Newsletter-Ausgabe #552: Februar 2011

Themen: München – nTLD-Konferenz der united-domains GmbH | nTLDs – Bundesregierung interveniert bei ICANN | TLDs – Neues von .de, .ge und .tel | Hamburg@work – Leitfaden Online-Recht vorgestellt | Marktanalyse – Sedo legt Jahresbericht 2010 vor | Und action.com – viel los für US$ 270.000,- | eco – dotKölsch-Stammtisch zur Domain-Haftung

München – nTLD-Konferenz der united-domains GmbH

„The Munich Conference on new TLDs 2011“ – unter diesem Titel veranstaltet die Starnberger united-domains GmbH Ende September 2011 die erste Konferenz für neue Domain-Endungen auf europäischem Boden. Erste Tickets sind in Kürze erhältlich.

Rund 270 verschiedene Top Level Domains gibt es derzeit, doch geht es nach dem Willen der Internet-Verwaltung ICANN, wird sich diese Zahl in Kürze schlagartig verdoppeln oder gar verdreifachen. Über 100 Organisationen haben bereits jetzt angekündigt, sich um Endungen wie .berlin, .car, .hotel, .music oder .web bewerben zu wollen, sobald voraussichtlich Ende des Jahres der Startschuss fällt; etwa ein Jahr später sollen dann die ersten Registrierungen möglich sein. Die Einführung neuer Top Level Domains eröffnet damit Individuen, Unternehmen und Organisationen eine Vielfalt von neuen Wahlmöglichkeiten, ihren Auftritt im Netz unter neuer, eingängiger und attraktiver Domain-Endung zu präsentieren.

Die Einführung neuer TLDs stellt insbesondere für die Bewerber (Vergabestellen), aber auch für Domain-Manager, Kennzeichenrechteinhaber und zukünftige Domain-Inhaber eine große Herausforderung dar. Um ihnen allen die Orientierung zu erleichtern, veranstaltet die united-domains GmbH die „Munich Conference on New Top-Level Domains“. Die Konferenz richtet sich an alle an den neuen Top Level Domains Interessierte, egal ob Markenanwälte, Unternehmensjuristen, Organisationen und Unternehmen, die eine eigene Top Level Domain Bewerbung planen, Städte, Bundesländer und Institutionen des öffentlichen Rechts, Registrare und Reseller als auch jeden anderen Domain-Dienstleister. Die Agenda der Münchner nTLD-Konferenz wird in Kürze bekanntgegeben. In jedem Fall wird es zahlreiche Möglichkeiten geben, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen; zudem ist ein Aufenthalt auf dem traditionsreichen Münchner Oktoberfest fest geplant.

Die Münchner nTLD-Konferenz findet am 26. und 27. September 2011 im Sofitel Munich Bayerpost, Bayerstrasse 12, 80335 München, statt. Für die Teilnahme gibt es drei unterschiedliche Ticket-Optionen (1. Konferenztag, beide Konferenztage, beide Konferenztage und Oktoberfest), die mit Frühbucherrabbat bis 15. April 2011 günstiger zu haben sind. Die Preise beginnen derzeit bei EUR 499,- (ohne Umsatzsteuer). Tickets für den Besuch von newdomains.org werden in Kürze erhältlich sein; dabei gilt es zu beachten, dass nur eine begrenzte Anzahl von Tickets zur Verfügung steht.

Weitere Informationen und Anmeldung unter
> http://newdomains.org

Quelle: newdomains.org, united-domains.de

nTLDs – Bundesregierung interveniert bei ICANN

Die Bundesregierung hat sich im Zuge der Einführung neuer generischer Top Level Domains (nTLDs) bei der Internet-Verwaltung ICANN über unzureichenden Schutz für Inhaber von Markenrechten beklagt.

In einem Schreiben an ICANN-CEO Rod Beckstrom vom 01. Februar 2011 würdigt Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, die Einführung neuer Domain-Endungen mit gemischten Gefühlen. Zwar steht die Bundesregierung dem Vorhaben grundsätzlich positiv gegenüber; die vergangenen Monate hätten jedoch gezeigt, dass es noch einige ungelöste Fragen gäbe, welche die Einführung von nTLDS in hohem Maße problematisch machen würden. Von besonderer Bedeutung für die Bundesrepublik ist dabei der Schutz von Markeninhabern sowohl auf Ebene der Top- als auch der Second Level Domain. Und hier vermutet Pfaffenbach einen erheblichen Nachteil für Inhaber deutscher Marken: die Schutzregelungen im Bewerberhandbuch seien auf solche Marken zugeschnitten, deren Jurisdiktion vor Eintragung eine „substantielle Prüfung“ vorsähe; dies sei hier und in vielen anderen europäischen Ländern nicht der Fall, weshalb dieses Erfordernis gestrichen werden müsse.

Auch mit dem Uniform Rapid Suspension System (URS) ist die Regierung unzufrieden und kritisiert es als außerordentlich bürokratisch. Und schließlich hält man auch das ebenfalls zum Schutz von Markeninhabern gedachte Post-Delegation Dispute Resolution Procedure für problematisch, da es die Registries nur zur Verantwortung zieht, wenn sie bösgläubig und systematisch rechtsverletzende Domain-Namen zu Profit-Zwecken registriert haben. Ein verbesserter Schutz von Markenrechten liegt nach Ansicht von Pfaffenbach im eigenen Interesse sowohl von ICANN als auch der Registries, da er das Risiko reduziere, selbst Partei eines Gerichtsverfahrens zu werden. Er empfehle daher dringend, diese und andere vom Regierungsbeirat Governmental Advisory Committee (GAC) angesprochene Probleme zu lösen.

Angesichts der anhaltenden Diskussionen hat nun auch ICANN-Vize Kurt Pritz die Einschätzung geäußert, dass die Endfassung des Bewerberhandbuchs nicht beim für Mitte März 2011 angesetzten Meeting in San Francisco beschlossen werden kann; zuvor haben sich bereits ICANN-Aufsichtsrat Peter Dengate Thrush und CEO Beckstrom skeptisch gezeigt. Pritz wies jedoch darauf hin, dass die Fassung nach Abschluss der Gespräche mit dem GAC nicht notwendigerweise erneut zur öffentlichen Stellungnahme ausgelegt werden müsse. Damit würde sich ICANN Zeit sparen – und weitere Diskussionen.

Das Schreiben von Bernd Pfaffenbach an ICANN finden Sie unter:
> http://www.domain-recht.de/verweis/393

Die Einwendungen der US-Regierung finden Sie unter:
> http://www.domain-recht.de/verweis/394

Quelle: icann.org, domainincite.com

TLDs – Neues von .de, .ge und .tel

Die deutsche Landesendung .de wird ein Stück sicherer: Ende Mai 2011 führt DENIC das neue Protokoll DNSSEC ein. Aus Georgien gibt es Internationales, und bei .tel öffnet man sich dem Domain-Parking – hier die Kurznews.

Die deutsche Domain-Verwaltung DENIC eG hat die Einführung des erweiterten DNS-Protokolls DNSSEC (Domain Name Security Extensions) für den 31. Mai 2011 angekündigt. Dies ist das Ergebnis eines so genannten Testbeds, das die DENIC von Juli 2009 bis Dezember 2010 mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) durchgeführt hat. „DENIC wird DNSSEC daher am 31. Mai 2011 einführen und ich bin zuversichtlich, dass wir damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Internetsicherheit gehen“, so DENIC-CEO Sabine Dolderer. DNSSEC signiert die Nameserver-Einträge digital und stellt somit sicher, dass die Information unverändert beim Nutzer ankommt; konkret soll dadurch das Umlenken auf andere Webseiten, das Mitlesen von Daten sowie die Manipulation von Inhalten verhindert werden.

Das östlich des Schwarzen Meeres gelegene Georgien reiht sich in die Riege der Länder mit internationalisierter Top Level Domain ein. Wie die Internet-Verwaltung ICANN in einer Pressemitteilung verlauten lässt, hat Georgien das „Fast Track Process“ getaufte Verfahren zur Einführung von Landesendungen in nicht-lateinischen Schriftzeichen erfolgreich durchlaufen. Von 23 Teilnehmern am „Fast Track Process“ dürfen sich damit 17 Länder über einen Eintrag der IDN-Variante ihrer Landesendung in die Root Zone freuen. Wann die Registrierung für .ge beginnt, lässt sich der ausschließlich in abchasischer Sprache gehaltenen Website der Registry leider nicht entnehmen.

Facelift für .tel-Domains: wie die Registry Telnic Limited bekanntgibt, unterstützt man ab sofort bildbasierte Werbung. Da die Darstellungsmöglichkeiten unter .tel bisher auf ein einheitliches, nur in engen Grenzen individuell gestaltbares Format beschränkt waren, erweitert sich damit der Nutzungsumfang erheblich. „Nun kann jeder seine eigenen Bilder hinzufügen, um seine Persönlichkeit, Produkte oder Werbung wiederzugeben“, wie es Henri Asseily, CTO und Chief Strategist bei Telnic, formuliert. Vor allem vom bisher nicht sinnvoll möglichen Domain-Parking dürfte sich Telnic dabei einen Schub für die bisher etwa 300.000 registrierten .tel-Domains erhoffen. Dazu passt, dass Telnic für das laufende Jahr zusätzliche Mess- und Monetarisierungsmöglichkeiten angekündigt hat.

Quelle: denic.de, icann.org, telnic.org,

Hamburg@work – Leitfaden Online-Recht vorgestellt

Hamburg@work, die Hamburger Initiative für Medien, IT und Telekommunikation, hat unter dem Titel „Der sichere Weg durchs Internet“ einen Leitfaden Online-Recht herausgegeben. Das kleine digitale Skript gibt einen kurzen und guten Überblick über das Internetrecht.

Die Hamburger Initiative für Medien, IT und Telekommunikation wird von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie Hamburger Unternehmen, die sich im Hamburg@work eV zusammengeschlossen haben, getragen. Die bereits 1999 gegründete Lawgroup von Hamburg@Work ist Herausgeber dieses kleinen, 164 Seiten starken Kompendiums, in dem verschiedene Fachleute in sieben Kapiteln zu den unterschiedlichen Ausprägungen des Internetrechts schreiben.

Die Reihenfolge der Kapitel ist schlüssig. So wird im ersten Kapitel dargestellt, welche Rechte (Marken- und Namensrecht) man zu beachten hat, ehe man sich für einen Domain-Namen entscheidet und diesen registriert, und auf welche vertraglichen Vereinbarungen man bei der Wahl eines Providers zu achten hat, wobei sich dabei erschließt, dass die Autoren ihre Beiträge vor dem März 2010 geschrieben haben und damit vor der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung. Weiter wird auch der Vertrag mit einem Webdesigner besprochen. Das zweite Kapitel wendet sich dem Marketing und der Werbung zu, wobei in mehreren Artikeln Fragen des Suchmaschinenmarketings, Webimpressums, internationaler Werbung, eMail-Marketings und die Haftungsrisiken für Inhalte auf den eigenen Seiten leicht verständlich skizziert werden. In den weiteren Kapiteln des Leitfadens werden Verträge zwischen Kunden und Nutzern, spezifische Geschäftsmodelle und Kommunikationsformen, Bezahlungssystem, die Durchsetzung von Rechten und schließlich Fragen der Versicherung erläutert. Sehr schön ist die Liste der unwirksamen AGB-Klauseln und die Darstellung zur Haftung für eigene Inhalte, die anhand eines fiktiven Falles anschaulich wird.

Das kleine Kompendium ist zwar nicht auf dem neuesten Stand, aber in jedem Falle lesens- und empfehlenswert. Es gibt einen kurzen und wichtigen Einblick in die rechtlichen Belange im Zusammenhang mit dem Internet und macht auf einfache Weise deutlich, dass es den immer noch von Politikern kolportierten rechtsfreien Raum Internet nie gegeben hat.

Den Leitfaden kann man auf Seiten der Hamburger Initiative für Medien, IT und Telekommunikation herunterladen unter:
> http://www.domain-recht.de/verweis/396

Quelle: kriegs-recht.de, eigene Recherche

Marktanalyse – Sedo legt Jahresbericht 2010 vor

Nicht nur dass ein weiteres Quartal vergangen ist, sondern auch das Domain-Jahr 2010 liegt hinter uns: Sedo legt die aktuelle Studie zum Domain-Sekundärmarkt vor, die das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2010 analysiert. Die Zahlen bei Sedo sind einmal mehr positiv.

Die Umsatzkurve stieg demnach bei Sedo im letzten Quartal rasant an, was auf den Verkauf von sex.com zurückzuführen ist, der allein rund EUR 9,63 Mio. (US$ 13 Mio.) generierte. Der Quartalsumsatz von EUR 27.199.021,- läge, selbst wenn man den Sex.com-Deal herausrechnete, über den anderen Quartalen in 2010, die jeweils an der EUR 17 Mio.-Grenze scheiterten. Eine Domain kann demnach eine Menge zum Guten verändern, aber ist nicht notwendig, um schön Wetter zu machen. Die Jahresbilanz liegt mit insgesamt EUR 76.012.091,- Umsatz bei den Domain-Verkäufen deutlich höher als in den Jahren zuvor, selbst wenn man die EUR 9,63 Mio. herausrechnet. Mit anderen Worten: Der Sekundärmarkt für Domains floriert.

Insgesamt wurden über Sedo 43.483 Domains gehandelt, wobei die Zahlen über das Jahr zum Ende hin zurückgingen von 11.942 im 1. Quartal auf 10.326 im 4. Quartal. Für die generischen Endungen .com, .net, .org, .info und .biz ergibt sich folgendes: .com trug 75 Prozent des Volumens der verkauften Domains mit generischen Endungen, während .net mit 11 Prozent und .org mit 8 Prozent sich anschließen; .info war mit 5 Prozent und .biz mit 1 Prozent dabei. Die Domain-Preise stiegen für .com im Laufe des Jahres von durchschnittlich EUR 1.700,- im ersten Quartal bis zuletzt auf EUR 4.228,-, was einen Jahresdurchschnitt von EUR 2.387,- in 2010 gegenüber EUR 1.849,- in 2009 bedeutet. Ähnliche Steigerungen lieferten auch .net (EUR 1.214,- gegenüber EUR 1.031,-), .org ( EUR 1.678,- gegenüber EUR 1.031,-) und .info (EUR 595.- gegenüber EUR 482,-). Nur .biz verlor gegenüber dem Vorjahr.

Die Länderendungen bekamen mit .me und .co Gesellschaft, die sich bei den Zahlen positiv auswirkte. So konnte zumindest .me einen Anteil von 2 Prozent aller über Sedo verkaufter Länderdomains auf sich verbuchen. Das größte Stück des Kuchens lag wie gewohnt bei .de mit 46 Prozent. Es folgten .eu mit 20 Prozent, und .co.uk mit 14 Prozent. Die Preise sanken übers Jahr bei beinahe allen und bei .de von EUR 1.215,- auf EUR 1.112,-. Der durchschnittliche Preis von .de-Domains in 2010 lag bei EUR 1.135,-. Die höchsten Preise erzielten französische Domains, deren Schnitt im 1. Quartal bei EUR 7.934,- lag, dann einbrach, um im 4. Quartal auf immerhin EUR 5.942,- zu steigen, so dass über das Jahr EUR 4.916,- für .fr-Domains gezahlt wurden. Auch .co.uk steht besser da als .de, und erzielte durchschnittlich EUR 1.497,-.

Insgesamt zeigte sich das Domain-Handelsjahr 2010 bei Sedo erfreulich. Dies, mutmaßt man bei Sedo, verdanke man auch den immer beliebter werdenden Festpreisverkäufen. Während in 2008 nur 2 Prozent der Verkäufe über Festpreisangebote erfolgten, steigerte sich der Anteil 2009 auf 6 Prozent und erreichte im Jahr 2010 die Marke von 25 Prozent. Hingegen gingen die Marktplatzauktionen von 33 (2009) auf 17 Prozent zurück, und die Gebot gegen Gebot-Verkäufe von 47 (2009) auf 43 Prozent. Weitere Verkaufsarten auf der Sedo-Plattform blieben mehr oder weniger stabil. So konnte Sedo also ein erfolgreiches Domain-Jahr 2010 hinter sich bringen, und darf auf ein noch besseres Jahr 2011 hoffen.

Den Sedo Jahresbericht 2010 findet man unter:
> http://www.domain-recht.de/verweis/395

Quelle: sedo.de, eigene Recherche

Und action.com – viel los für US$ 270.000,-

Die beiden vergangenen Domain-Handelswochen brachten doch einige erfreuliche Werte, insgesamt drei .com-Domains im sechsstelligen Bereich, angeführt von action.com für US$ 270.000,- (ca. EUR 197.080,-). Weiter gab es mehrere Wiedergänger, die Preisentwicklungen aufzeigen.

Mit secret.es zum Preis EUR 22.500,- wird die Latte für Länderendungen nicht hoch gelegt, aber für eine spanische Domain ist der Preis recht ordentlich. Die deutsche Endung bot einige Geschäfte, die von casual.de zum Preis von EUR 9.500,-, der 2008 noch nur EUR 1.400,- lag, angeführt wird. Ebenfalls gut im Rennen war die britische Endung.

casual.de – EUR 9.500,-
interview.de – EUR 6.000,-
b2c.de – EUR 5.800,-
web-app.de – EUR 4.500,-
weinsuche.de – EUR 3.800,-
abschreibung.de – EUR 3.000,-
fazit-gruppe.de – EUR 3.000,-
ohb.de – EUR 3.000,-
wanderwetter.de – EUR 3.000,-
meine-reiseversicherung.de – EUR 2.380,-
bistro-max.de – EUR 2.300,-

liposuction.co.uk – US$ 15.000,- (ca. 10.949,-)
jigsawmoney.co.uk – GBP 6.500,- (ca. 7.676,-)
mretoys.co.uk – GBP 6.000,- (ca. 7.086,-)
enjoyresponsibly.co.uk – GBP 2.500,- (ca. 2.952,-)
caradvice.co.uk – US$ 4.000,- (ca. 2.920,-)
twowayradios.co.uk – US$ 4.000,- (ca. 2.920,-)

secret.es – EUR 22.500,-
onlinecasinos.ca – US$ 28.000,- (ca. 20.438,-)
mortgage.asia – EUR 17.500,-
daloc.ru – US$ 15.000,- (ca. 10.949,-)
cartouches.fr – EUR 9.900,-
mozy.be – EUR 7.000,-
colorier.fr – EUR 6.500,-
stay.nl – EUR 6.000,-
begin.nl – EUR 4.850,-
toner24.pl – US$ 6.500,- (ca. 4.745,-)
lawyers.co.nz – US$ 6.000,- (ca. 4.380,-)
toplocaties.nl – EUR 3.773,-
care.tv – US$ 5.000,- (ca. 3.650,-)
portafolletos.es – EUR 3.500,-
collect.it – US$ 4.150,- (ca. 3.029,-)
howrse.fr – EUR 3.000,-
urbandrive.fr – EUR 3.000,-
4hotels.us – US$ 4.000,- (ca. 2.920,-)
pxl.es – US$ 3.500,- (ca. 2.555,-)
metro.pt – EUR 2.500,-
burza.eu – EUR 2.499,-
europei.it – EUR 2.300,-
guns.eu – EUR 2.222,-

Die neueren generischen Endungen zeigen, dass Preise sich auch nach unten entwickeln können: descargas.info brachte es jetzt auf US$ 2.800,- (ca. EUR 2.044,-), während 2009 noch EUR 4.000,- dafür zu haben waren. Im übrigen waren zwei .pro-Domains auf dem Markt erfolgreich:

taxi.pro – US$ 7.500,- (ca. 5.474,-)
vision.pro – US$ 5.000,- (ca. 3.650,-)

supermarkt.info – EUR 4.000,-
two.info – EUR 3.700,-
kemp.info – EUR 2.999,-
grill.info – EUR 2.800,-
descargas.info – US$ 2.800,- (ca. 2.044,-)

Die älteren generischen Endungen lieferten keinen hochpreisigen Stoff, gospel.org war zum Preis von US$ 35.000,- (ca. EUR 25.547,-) die erfolgreichste Domain. Interessant hingegen war die Entwicklung von cart.net, die 2007 US$ 7.700,- erzielte, dann aber in diesem Januar für lediglich US 5.750,- einen neuen Inhaber gefunden hatte. Der scheint sie nun, als Domain-Flipper, gleich wieder für US$ 9.900,- (ca. EUR 7.226,-) weiterverkauft zu haben.

gospel.org – US$ 35.000,- (ca. 25.547,-)
sofas.net – US$ 18.450,- (ca. 13.467,-)
awesome.org – US$ 18.000,- (ca. 13.139,-)
staubsauger.org – EUR 8.800,-
relationships.net – US$ 10.050,- (ca. 7.336,-)
cart.net – US$ 9.900,- (ca. 7.226,-)
gospel.net – US$ 7.790,- (ca. 5.686,-)
asea.net – US$ 6.900,- (ca. 5.036,-)
newyorknewyork.net – US$ 5.400,- (ca. 3.942,-)
devices.net – US$ 4.999,- (ca. 3.649,-)
i-mobility.net – US$ 4.000,- (ca. 2.920,-)
cefa.org – US$ 3.988,- (ca. 2.911,-)
findemployment.net – US$ 3.750,- (ca. 2.737,-)
smartsecurity.org – US$ 3.388,- (ca. 2.473,-)
ecoforum.org – US$ 3.188,- (ca. 2.327,-)
detektiv.net – EUR 2.200,-

Die Endung aller Endungen .com, die laut .co-Registry-CEO Juan Diego Calle eigentlich der Vertipper zur kolumbianischen Endung .co sei, bot drei Domains im sechsstelligen Bereich, angeführt von action.com für US $ 270.000,- (ca. EUR 197.080,-) und gefolgt von ts.com für US$ 186.000,- (ca. EUR 135.766,-) und stockbrokers.com für US$ 185.000,- (ca. EUR 135.036,-). Weiter kamen zwei im Jahr 2005 bereits gehandelten Domains auf den Tisch, die beide im Preis zulegen konnten. So kostete pathology.com 2005 noch US$ 22.000,-, aber jetzt US$ 33.500,- (ca. EUR 24.453,-), während feline.com im Jahr 2005 noch bei US$ 15.000,- notiert und jetzt US$ 20.600,- (ca. EUR 15.036,-) erzielte.

action.com – US$ 270.000,- (ca. 197.080,-)
ts.com – US$ 186.000,- (ca. 135.766,-)
stockbrokers.com – US$ 185.000,- (ca. 135.036,-)
inheritance.com – US$ 65.000,- (ca. 47.445,-)
savebig.com – US$ 60.279,- (ca. 43.999,-)
discountbags.com – US$ 50.000,- (ca. 36.496,-)
whoa.com – US$ 45.000,- (ca. 32.847,-)
1717.com – US$ 36.714,- (ca. 26.799,-)
inversion.com – US$ 36.685,- (ca. 26.777,-)
pathology.com – US$ 33.500,- (ca. 24.453,-)
byme.com – US$ 29.000,- (ca. 21.168,-)
dietdoctor.com – US$ 25.000,- (ca. 18.248,-)
powderskis.com – US$ 25.000,- (ca. 18.248,-)
waterproofpaper.com – US$ 24.000,- (ca. 17.518,-)
doubleyourbusiness.com – US$ 22.500,- (ca. 16.423,-)
feline.com – US$ 20.600,- (ca. 15.036,-)
ukstyle.com – EUR 15.000,-
madinah.com – US$ 20.400,- (ca. 14.891,-)
daesang.com – US$ 17.000,- (ca. 12.409,-)
dealstar.com – US$ 16.500,- (ca. 12.044,-)
six-sigma.com – EUR 11.601,-
2011.com – US$ 15.000,- (ca. 10.949,-)
fabo.com – US$ 15.000,- (ca. 10.949,-)

Weitere Domain-Preise finden Sie unter:
> http://www.domain-spiegel.de

Quelle: dnjournal.com, sedo.de, thedomains.com, huffingtonpost.com

eco – dotKölsch-Stammtisch zur Domain-Haftung

Der dotKölsch Stammtisch tagt wieder, diesmal am 01. März 2011. Eco, Verband der deutschen Internetwirtschaft eV, lädt wie immer in den eco-Kubus und ins Brauhaus Früh am Dom. Dieses Mal gibt es eine „Rechtsprechungsübersicht zur Verantwortlichkeit rund um Domains“.

Über aktuelle Rechtsprechung zu Fragen der Verantwortlichkeit rund um Domains spricht Dr. Ulrich Luckhaus (Greyhills Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft). Er wird sich mit Fragen nach der Haftung für Kennzeichenrechtsverletzungen (Inhaber, Admin-C, Tech-C, Registrar etc.) und wofür die an der Domain-Registrierung Beteiligten (Domain, Inhalte, Services etc.) haften, referieren. Auch die Anspruchsgrundlagen und der Umgang mit Abmahnungen wird thematisiert. Durch die Veranstaltung führt Rechtsanwalt Thomas Rickert.

Der Stammtisch beginnt am 01. März um 16.30 Uhr mit dem Fachvortrag und anschließender Diskussion im eco-Kubus und verlagert sich ab 19.00 Uhr zum Stammtisch im Früh am Dom. Die Teilnahme sowohl an der Nachmittags- wie auch der Abendveranstaltung ist kostenfrei, eine vorherige Registrierung aber unbedingt notwendig.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
> http://www.eco.de/veranstaltungen/1164_8771.htm

Quelle: eco.de, RA Thomas Rickert

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