Newsletter-Ausgabe #211: Juni 2004

Themen: Statistik – .eu (dotEU) setzt neue Impulse | ICANN – werden Domains bald teurer? | .cy/.mt – neue EU-Laender im Domain-Test | ccTLDs – Neues von .hk, .ph und .re | Meta-Tags – Einladung zum Mißbrauch? | stop.com – Zuschlag bei US$ 62.500,- | Sedo.de – Domain-Handelsbörse senkt Gebühren | Meeting – ICANN-Treffen in Kuala Lumpur

Statistik – .eu (dotEU) setzt neue Impulse

Zurückhaltend präsentieren sich derzeit die weltweit führenden Top Level Domains: konnte man in den vergangenen Monaten immer neue Rekorde verkünden, gehen die Zuwachszahlen langsam auf Normalniveau zurück. Doch ein Ende des Domain-Booms ist nicht in Sicht: spätestens die Einführung der neuen europäischen Endung .eu (dotEU) verspricht, neue Glanzlichter zu setzen.

Im Börsendeutsch würde man die derzeitige Situation im Domain-Business wohl mit einer Wertberichtigung beschreiben. Nachdem in den letzten Wochen und Monaten nicht zuletzt dank Umlaut-Domains die Registrierungszahlen steil nach oben stiegen, ist die Stimmung nun erwartungsgemäß allgemein wieder etwas kühler. Selbst Überflieger .com liegt seit langer Zeit wieder einmal deutlich unter der Schwelle von 500.000 Domains netto mehr im Monat. Die deutsche Endung kehrt zurück auf das nach wie vor sehr beachtliche Niveau vor Beginn der Umlaut-Ära, mit einem Anstieg von 75.000 Webadressen in den vergangenen vier Wochen. Auch die österreichische Endung .at gibt leicht nach und notiert bei einem Netto-Zuwachs von gut 4.000 Domains.

Klarer Sieger ist diesen Monat die neue Endung .info, die dank eines Zuwachses von 17.000 Adressen im Vergleich zum Erzrivalen .biz um Längen die Nase vorn hat. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass mittel- und langfristig .info vor allem die Gunst der deutschsprachigen Internet-Gemeinde gewinnen wird, und so noch mehr als .biz zu einer echten Alternative geworden ist. Weiterhin negativ ist der Trend überraschenderweise für das US-amerikanische Länderkürzel .us: waren es im April 2004 noch netto gut 6.000 Domains weniger, sind es diesmal bereits Verluste von über 20.000 Adressen.

Alle Augen blicken in diesen Wochen nach Brüssel: wie wohl bei keiner anderen neu eingeführten Endung zuvor erwarten Experten für die Europa-Domain .eu bereits in der Sunrise Period mehrere hunderttausend fest vergebener Webadressen. Die Millionen-Mauer sollte noch binnen der ersten 12 Monate fallen. Läuft alles nach Plan, startet die Sunrise Period für dotEU im Dezember 2004. Und ab voraussichtlich April 2005 wartet die erste Nagelprobe, wenn mit Beginn der Live-Registrierung auch die breite Öffentlichkeit die Möglichkeit hat, .eu-Domains zu registrieren.

Die aktuellen Domain-Zahlen:
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.de – 7.639.369 – (Vergleich zum Vormonat: + 75.066)
.at – 348.712 – (Vergleich zum Vormonat: + 4.267)
.com – 28.568.401 – (Vergleich zum Vormonat: + 458.888)
.net – 4.690.114 – (Vergleich zum Vormonat: + 64.165)
.org – 2.967.645 – (Vergleich zum Vormonat: + 43.660)
.info – 1.171.059 – (Vergleich zum Vormonat: + 17.004)
.biz – 980.112 – (Vergleich zum Vormonat: + 4.753)
.us – 759.570 – (Vergleich zum Vormonat: – 20.148)

insgesamt: 47.124.982 (Stand 1. Juni 2004)

Aktuelle Domain-Zahlen finden Sie unter:
> http://www.whoisreport.com/domain-counts

Weitere Registrar-Statistiken finden Sie unter:
> http://www.registrarstats.com

Quelle: eigene Recherche

ICANN – werden Domains bald teurer?

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) steht erneut im Kreuzfeuer der Kritik: sollte der für das Haushaltsjahr 2004/2005 vorgestellte Etat verabschiedet werden, droht nach Ansicht von Kritikern vielen kleinen Registraren unausweichlich das wirtschaftliche Aus.

Geht es nach dem Willen von ICANN, verdoppelt sich der Haushalt von derzeit US$ 8,7 Mio. auf fast US$ 16 Mio. Die Finanzplanungen stützen sich dabei verkürzt dargestellt auf eine Erhöhung der jährlichen Registrargebühr von US$ 5.000,- auf dann etwa US$ 24.000,- sowie eine Erhöhung der Domain-Gebühr um US$ 0,25 pro verkaufter Adresse. Nach Einschätzung der neu ins Leben gerufenen Protest-Website icannbudget.org hätten diese Erhöhungen im Wesentlichen vier negative Auswirkungen: während grössere Registrare ihre Gebühren stabil halten können, wird es für Kunden mittlerer und kleinerer Anbieter zum Teil erheblich teurer. Registrare mit bis zu 1.000 verwalteten Domains sollen demnach US$ 19,- pro Domain mehr zahlen müssen, große Anbieter mit über 50.000 Domains dagegen lediglich US$ 0,38 mehr. Umso grösser wird daher auch die Ersparnis für die großen Registrare. Die erhöhte Registrargebühr erschwert zusätzlich die Neugründung von Registraren und damit den Wettbewerb. Und schliesslich prognostiziert man auch den Tod von nationalen Domain-Registraren, die sich – über ihre nationalen Domain-Verwaltungen – die hohen ICANN-Gebühren nicht leisten können.

Im Einzelnen ist vieles äusserst umstritten, und ob Domains tatsächlich spürbar teurer werden, gilt als eher unwahrscheinlich. Ein Kommentator des Online-Magazins theregister.co.uk begrüsste den Haushaltsplan sogar ausdrücklich als Schritt hin zu einer Professionalisierung ICANNs. Scharfe Kritik am Haushaltsplan kam dagegen von CENTR (Council of European Top Level Domain Registries), zu dessen Mitgliedern auch die deutsche DENIC zählt. Der Vorsitzende Paul Kane bezeichnete die von ICANN eingeplanten Zahlungen der ccTLD-Verwaltungsstellen als unrealistisch und überzogen, und forderte erneut die Besinnung ICANNS auf die technischen Kernaufgaben.

Welchen Ausgang die Debatte nimmt, ist noch unklar. Der Machtkampf um die Zukunft ICANNs, für deren Wachablösung die International Telecommunication Union (ITU) seit langem bereit steht, tobt jedenfalls unvermittelt weiter.

Den geplanten ICANN-Haushalt 2004-2005 finden Sie unter:
> http://www.icann.org/financials/proposed-budget-14may04.pdf

Die Protest-Website finden Sie unter:
> http://www.icannbudget.org/

Das Schreiben des CENTR finden Sie unter:
> http://www.centr.org/news/CENTR-Response-2004%20Budget.pdf

Quelle: theregister.co.uk, netcraft.com, eigene Recherche

.cy/.mt – neue EU-Laender im Domain-Test

Letzte Station auf unserer Reise quer durch die zehn neuen EU-Länder und ihre Domain-Registrierungsvoraussetzungen sind zwei sehr beliebte Reiseziele: Zypern (.cy) und Malta (.mt).

Ganz sicher kein Urlaubsmitbringsel ist die zypriotische Top Level Domain .cy: aus Furcht vor Cybersquatting gelten sehr strenge Vergaberegeln. Die Registrierung unterhalb einer der offiziellen Subdomains wie .com.cy, .net.cy oder .ac.cy ist grundsätzlich auf Personen, Unternehmen und Organisationen vor Ort beschränkt, wobei Individuen maximal eine, Unternehmen und Organisationen im Regelfall bis zu zehn Domains erhalten können. Ausnahmen macht die Vergabestelle University of Cyprus nur in absolut begründeten Fällen. Zumindest der admin-c muss seinen Sitz in Zypern haben, so dass für ausländische Unternehmen wenigstens die Tür für eine Treuhandlösung geöffnet ist. In der Regel übernehmen Anwaltskanzleien diese Aufgabe. Die als besonders attraktiv geltenden generischen Webadressen sind ebenso wie geographische Begriffe von einer Anmeldung ausgeschlossen. Umlaut-Domains sind noch nicht möglich. Registrierungswünsche nimmt die Vergabestelle gegen Zahlung einer jährlichen Gebühr von etwa EUR 45,- direkt entgegen. In Streitfällen findet die Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy (UDRP) Anwendung.

Nur wenig besser sieht es beim maltesischen Landeskürzel .mt aus: zwar machen die Vergaberegeln keine grundsätzliche Einschränkung auf Personen oder Unternehmen vor Ort, so dass der Eindruck entsteht, Domains unterhalb von .mt könnten grundsätzlich von jedermann registriert werden. Betrachtet man sich die Anmeldeformulare für die offiziellen Subdomains .com.mt beziehungsweise .net.mt einmal näher, stellt man fest, dass eine Registrierung im Wesentlichen auf eingetragene Marken und Unternehmensnamen beschränkt ist. So finden sich unter den derzeit etwa 2.250 .mt-Domains, die sämtlich auf der Website der Vergabestelle NIC(Malta) gelistet und verlinkt sind, illustre Namen wie BMW, Deutsche Post und Deutsche Telekom. Zudem behält sich NIC(Malta) das Recht vor, eine Domain jederzeit ohne Angabe von Gründen zu löschen. Die Anmeldung erfolgt über Standardformulare, deren Teil F1 den allgemeinen Teil regelt und von jedermann ausgefüllt werden muss, während die Varianten F2 bis F5 nach der gewünschten, offiziellen Subdomain wie zum Beispiel .com.mt oder .net.mt unterscheiden. Interessenten müssen sich direkt an NIC(Malta) wenden. Die Registrierungsgebühren teilen sich in eine einmalige Gebühr von umgerechnet etwa EUR 47,- sowie eine Jahresgebühr von EUR 35,- pro .com.mt-Domain auf.

Weitere Informationen über .cy-Domains erhalten Sie unter:
> http://www.nic.cy/

Weitere Informationen über .mt-Domains erhalten Sie unter:
> http://www.nic.org.mt/

Die bisher erschienen Artikel in dieser Reihe finden Sie unter:
> http://www.domain-recht.de/magazin/article.php?id=277
> http://www.domain-recht.de/magazin/article.php?id=280
> http://www.domain-recht.de/magazin/article.php?id=285
> http://www.domain-recht.de/magazin/article.php?id=290

Quelle: eigene Recherche

ccTLDs – Neues von .hk, .ph und .re

Nach wie vor lohnenswert ist ein Blick über den Domain-Tellerrand. Diesmal vermelden Hong Kong (.hk), die Philippinen sowie der Inselstaat Reunion (.re) wichtige Änderungen für ihre Top Level Domains.

Seinen Liberalisierungsprozess vorerst abgeschlossen hat .hk, die offizielle Endung von Hong Kong. Seit dem 31. Mai, 12 Uhr Ortszeit ist die Registrierung von Second Level Domains für die Allgemeinheit möglich. Ein schriftlicher Nachweis zur Berechtigung an einer Domain entfällt. Trotz der teilweisen Lokkerung der Vergaberegeln bleiben .hk-Domains jedoch auf Privatpersonen und Unternehmen vor Ort beschränkt. Die Domains kosten umgerechnet etwa EUR 26,- im Jahr und können direkt bei der Vergabestelle Hong Kong Internet Registration Corporation Limited (HKIRC) angemeldet werden; für mehrjährige Registrierungsverträge gibt es Nachlässe bei den Gebühren. Wer schon eine Third Level Domain unterhalb von .hk hat, sollte aufpassen: diese wird nicht automatisch auf eine Second Level Domain umgestellt oder automatisch zusätzlich registriert; auch hier ist eine eigene Anmeldung erforderlich.

Nach wie vor herrscht Streit um die Verwaltung des philippinischen Länderkürzels .ph, das weltweit auch als „Phone-Domain“ vermarktet .wird. Joel Disini, der bisher mit seinem Unternehmen dotPH die Verwaltung inne hat, soll nach dem Willen der philippinischen Regierung die Verantwortung entzogen werden, so dass Disini künftig auf die reine Registrarfunktion beschränkt ist. Um dieses Los abzuwenden, muss Disini neue Vergaberegeln akzeptieren, welche diese Woche vorgestellt werden. Unklar ist, ob er dieser Forderung nachkommt. Die Regierung hat bereits angekündigt, nötigenfalls ICANN einzuschalten. Angesichts dieser seit langem schwelenden Diskussion ist die Registrierung von .ph-Domains derzeit mit Vorsicht zu geniessen.

Im Zug der Liberalisierung der französischen Top Level Domain .fr hat die im indischen Ozean gelegene Insel Reunion mit ihrer Endung .re, welche ebenfalls von der französischen AFNIC verwaltet wird, kaum Beachtung gefunden. Dabei betreffen die Änderungen bei .fr auch .re, so dass eine Registrierung für jeden möglich ist, der eine Beziehung zu Reunion unterhält und auf eine Kontaktperson vor Ort verweisen kann. Über ein ExotenDasein wird .re jedoch so schnell nicht hinwegkommen: zur Zeit sind nur knapp 340 .re-Domains registriert, und eine deutliche Besserung ist auch nach der Lockerung der Vergaberegeln kaum in Sicht.

Weitere Informationen über .hk erhalten Sie unter:
> http://www.hkirc.net.hk/

Weitere Informationen über .ph-Domains erhalten Sie unter:
> http://www.domains.ph

Weitere Informationen über .re erhalten Sie unter:
> http://www.afnic.re

Quelle: verisign.com, inq7.net, eigene Recherche

Meta-Tags – Einladung zum Mißbrauch?

In einer Entscheidung vom 17.02.2004 des OLG Düsseldorf (Az.: I-20 U 104/03) führt das Gericht seine Rechtsprechung zur Nutzung von Kennzeichen als Meta-Tags fort. Auch bei der Nutzung eines konkurrierenden Unternehmenskennzeichens als Meta-Tag liegt kein markenrechts- noch wettbewerbswidriges Handeln vor.

Das Gericht hatte über die Nutzung der Begriffe „K…“ und „Z…“ als Meta-Tags zu befinden. Den Antrag hatte die gleichnamige GmbH gestellt, zu der der Antragsgegner in Konkurrenz steht, da er gleiche Produkte vertreibt. Bei der Prüfung kennzeichenrechtlicher Ansprüche des Antragstellers kam das Gericht zu dem Ergebnis, dass Meta-Tags grundsätzlich nicht kennzeichenmäßig genutzt würden; sie dienen lediglich zur Auffindung der Website bei einer Suchmaschinenanfrage. Mit den Meta-Tags würden aber das gekennzeichnete Unternehmen und seine Waren und Dienstleistungen gerade nicht bezeichnet.

Wettbewerbsrechtliche Ansprüche ergaben sich aus Sicht des Gerichts nicht, weil der Nutzer der Meta-Tags sich mit diesen bei gängigen Suchmaschinen nicht vor die Kennzeicheninhaberin drängte. Erst wenn der Meta-Tags-Nutzer weitere Mittel heranzieht, um sich bei Suchmaschinenergebnissen vor den Kennzeicheninhaber zu schieben, soll ein Wettbewerbsverstoß vorliegen. Es liegt, so weiter das OLG Düsseldorf, auch keine Täuschung des Internetnutzers durch den Meta-Tag-Nutzer vor: Wer eine Suchmaschine benutzt, erwartet bei Eingabe bestimmter Begriffe nicht, in der Trefferliste ausschließlich den Kennzeicheninhaber zu finden.

Diese Entscheidung öffnet dem Missbrauch von Meta-Tags Tür und Tor. Das OLG Düsseldorf versucht im Hinblick auf Wettbewerbsverstöße, Grenzen zu ziehen. Die sind aber nicht haltbar. Einfluss auf einen Suchmaschineneintrag kann man als WebsiteBetreiber durchaus nehmen, aber was genau markiert die Grenze an zusätzlichen Mitteln, die dazu führen, dass die eigene Seite dank Meta-Tags vor die des Kennzeicheninhabers rückt?

Ausführlicher zu dieser Entscheidung unter:
> http://www.domain-recht.de/magazin/article.php?id=287

Die Entscheidung findet sich unter:
> http://www.bonnanwalt.de/entscheidungen/OLG-Duesseldorf20U104-03.html

Spezialisierte Anwälte findet man unter:
> http://www.domain-anwalt.de

Quelle: bonnanwalt.de, eigene Recherche

stop.com – Zuschlag bei US$ 62.500,-

Reden wir vom Domain-Handel, so reden wir offenbar immer auch von Chris Chena. Handelt eigentlich sonst noch jemand mit hochpreisigen Domains? Für US$ 30.000,- (ca. EUR 25.000,-) kaufte er antidepressants.com für eine seiner Online-Apotheken, die damit mehr Klicks erhalten soll. Bei US$ 2,70 (!) oder umgerechnet etwa EUR 2,25 pro Klick sollte das die Taschen Chenas für weitere spektakuläre Deals füllen. Die eigentliche Top-Domain der vergangenen Woche war jedoch stop.com, die US 62.500,- (ca. EUR 52.100,-) kostete.

Auch sonst sind einige fünfstellige .com-Domain-Deals zu verzeichnen (siehe unten). Bei den .de-Domains hingegen blieb es bis auf kurzreise.de, die für EUR 4.750,- einen neuen Inhaber fand, ruhig zu. Deutlich bemerkenswerter war da dotUK, die wie schon vergangene Woche zeigt, was der britische Markt bietet: shopsonline.co.uk brachte GBP 4.000,- (ca. EUR 6.000,-) und linklondon.co.uk immerhin EUR 3.500,-.

Beeindrucken konnte diesmal wieder .info, wo einige wirklich
gute Geschäfte abgewickelt wurden:

finanzen.info – EUR 4.900,-
steuer.info – EUR 4.900,-
silikon.info – EUR 2.500,-
lawfirm.info – US$ 2.500,- (ca. 2.080,- EUR)
houston.us – US$ 2.500,- (ca. 2.080,- EUR)
story.info – EUR 2.000,-
mediators.info – US$ 2.000,- (ca. 1.670,- EUR)

Bei .org und .net tat sich ebenfalls einiges: phpslash.org erzielte US$ 3.000,- (ca. 2.500,- EUR), profiles.net US$ 1.550,- (ca. 1.290,- EUR).

Weiter interessante Domain-Deals waren:

Group.com – US$ 20.000,- (ca. 16.700,- EUR)
Travalocity.com – US$ 15.500,- (ca. 12.900,- EUR)
Initiative.com – US$ 12,000,- (ca. 10.000,- EUR)
NY.org – US$ 10.000,- (ca. 8.300,- EUR)
Caribank.com – US$ 9.999,- (ca. 8.300,- EUR)
FrenchCar.com – US$ 9.050,- (ca. 7.540,- EUR)
BroadcastingSchools.com – US$ 8.100,- (ca. 6.750,- EUR)

Einen Überblick über tatsächliche Domain-Verkäufe erhalten Sie unter:
> http://www.domain-spiegel.de

Quelle: sedo.de, dnjournal.com, eigene Recherche

Sedo.de – Domain-Handelsbörse senkt Gebühren

Nicht nur, dass der Domain-Handel in Deutschland blüht, er ist nun auch günstiger: Die Domain-Börse Sedo hat am 28. Mai die Vermittlungsprovisionen für Domain-Verkäufe gesenkt. Für die Domain-Verkäufe der gängigen Domain-Endungen (.de/.com/.net/.org/.info/.biz/.at/.ch/.us) beträgt die Mindestprovision nur noch EUR 50,-. Dies entspricht einer Reduktion um bis zu 50% gegenüber den bisherigen Provisionssätzen.

Mit der Änderung der Mindestprovision entspricht die Domain-Börse dem am häufigsten geäußerten Wunsch ihrer Kunden aus einer zuvor durchgeführten Umfrage. Aber auch der Umstand, dass der Domain-Handel blüht und Sedo mehr und mehr Domains verkauft, sorgte für den Wandel. Die Kunden sollen an den daraus resultierenden Kosteneinsparungen partizipieren.

In der Provisionsgebühr enthalten ist der Domain-Transferservice: bei allen über Sedo gekauften Domains wird der Transfer der Domain automatisch – und kostenlos für den Käufer – über Sedos sicheren Domain-Transferservice abgewickelt. Sedo hilft bei der Abwicklung der Formalitäten des Domain-Transfers, damit die Domain technisch korrekt zum neuen Provider umziehen kann. Der Kaufpreis wird bei dem Transfer zunächst auf ein Treuhandkonto eingezahlt und – um maximale Sicherheit für beide Parteien zu gewährleisten – erst nach einer erfolgreichen Übertragung der Domain an den Verkäufer ausbezahlt.

> http://www.sedo.de

Quelle: Sedo.de

Meeting – ICANN-Treffen in Kuala Lumpur

Es ist mal wieder so weit: vom 19. bis 23.07.2004 findet das zweite ICANN-Treffen in diesem Jahr statt. Tagungsort ist diesmal Kuala-Lumpur, die Hauptstadt von Malaysia. Wie immer steht der Besuch des ICANN-Treffens jedem frei und ist kostenlos. Wie immer sind auch die einzelnen Veranstaltungen kostenfrei von jedem Interessierten persönlich, via Webcast und durch Beteiligung an Mailinglisten wahrnehmbar, mit Ausnahme von besonderen, geschlossenen Besprechungen.

Kuala-Lumpur heißt soviel wie „schlammige Flussmündung“. Wir hoffen, daraus ergeben sich keine Voraussagen für das ICANN-Treffen. Die Themen des Treffens stehen noch nicht fest. Wichtig wird sicherlich die vor wenigen Wochen angesprochene Etaterhöhung der ICANN, die knapp doppelt so viel Geld wie bisher möchte. Schon im Vorfeld verweigert CENTR, die Vereinigung der europäischen country code Top Level Domain (ccTLD)-Verwaltungen, ihr Plazet. Das dürfte sich auch auf die Dauerdiskussion zwischen CENTR und ICANN hinsichtlich der Gestaltung und Rechte von ICANN auswirken.

Das GAC, Governmental Advisory Committee (beratender Regierungsausschuss), das für die Kommunikation staatlicher Institutionen untereinander und mit ICANN zuständig ist, tagt – wie immer – bereits einige Tage früher, nämlich vom 17.07.2004 an.

Das ICANN-Treffen findet im Hotel Shangri-La Kuala Lumpur statt, im Umkreis von wenigen Metern finden sich weitere fünf Hotels.

Für die Teilnahme in Kuala Lumpur, Malaysia, registrieren kann man sich unter:
> http://register.icann.org/

Weitere Informationen unter:
> http://www.icann.org/meetings/kualalumpur/

Quelle: Icann.org, intern.de, eigene Recherche

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