Newsletter-Ausgabe #410: April 2008

Themen: GMP GmbH – erstmals Rechtschutz für Markenrecht | ENUM-Domains – Telekom beendet Testbetrieb | TLD-Update – Neues von .qc, .su und .br | UDRP – Privacy-Service als Indiz für bad faith? | 770.com – Zahlen zahlen sich aus | Domaining – 5 Wege, um Geld zu machen | Paris – Domainermeeting im Sommer

GMP GmbH – erstmals Rechtschutz für Markenrecht

Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine gegen Sie gerichtete einstweilige Verfügung wegen einer Kennzeichenrechtsverletzung, und Ihre Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten. Gibts nicht? Doch: Mit der GMP GmbH aus Darmstadt ist nach eigenem Bekunden erstmals ein Unternehmen angetreten, das Patent- und Markeninhabern Versicherungsschutz im IP-Bereich bietet.

„Und jetzt versichern wir es doch“ – mit diesem markig-selbstbewussten Werbespruch wirbt GMP auf ihrer Website für eine Leistung, bei der zahlreiche andere Versicherungsgesellschaften wegen in aller Regel hoher Streitwerte und einem daraus resultierenden hohen Kostenrisiko bisher zurückgeschreckt sind. Doch diese Lücke ist jetzt geschlossen: Ab sofort können sowohl Privatpersonen als auch kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern bei der GMP GmbH eine Rechtsschutzversicherung für die gerichtliche Wahrnehmung ihrer Interessen aus den Bereichen Patentrecht, Gebrauchsmusterrecht, Markenrecht, Urheberrecht und Geschmacksmusterrecht abschließen. Wie markenbusiness.com berichtet, hat die GMP das neue Versicherungskonzept gemeinsam mit der NRV-Rechtsschutzpartner der Nürnberger Versicherungsgruppe, der VHV Gruppe, der Stuttgarter Lebensversicherungs a.G. und der Mannheimer AG Holding entwickelt.

Nach Angaben von GMP ist die Geltendmachung und Abwehr von Schadensersatz-, Unterlassungs- und Auskunftserteilungsansprüchen versichert. Wie bei anderen Rechtsschutzversicherungen auch, werden die Rechtsanwaltsgebühren und die Gerichtskosten nach den Vorschriften des RVG und GKG erstattet, ebenso die Beiordnung eines Patentanwaltes. Die Deckungssumme beträgt EUR 100.000,-, die Selbstbeteiligung alternativ entweder EUR 2.500,- oder EUR 5.000,-. Die Jahresprämie für die Versicherung liegt zwischen EUR 2.200,- und 3.900,-. Der Versicherungsschutz der GMP gilt europaweit.

Für den Inhaber geistigen Eigentums dürfte sich eine solche Versicherung häufig lohnen. So liegt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Regelstreitwert in Markensachen bei EUR 50.000,00; er verkörpert im Regelfall das wirtschaftliche Interesse des Markeninhabers an der Aufrechterhaltung seiner Marke (BGH, Beschluss vom 16.03.06, Az.: I ZB 48/05). Bei zwei Instanzen ergibt sich so rasch ein Kostenrisiko von etwa EUR 9.000,-, das viele davon abhält, es überhaupt auf einen Prozess ankommen zu lassen. Übrigens: aussergerichtliche Abmahnungen und das daraus resultierende Kostenrisiko sind, soweit ersichtlich, nicht von GMP versichert; ein Freibrief für munteres Domain-Grabbing ist die Versicherung also keinesfalls.

Weitere Informationen finden Sie unter:
> http://www.patent-rechtsschutz.de

Quelle: markenbusiness.com, eigene Recherche

ENUM-Domains – Telekom beendet Testbetrieb

Rückschlag für ENUM-Domains: die Deutsche Telekom AG hat vergangene Woche bekanntgegeben, das ENUM-Trial Projekt nach über fünf Jahren Testbetrieb im Juni 2008 zu beenden. Die Aufnahme eines Wirkbetriebes ist derzeit nicht geplant.

Ein kurzer Blick zurück: Nach einer mehrjährigen Vorbereitungsphase hatte die DENIC eG die Verwaltung der neuen ENUM-Domains am 23. Januar 2006 in den regulären Betrieb überführt. Seither bieten zahlreiche DENIC-Mitglieder die Registrierung von ENUM-Domains an, darunter die Portunity GmbH, die Strato AG und eben auch die Telekom. ENUM, die Kurzform von „telephone number mapping“ oder „electronic numbering“, schlägt dabei die Brücke zwischen Internet und Telefonie; technisch gesehen handelt es sich um ein Protokoll, mit dem eine Telefonnummer auf eine Domain unterhalb der TLD .e164.arpa abgebildet wird. Mit ihrer Hilfe sind dann über eine einheitliche Nummer sowohl klassische Festnetz- und Mobilanschlüsse, aber auch Faxgeräte und eMail-Adressen oder Webseiten erreichbar. Soviel neue Technik konnte am Anfang überzeugen: In den ersten Monaten war die Nachfrage nach den neuen Domains erheblich, doch seit etwa März 2007 stagniert die Entwicklung; gerade einmal 7.500 ENUM-Domains sind aktuell registriert.

Jedenfalls die Telekom hat sich nun vorerst von ENUM verabschiedet. Wie sie auf ihrer eigens zur Teilnahme am ENUM-Testbetrieb eingerichteten Website mitteilt, wird sie ihre ENUM-Aktivitäten „nach über fünf Jahren erfolgreichem Testbetrieb“ nicht fortführen. Alle Inhaber von ENUM-Domains werden bis Mitte April 2008 über die weitere Vorgehensweise per eMail informiert; in jedem Fall werden aber Ende Juni 2008 alle bei der Telekom im Rahmen des ENUM-Trials gespeicherten und nicht mehr benötigten Daten restlos und unwiederbringlich gelöscht.

Aufgrund der Marktmacht der Telekom dürfte dieser Schritt die weitere Entwicklung kaum befördern, auch wenn diese Entscheidung keinesfalls das „Aus“ für ENUM bedeutet. So hat der Verband der Mobilfunknetzbetreiber die Vorteile von ENUM für sich entdeckt, und einen eigenen Testbetrieb eingerichtet, der vorerst bis September 2008 läuft. Maßgeblich für einen Erfolg von ENUM dürfte sein, ob es bald gelingt, eine Art Killerapplikation zu finden, also eine konkrete Art der Anwendung, die der Technik zum Durchbruch verhilft, so wie es beispielsweise das World Wide Web für das Internet war. Trotz der Vorteile von ENUM – eine Nummer für alles – gibt es eine solche Applikation bisher nicht; bleibt zu hoffen, dass ENUM von der technischen Weiterentwicklung nicht überrollt wird, bevor sie gefunden ist.

Weitere Informationen finden Sie unter:
> http://enum.t-com.de/index.html
> http://www.denic.de/de/enum/index.html

Quelle: onlinekosten.de, heise.de

TLD-Update – Neues von .qc, .su und .br

Das Internet der Regionen verbreitet sich immer mehr – mit dem kanadischen Quebec tritt erneut ein Bewerber an, um bei ICANN den Zuschlag für eine geoTLD zu erhalten. Die UdSSR will sich dagegen gar nicht erst aus dem Domain Name System (DNS) verabschieden, während sich in Südamerika erfreuliches tut.

Die Zahl der Regionen, die sich um die Einführung einer eigenen geoTLD bemühen, steigt weiter: nach übereinstimmenden Presseberichten will sich eine Gruppe namens „PointQuebec“ aus der kanadischen Provinz Quebec bei der Internet-Verwaltung ICANN um die neue Endung .qc bewerben. Der Politiker Daniel Turp hat hierzu eine Online-Petition gestartet, um die Unterstützung zu bündeln. Turp betonte, dass Quebec bereits einige Symbole für seine Eigenständigkeit hat, so etwa eine eigene Flagge und eine eigene Nationalversammlung; in modernen Zeiten wie diesen sei eine eigene Endung ein Weg, um eine Nation zu identifizieren. Als Vorbild beruft man sich auf die katalonische Endung .cat, die als erste geoTLD eine Vorreiterrolle für zahlreiche andere Initiativen wie Bretagne (.bzh), Galizien (.gal), Wales (.cym) sowie Flandern (.vl) hat. ICANN-Sprecher Jason Keenan verwies allerdings darauf, dass .qc vor einer Einführung zahlreiche Voraussetzungen zu erfüllen hat; das ficht Turp indes nicht an: „Ich bin sicher, dass ich ICANN überzeugen kann.“

Politisch mag die „Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken“ aufgelöst sein, im Cyberspace existiert sie unverdrossen weiter. 16 Jahre nach dem Kollaps der Supermacht steigt die Zahl der Registrierungen unter der ehemaligen Länderendung .su stetig an, und steht aktuell bei knapp unter 45.000 mit bereits 12 Domain-Registraren, über die .su erhältlich ist. Bei ICANN zeigt man sich über diese Entwicklung wenig erfreut; bereits 2007 wurde ein Versuch gestartet, .su aus dem Domain Name System (DNS) zu löschen, bisher allerdings erfolglos. Auf weiteres Drängen von ICANN hat die .su-Registry reagiert – und zwar mit einer Gebührenreduzierung um 80% auf das Niveau von .ru-Domains, und der Einführung von internationalisierten Domains (IDNs), deren Sunrise Period angekündigt ist; sogar die Zahl der unterstützten Sprachen soll ausgeweitet werden. Wie ICANN auf diese neuerliche Brüskierung reagiert, ist derzeit offen; Markeninhaber sollten daher die Entwicklung genau im Auge behalten, um unerfreuliche juristische Überraschungen zu vermeiden.

Gleich zwei erfreuliche Meldungen gibt es aus Südamerika: die brasilianische Endung .br, mit über 1,25 Mio. registrierten Domains bereits jetzt die erfolgreichste Endung des Kontinents, erweitert den Kreis der Anmeldeberechtigten erheblich. Ab dem 1. Mai 2008 können auch Einzelpersonen mit Sitz in Brasilien eine .com.br-Domain registrieren; bisher war das brasilianischen Unternehmen vorbehalten. Dagegen wird die kolumbianische Endung .co gleich komplett runderneuert: nächstes Jahr bekommt .co eine neue Registry. Geplant ist weiter, dass ab Anfang des Jahres 2010 Second Level Registrierungen erlaubt sind; Details werden jedoch erst noch bekanntgegeben.

Weitere Informationen zur .qc-Petition finden Sie unter:
> http://www.operationpoint-qc.org

Weitere Informationen zu .su-Petition finden Sie unter:
> http://www.fid.su/english/

Quelle: yahoo.com, iht.com, multilingual-search.com, domainnews.com

UDRP – Privacy-Service als Indiz für bad faith?

Die World Intellectual Property Organization (WIPO) in Genf hat mit dem Fall D2007-0062 im Streit über die Domain creditkeeper.com bereits vor knapp einem Jahr eine Entscheidung vorgelegt, die zu denken gibt. Der Käufer einer generischen Domain musste diese an den Antragsteller im UDRP-Verfahren abgeben, weil er sich dem Verfahren zunächst nicht offen stellen wollte.

Antragsteller ist ein Finanzinstitut, das Inhaberin einer US-Wort-/Bildmarke „Credit Keeper“ ist, die 2004 beantragt und im November 2005 eingetragen wurde, und einer US-Marke „Creditkeeper“, die 2002 beantragt und 2004 eingetragen wurde. Die Domain creditkeeper.com wurde erstmals 2001 registriert. Der Antragsgegner hat die Domain im Dezember 2005 für US$ 48.000,- gekauft. Die Übertragung der Domain zeigte sich nicht im WHOIS-Verzeichnis, da der Verkäufer einen Monat vor Übertragung der Domain den WHOIS Privacy Protection Service des Registrars in Anspruch nahm. Einträge in archive.org, die die Nutzung der Domain darstellen, setzen erst im März 2004 ein. Zu Beginn des Verfahrens wechselte der Inhaber den Privacy Service, so dass der Antragsteller Schwierigkeiten hatte, die Zustellung der Streitunterlagen zu bewirken.

Nachdem der Antragsgegner sich offenbart hatte, berief er sich darauf, der Domain-Name sei lange vor Anmeldung der Marken registriert gewesen und genieße Priorität, die durch den Inhaberwechsel nicht beendet wurde; die Marken wurden stattdessen in Kenntnis, dass die Domain bereits registriert ist, angemeldet. Die Marken selbst seien ein beschreibender Begriff, und der werde auch noch seines Inhalts gemäß geschützt und genutzt.

Das Panel, bestehend aus drei Schiedsrichtern, war freilich anderer Ansicht als der Antragsgegner. Es nahm den vom Antragsgegner genannten Zeitpunkt für die Übertragung als den Zeitpunkt, zu dem der Domain-Name registriert wurde. Indem der Antragsgegner lange nicht auf Schreiben des Antragstellers und des WIPO-Panels reagiert hatte und sich dann auch noch weiter darauf berief, dass der Antragsteller die Frist versäumt habe, den Gegner festzustellen, spreche dies gegen den Antragsteller. Der Antragsgegner beruft sich auf die Berechtigung des ursprünglichen Inhabers der Domain; die aber gilt nicht für ihn, denn alle Zeichen sprechen dafür, dass der Antragsgegner die Domain übernahm, um daraus aufgrund der Marken des Antragstellers Kapital zu schlagen.

Das Panel ging in seiner Entscheidung sehr detailliert auf das Verhältnis des ursprünglichen Domain-Inhabers, der die Domain in „gutem Glaube“ registriert hatte, und dem neuen Inhaber, der sie in „bad faith“ übernimmt, ein. Die Ausführungen dieses Panels und auch anderer sollten Domainer für ihr Handeln sensibilisieren. Drei wichtige Punkte sind im Rahmen von UDRP-Streitigkeiten zu beachten:

1. Wenn man die Nachricht erhält, dass ein UDRP-Verfahren anhängig ist, sollte man nicht den Kopf in den Sand stecken. Das wird als Hinweis für „bad faith“ ausgelegt, ein Merkmal, das im Rahmen eines UDRP-Verfahrens erfüllt sein muss, damit der Antrag Erfolg hat.

2. Auch ein WHOIS-Privacy-Service kann als Hinweis auf das Tatbestandsmerkmal „bad faith“ ausgelegt werden. Besondere Evidenz dafür tritt ein, wenn nach Erhalt einer Abmahnung sich das WHOIS ändert und plötzlich ein Privacy Service angezeigt wird, oder sich der Service-Anbieter ändert. Das gleiche gilt, wenn man kurzfristig Providerwechsel durchführt.

3. Man sollte immer mit gebührender Sorgfalt prüfen, ob der Domain-Name, den man kauft, nicht die Rechte eines Dritten verletzt. Ist man dabei nicht akribisch und verschließt sich den Realitäten, wird einem dies negativ ausgelegt und wiederum „bad faith“ angenommen.

Im vorliegenden Fall hat das Panel die Übertragung der Domain bestimmt.

Die Entscheidung D2007-0062 der WIPO findet man unter:
> http://short4u.de/480fa12ba1100

Spezialisierte Anwälte findet man unter:
> http://www.domain-anwalt.de

Quelle: Traverse-legal, wipo.int

770.com – Zahlen zahlen sich aus

Die vergangene Domain-Handelswoche war wieder ruhiger, alle Bereiche melden entspannte Preise. Die teuerste Domain war diesmal 770.com, sie wurde mit sehr schönen GBP 175.000,- (ca. EUR 221.172,-) vergütet. Im übrigen blieben die Preise auf dem Teppich.

Unter den Länderendungen wies .fr nicht nur den höchsten Preis aus, sondern auch die meisten Verkäufe, angefangen mit pompeachaleur.fr für EUR 5.500,-, gefolgt von coursparticulier.fr für EUR 3.500,-. Die weiteren Domains waren deutlich günstiger:

mancuso.fr – EUR  1.800,-
jeuxdepoker.fr – EUR  1.300,-
solutioncredit.fr – EUR  1.000,-
kelcredit.fr – EUR    900,-
costello.fr – EUR    900,-

Zweitteuerste ccTLD war italienurlaub.de für EUR 5.000,-; an dritter Stelle positionierte sich mit poker.to für US$ 5.401,- (ca. EUR 3.420,-) eine Domain aus Tonga. Die europäische Endung brachte es auch auf mehrere Einträge, die sich alle in ruhigem Fahrwasser bewegten. Darüber hinaus waren, bei niedrigen Preisen, Belgien, Spanien und Laos vertreten:

kx.eu – EUR  3.173,-
collectorz.eu – EUR  3.000,-
pokernet.eu – EUR  2.500,-
seiwert.eu – EUR  1.000,-

stylen.de – EUR  1.405,-
tzr.de – EUR  1.100,-

ke.be – EUR  1.100,-
travelmarket.es – EUR  1.000,-
toldo.es – EUR  1.000,-
connections.la – US$  1.500,- (ca. EUR    950,-)
eurolimp.es – EUR    900,-

Mau sieht es wieder einmal bei den neueren generischen Endungen aus: .info bietet gerade mal eine einfache Domain, simple.info zu EUR 3.500,-, und für die Mobil-Domain .mobi ist ein durchgeführtes T.R.A.F.F.I.C.-Geschäft verzeichnet: pittsburgh.mobi zu US$ 4.000,- (ca. EUR 2.533,-). Anders hingegen die guten alten Endungen, die, angeführt von vet.net für US$ 35.000,- (ca. EUR 22.163,-) und gefolgt von cabinets.net für US$ 20.000,- (ca. EUR 12.665,-), Hochpreisiges aufwiesen und auch sonst sich auf der finanziell starken Seite zeigten:

greencard.org – US$ 17.000,- (ca. EUR 10.765,-)
creditscores.net – US$ 16.500,- (ca. EUR 10.448,-)
parissportifs.org – EUR  6.000,-
comnet.net – US$  8.000,- (ca. EUR  5.066,-)
ipl.net – EUR  5.000,-
jol.net – US$  7.500,- (ca. EUR  4.749,-)
unitedtraditions.org – US$  6.188,- (ca. EUR  3.918,-)
camino.net – US$  6.000,- (ca. EUR  3.799,-)
gears.org – US$  4.888,- (ca. EUR  3.095,-)
ferien.org – US$  4.749,- (ca. EUR  3.007,-)
barstools.net – US$  4.540,- (ca. EUR  2.875,-)
studieren.net – US$  4.190,- (ca. EUR  2.653,-)
lasikeyesurgery.net – US$  4.060,- (ca. EUR  2.571,-)
inkcartridges.net – US$  4.060,- (ca. EUR  2.571,-)
4x.org – US$  4.000,- (ca. EUR  2.533,-)

Wieder mit Abstand weit vorne positionierte sich .com mit 770.com für GBP 175.000,- (ca. EUR 221.172,-), der erst im Abstand von mehr als US$ 100.000,- smarttrade.com für US$ 72.000,- (ca. EUR 45.593,-) folgte. Im übrigen gab es einige Domains im unteren Mittelfeld:

videoshop.com – US$ 30.990,- (ca. EUR 19.624,-)
jewellers.com – US$ 30.000,- (ca. EUR 18.997,-)
xlive.com – US$ 26.222,- (ca. EUR 16.605,-)
reos.com – US$ 25.000,- (ca. EUR 15.831,-)
businessconsultants.com – US$ 22.500,- (ca. EUR 14.248,-)
aromatherapycandles.com – US$ 22.000,- (ca. EUR 13.931,-)
ventureon.com – US$ 20.300,- (ca. EUR 12.855,-)
acebucks.com – US$ 20.150,- (ca. EUR 12.760,-)
nosebidet.com – US$ 20.150,- (ca. EUR 12.760,-)
woodcabinets.com – US$ 20.000,- (ca. EUR 12.665,-)
stereotypes.com – US$ 19.000,- (ca. EUR 12.031,-)
collectorplates.com – US$ 18.500,- (ca. EUR 11.715,-)
midwestcity.com – US$ 18.000,- (ca. EUR 11.398,-)
preacher.com – US$ 17.500,- (ca. EUR 11.082,-)
chocolatechips.com – US$ 17.500,- (ca. EUR 11.082,-)
doorhardware.com – US$ 16.655,- (ca. EUR 10.546,-)
kontor.com – US$ 15.501,- (ca. EUR  9.816,-)
worldphones.com – US$ 15.000,- (ca. EUR  9.498,-)
lunatic.com – US$ 15.000,- (ca. EUR  9.498,-)
globalventures.com – US$ 15.000,- (ca. EUR  9.498,-)
hidefstore.com – US$ 13.111,- (ca. EUR  8.302,-)
highdefstore.com – US$ 13.055,- (ca. EUR  8.267,-)
fittracker.com – US$ 12.500,- (ca. EUR  7.915,-)

Weitere Domain-Preise finden Sie unter:
> http://www.domain-spiegel.de

Quelle: dnjournal.com, sedo.de, domainnamewire.com

Domaining – 5 Wege, um Geld zu machen

Die besten und auch die lediglich guten Domain-Namen sind in festen Händen. Wer jetzt noch Domainer werden will, kommt eigentlich zu spät – könnte man meinen. Doch auch mehr als zehn Jahre nach dem ersten Domainer-Boom und vier Jahre nach Beginn der zweiten großen Preiswelle lässt sich noch Geld mit Domains machen – meint domainnamewire.com.

Wer zu spät kommt, den bestrafen die Domain-Preise. Domain-Namen sind teuer geworden, wenn man sie im Handel einkaufen will, um Geld mit ihnen zu machen. Die Marktverknappung sorgt für weitere Preissteigerung. Und nur mit wirklich guten Domain-Namen lässt sich noch irgendwie beim Parken etwas verdienen. Doch auch für die Zuspätgekommenen sind Domains nach wie vor attraktiv. Aber Vorsicht: die fünf Wege, mit Domains Geld zu verdienen, verlangen viel Arbeit (oder Geld):

1. Domains auf dem Zweitmarkt kaufen und gewinnbringend verkaufen funktioniert nach wie vor. Wenn man nicht so viel Geld hat, kann man durchaus klein starten. Der Zweitmarkt für Domains ist immer noch unübersichtlich: Domains lassen sich auf einer Börse einkaufen und gleich wieder auf einer anderen verkaufen. Oder man kauft nichtentwickelte Domains, baut sie auf und schaut zu, wie das Geld reinkommt.

2. Bieten Sie Domainern Dienstleistungen an: Domainer mit grossen Portfolien sind dankbar für Dienstleistungen, die ihnen die Arbeit mit ihren und die Verwaltung ihrer Domains erleichtern, und mehr Einkünfte bringen.

3. Setzen Sie auf zukünftige Trends. Halten Sie die Augen offen und schauen Sie, was in der Welt passiert. Investieren Sie in entsprechende Domain-Namen. Lesenswert ist in diesem Zusammenhang das Weblog predictivdomaining.com, in dem die Community zukünftig aktuelle Themen diskutiert, die die Begriffe für neue Domains geben.

4. Finden Sie Domain-Inhaber in Schwierigkeiten. Auch Domainer leben ein ganz normales Leben mit allen Höhen und Tiefen. Treten Schwierigkeiten auf, wie etwa fehlende Liquidität oder eine Scheidung, kann man von diesen gegebenenfalls zu günstigen Konditionen Domains erwerben.

5. Spekulieren Sie auf lange Sicht. Auch wenn es gelegentlich sinnvoll ist, schnelle Geschäfte zu machen (siehe Punkt 1): Domains sind langfristige Anlageobjekte. Keiner weiss, wie die Preise in zehn Jahren aussehen, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass sie rapide steigen. Risikobehaftet ist der Domain-Handel aber allemal.

Quelle: domainnamewire.com

Paris – Domainermeeting im Sommer

Im Juni trifft sich ICANN in Paris, daneben kommen weitere Interessengemeinschaften zusammen. Warum sollte dann nicht auch ein Domain-Meeting stattfinden? Darum gibt es im Vorfeld des ICANN-Meetings das Domainermeeting vom 19. bis 20. Juni 2008.

Alle Domainer in Europa sind angesprochen, sich anzumelden und nach Paris zu kommen, um sich kennen zu lernen und ihre Netzwerke zu spinnen. Ziel ist, die Industrie weiter zu entwickeln und ihr Wachstum zu fördern. Und selbstverständlich wurde das Meeting unmittelbar vor dem ICANN-Meeting im selben Hotel angesetzt, um den eigenen Interessen während des sich anschliessenden Meetings auch Geltung zu verschaffen.

Das Meeting beginnt am 19. Juni um 08.00 Uhr mit der Registrierung, danach gibt es die Keynote, einen Vortrag mit Spekulationen über die Folgen, wenn 2009 ungezählte neue Domain-Endungen eingeführt würden, Informationen über Domain-Parking, die Snow Bill und die aktuelle Domain-Rechtsprechung und abschließend gemütliches Beisammensein. Am Folgetag meldet sich ein Verantwortlicher der ersten Domain-Börse Fusu zu Wort, bei der man Anteile an Domains erwerben kann. In einer Gesprächsrunde werden alsdann Überlegungen angestellt, wie man einen Domain-Namen entwickelt und zu einem Namen macht, und nach weiteren Vorträgen und einem Mittagessen gibt es eine Auktion, organisiert von SnapNames.

Die Teilnahme am Meeting kostet EUR 450,-, inklusive Essen und Getränke. Weitere Informationen und Anmeldung zum Domainermeeting in Paris vom 19. bis 20 Juni 2008 unter:
> http://www.domainermeeting.com

Quelle: domainermeeting.com

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