgefahr schloss das Gericht deshalb aus.

Wie sich dies auf die anhängigen Rechtsstreite gegen Inhaber von Metro-Domains auswirkt, bleibt weiter unklar. Das LG Hamburg befand in einem Urteil vom 16.07.2004 (Az.: 416 O 300/03) um Domains wie metros/e/x.de und metro-s/e/x.de, dass eine Rechtsverletzung vorliegt. Das Gericht sah hier eine Verwechslungsgefahr zwischen den unterschiedlichen Zeichen. Greift man die Argumente für die „Metro-Bus“-Entscheidung auf, hätte das Urteil freilich anders ausfallen müssen: Das Gericht befürchtete erotische Angebote unter den Domain-Namen, aber dass das Großhandelsunternehmen Metro Dienstleistungen in diesem Bereich anbietet, ist bis dato nicht bekannt.

Zur Zeit befindet sich der Domain-Rechtsstreit in der Berufung vor dem OLG Hamburg. Aber auch die Rechtsstreite um die „Metrobus“-Linien gehen oder sind bereits in der zweiten Instanz. Dieses Jahr könnte also zum Jahr der Metroentscheidungen avancieren. Wir bleiben dran.

Das Urteil vom 19.10.2004 gegen den HVV findet man hier:
> http://www.netlaw.de/urteile/lghh_28.htm

Mehr zur Metrobusentscheidung gegen HVV unter:
> http://www.markenbusiness.com/de/news.php?newsid=1682

Mehr zur Domain-Entscheidung unter:
> http://www.domain-recht.de/magazin/article.php?id=331

Spezialisierte Anwälte finden Sie unter:
> http://www.domain-anwalt.de

Quelle: heise.de, eigene Recherche

voyuer.com – Vertipperdomain für US$ 112.100,-

Die vergangene Domain-Woche wuchert wieder mit Preisen. An oberster Stelle steht die Vertipperdomain voyuer.com, die herausragende US$ 112.100,- (ca. EUR 85.970,-) erzielte. Darüber hinaus gab es neun weitere fünfstellige Domain-Preise, darunter auch bmx.de für EUR 10.000,-.

Auf dem deutschen Markt gab es neben dem sehr guten Preis von EUR 10.000,- für bmx.de noch drei durchaus erwähnenswerte .de-Domains: autocard.de erzielte EUR 5.000,-, scriptsearch.de ganze EUR 3.000,- und coma.de sogar EUR 3.500,-. Weitere deutschsprachige Domains reüssierten bei den neuen Top Level Domains (TLDs).

Die guten alten TLDs zeigen den neuen wieder einmal, was noch in ihnen steckt. Gleich drei Domains erzielten US$ 4.000,- und mehr: omn.org kam auf US$ 4.450,- (ca. EUR 3.410,-), local-news.net und hq.org jeweils exakt auf US$ 4.000,- (ca. EUR 3.075,-). Darüber hinaus zeigten datarecovery.org mit US$ 2.051,- (ca. EUR 1.580,-), mohammed.org mit US$ 1.200,- (ca. EUR 925,-), tents.net mit US$ 1.222,- (ca. EUR 940,-) und weekendgetaway.net US$ 1.150,- (ca. EUR 885,-), dass das Vertrauen in alte Domain-Endungen nach wie vor überwiegt.

Die neuen TLDs weisen zahlreiche Verkäufe auf, allerdings überwiegend im dreistelligen Bereich. Immerhin setzen nostrum.info und farming.info einen kleinen Glanzpunkt mit jeweils US$ 2.500,- (ca. EUR 1.925,-), gefolgt von mybike.info, die noch US$ 1.000,- (ca. EUR 770,-) erzielte. Dann findet sich jedoch nur Klägliches, darunter auch drei deutschsprachige Domains:

konzertkarte.info – EUR 675,-
stadtfuehrer.info – EUR 600,-
naturalhazards.info – US$ 700,- (ca. EUR 540,-)
paragliding.us – US$ 500,- (ca. EUR 385,-)
structuredsettlementannuity.info – EUR 250,-
transplantation.biz – US$ 311,- (ca. EUR 240,-)
schlaganfall.biz – US$ 300,- (ca. EUR 230,-)
moniker.biz – US$ 300,- (ca. EUR 230,-)
hddvd.biz – US$ 250,- (ca. EUR 190,-)
whitehead.biz – US$ 240,- (ca. EUR 185,-)
dvdduplication.biz – US$ 200,- (ca. EUR 155,-)

Weitere interessante Domain-Käufe unter .com waren:

cervicalcancer.com – US$ 50.750,- (ca. EUR 39.000,-)
grants.com – US$ 30.000,- (ca. EUR 23.010,-)
rodeodrive.com – US$ 30.000,- (ca. EUR 23.010,-)
onlinepokerroom.com – US$ 27.510,- (ca. EUR 21.100,-)
amistades.com – EUR 14.000,-
festivaloflights.com – US$ 11.600,- (ca. EUR 8.895,-)
heavytrucks.com – US$ 10.200,- (ca. EUR 7.825,-)
ruehl.com – US$ 10.000,- (ca. EUR 7.670,-)
snog.com – GBP 4.500,- (ca. EUR 6.550,-)
email411.com – US$ 3.500,- (ca. EUR 2.690,-)
sanbernadino.com – US$ 2.500,- (ca. EUR 1.920,-)
jlab.com – US$ 2.200,- (ca. EUR 1.690,-)
optimedia.com – US$ 2.110,- (ca. EUR 1.620,-)

Weitere im Handel erzielte Domain-Preise finden Sie unter:
> http://www.domain-spiegel.de

Quelle: dnjournal.com, sedo.de

Tapetenwechsel – Sedo zieht um

Die Sedo GmbH braucht größere Büroräume und zog um. Seit dem 1. Februar 2005 residiert die marktführende Domain-Börse unter neuer Anschrift. Und das Unternehmen gibt unter dem Titel „Sedo Secondary Market News“ einen neuen Newsletter heraus.

Die neue Anschrift der Sedo GmbH lautet: Im Mediapark 6, 50670 Köln. Während man nun in neuen Büroräumen arbeitet, bleiben alle anderen Kontaktdaten wie gehabt: eMails, Telefonnummern und natürlich die Website sind unverändert. Wie Sedo mitteilt, freut man sich über Besuch.

Anlässlich des am 3. und 4. Februar 2005 in Wien abgehaltenen Domain-Pulse legte Sedo einen neuen Partner-Newsletter im .pdf-Format vor. In der ersten Ausgabe wird der Begriff „Secondary Market“ und damit der Titel des Newsletters bestimmt. Weiter gibt es einen Rückblick auf das vergangene Domain-Handelsjahr und Informationen zu neuen Tools für Registrare, die mit Sedo zusammenarbeiten.

Der Newsletter soll zumindest einmal im Quartal erscheinen und ist nur für Sedo-Partner gedacht. Informationen zur Partnerschaft findet man unter:
> http://www.sedo.de/partner/

Den zweiseitigen Newsletter kann man herunter laden unter:
> http://www.sedo.de/newsletter/partnernews-02-2005.pdf

Quelle: sedo.de, eigene Recherche

Fachtagung – erfolgreicher Domain-Pulse in Wien

Unter organisatorischer Leitung der österreichischen Domain-Verwaltungsstelle Nic.at fand Ende vergangener Woche mit dem „Domainpulse“ die bedeutendste Veranstaltung für aktuelle Themen, Tendenzen und Trends rund um Domain-Namen im deutschsprachigen Raum statt. Und auch dieses Jahr konnte die Fachtagung voll überzeugen.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung, die im jährlichen Wechsel von DENIC, SWITCH und Nic.at veranstaltet wird und die mit etwa 150 Teilnehmern gut besucht war, standen diesmal die drei Themenbereiche Internet Governance, ENUM und Spam. Die Teilnehmerliste liest sich wie das Who-is-Who des internationalen Domain-Geschäfts: angefangen bei DENIC-Chefin Sabine Dolderer, Nic.at-Geschäftsführer Richard Wein, SWITCH-Direktor Constantin Tönz über Afilias-Chairman Philipp Grabensee und Neulevel-Vize Richard Tindal sowie Elmar Knipp vom .net-Bewerber Core++, Paul Verhoef von ICANN und zahlreichen weiteren Vertretern von Registraren und Providern glänzte der Domainpulse mit einer Vielzahl hochrangiger und kompetenter Referenten und Gesprächspartner aus der Domain Name Industry. Sowohl während als auch im Anschluss an die Vorträge und Veranstaltungen gab es reichlich Gelegenheit zum persönlichen Gespräch.

Für Kurzweil sorgten Vorträge zur österreichischen Top Level Domain .at mit Blick auf die historischen Anfänge und die nahe Zukunft. Zu den Glanzlichtern zählte IETF-Mitglied Harald Alvestrand und sein Vortrag zu den Internet-Gesetzen „How to make a RFC“ („Talk, talk, talk“) sowie eine Einführung in die Grundlagen der neuen ENUM-Domains durch Richard Stastny, einem der weltweit führenden Experten in Sachen ENUM. Wer weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen sucht, kann sich ab sofort im Internet die einzelnen Präsentationen downloaden. Verborgen bleibt so allerdings der Flurfunk, in dessen Mittelpunkt der aktuelle Wettstreit um die Verwaltung der Top Level Domain .net stand, und dabei für viel Gesprächsstoff sorgte.

Wer den Domainpulse diesmal verpasst hat, sollte ihn sich für das nächste Jahr unbedingt vormerken; Veranstaltungsort ist dann voraussichtlich die Bundeshauptstadt Berlin. Weitere Informationen werden noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Informationen sowie die Präsentationen zum Download finden Sie unter:
> http://www.domainpulse.org/

Quelle: eigene Recherche

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