Newsletter-Ausgabe #516: Mai 2010

Themen: APWG – Zahl der Phishing-Attacken gestiegen | IPv6 – IT-Experten fordern raschen Umstieg | TLDs – Neues von .arab, .kr und .sport | FG Köln – Domain-Verkauf ist steuerfrei | SEO – Google favorisiert Länderendungen | capture.com – schwacher Fang für US$ 53.200,- | Dublin – CENTR trifft sich bei IEDR

APWG – Zahl der Phishing-Attacken gestiegen

Eine einzige Gruppe von Angreifern zeichnet für zwei Drittel der Phishing-Attacken in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Anti-Phishing Working Group (APWG) in ihrem aktuellen Jahresbericht.

Die APWG, ein Konsortium mit über 3.200 Mitgliedern wie etwa Symantec, McAfee und VeriSign, aber auch Kreditkartenunternehmen wie VISA und Mastercard, hat mit Veröffentlichung ihres Reports für die zweite Hälfte des Jahres 2009 eindringlich vor der unverändert bestehenden Gefahr durch Phishing gewarnt. So bleibt Phishing für Cyberkriminelle unverändert attraktiv, da es mit geringen Kosten einhergeht und geringe Hürden zu überschreiten seien; gleichwohl lassen sich Millionen damit verdienen. Doch kaum jemand habe Phishing annähernd so perfektioniert wie die Operation „Avalanche“, so die APWG. Sie habe ein System zur Massenproduktion von Phishing-Angeboten geschaffen; hinter etwa 66 Prozent der 126.697 Angriffe in der zweiten Hälfte 2009 stecke diese Gruppierung. Besonders beunruhigend: gegenüber den 55.698 Angriffen in der ersten Jahreshälfte hat sich die Zahl der Angriffe damit verdoppelt; als Angriff wertet die APWG dabei eine Website, die eine einzelne Marke oder ein einzelnes Unternehmen zu Phishing-Zwecken ins Visier nimmt. Dazu wurden 28.775 Domains registiert, 4.141 wiederum allein von der „Avalanche“-Gruppe. In 22.403 Fällen gelangten die Angreifer durch Hacking oder verletzbare Webhoster in den Besitz der Domains.

Unter den Top Level Domains bleiben mit .be, .com, .eu, .net und .uk fünf Endungen die Favoriten bei den Phishern, wobei auf die letzten vier 76 Prozent aller Angriffe entfielen. Unter den Länderendungen führt Thailand (.th) vor Korea (.kr) und Irland (.ie), Deutschland spielt keine nennenswerte Rolle. Vor allem die vermeintlich besonders vertrauenswürdige thailändische Regierungsdomain .go.th ist bei Phishern beliebt. Dabei scheinen die Phisher das Interesse an Kennzeichenrechtsverletzungen zu verlieren: lediglich 3,6 Prozent der untersuchten Adressen nutzten eine Marke, um durch Täuschung die Echtheit eines Angebots zu suggerieren. Das proaktive Scannen registrierter Domains nach Rechtsverletzungen und ihre Verfolgung scheint Markeninhabern daher ein effektives Hilfsmittel gegen Phishing geworden zu sein. Gleichwohl setzt man auf Marken, die nun aber verstärkt in Subdomains und Unterverzeichnissen eingesetzt worden, um so Seriösität zu vermitteln. Bisher uninteressant für Phisher sind IDNs, was sich allerdings mit deren zunehmender Verbreitung ändern dürfte; wie die homographische Angriffe mit xn--hotmal-t9a.net zeigt, bleiben aber auch IDNs nicht gänzlich verschont. Dafür sorgen URL-Verkürzer, wie sie bei Twitter und Facebook beliebt sind, für eine gewisse Sorglosigkeit im Umgang mit Internetadressen und erleichtern Phishern damit ihr kriminelles Geschäft.

Wer sich vor Phishing schützen will, sollte als Grundregel unverändert beachten, dass seriöse Banken und Finanzunternehmen ihre Kunden nie per eMail anschreiben und zur Eingabe ihrer persönlichen Daten auffordern. Wer eine solche eMail erhält, kann und sollte sie in der Regel also einfach löschen, oder wenigstens mit der Bank beziehungsweise dem Unternehmen telefonisch Rücksprache halten, um die Legitimität einer eMail zu überprüfen.

Den aktuellen Report der APWG finden Sie unter:
> http://www.domain-recht.de/verweis/300

Weitere Informationen finden Sie unter:
> http://www.antiphishing.org/

Informationen zum Eigenschutz finden Sie unter:
> https://www.a-i3.org/

Quelle: intern.de, antiphishing.org

IPv6 – IT-Experten fordern raschen Umstieg

Frohe Botschaft vom 2. deutschen IPv6-Kongress in Frankfurt: der Pool an zur Verfügung stehenden IP-Adressen wird zwar in Kürze erschöpft sein. Die Frage ist aber nicht mehr, ob mit IPv6 ein Nachfolgeprotokoll mit zahllosen neuen Adressen eingeführt wird, sondern wann. Und wie gut die IT-Verantwortlichen darauf vorbereitet sind.

Am 20. und 21. Mai 2010 fand in Frankfurt am Main der zweite deutsche IPv6-Kongress statt, veranstaltet von DE-CIX, heise Netze und iX. In technischen Vorträgen, Anwenderberichten und Tutorials konnten sich die Teilnehmer in kurzer Zeit einen Überblick über die Eckpunkte der IPv6-Migration verschaffen. Auf der Agenda standen zahlreiche Referate zum Thema IPv6, das als Nachfolgeprotokoll des derzeit noch meistgenutzten Protokolls IPv4 mit „340 Billionen Billionen Billionen“ neuen IP-Adressen für weiteres Wachstum im Internet sorgen soll. Zu den Teilnehmern zählten Vertreter des Bundesministeriums des Innern, der Deutschen Telekom AG sowie mehrerer Internet Service Provider; auch die deutsche Domain-Verwaltung DENIC eG war mit einem Vortrag zum Thema „IPv6 in der Realwelt – welche Rolle spielt das DNS?“ vertreten.

Trotz aller Diskussionen um den zwingend notwendigen Umstieg führt IPv6 bisher jedoch noch ein Mauerblümchendasein. Gerade zwei Promille des über den größten deutschen Internet-Knoten abgewickelten Datenverkehrs seien IPv6-Pakete, der Rest klassisches IPv4, so Frank Orlowski vom DE-CIX, meldet Heise Online. Doch die positiven Signale häufen sich: die Bundesregierung hat bereits fünf Quintillionen IP-Adressen für die öffentlichen Verwaltungen Deutschlands zugeteilt bekommen, und in Hamburg werden 150.000 VoIP-Anschlüsse auf IPv6-Basis eingerichtet.

Wie drängend der Umstieg ist, hat Rod Beckstrom, CEO der Internet-Verwaltung ICANN, nochmals verdeutlicht. Anlässlich der Einführung von vollständig internationalisierten Domain-Namen in Russland gab Beckstrom bekannt, dass noch etwa acht bis neun Prozent IPv4-Adressen zur Verfügung stehen. „Uns gehen die Adressen aus“, so Beckstrom wörtlich. John Curran, CEO der American Registry for Internet Numbers, sprach sogar von einem D-Day für Internet Service Provider; in spätestens 18 Monaten gäbe es keine IPv4-Adressen mehr, bereits jetzt lehnt man entsprechende Anfragen ab. Am Rande der FutureNet-Konferenz forderte er die ISPs daher auf, den Umstieg durch entsprechende Angebote an die Kunden zu beschleunigen: „Führen Sie IPv6 in den Zyklus Ihrer Produkte ein – und zwar so schnell wie möglich!“.

Weitere Informationen zum IPv6-Kongress finden Sie unter:
> http://www.ipv6-kongress.de/

Quelle: heise.de, reuters.com, networkworld.com, ipv6-kongress.de

TLDs – Neues von .arab, .kr und .sport

Das Zerren um eine neue generische Top Level Domain .sport nimmt zu: Bewerber dotSport LLC übt mit Markenanmeldungen weiter Druck auf den Konkurrenten DotSport Consortium aus. Daneben soll es bald .arab geben, und in Südkorea wird es international – hier unserer Kurznews.

Die Arabische Liga, eine aus 22 Mitgliedern bestehende Organisation arabischer Staaten, hat bei der International Telecommunication Union (ITU) offiziell um Unterstützung bei der Einführung der neuen Top Level Domain .arab gebeten. In einem Brief an ICANN-CEO Rod Beckstrom vom 4. Mai 2010 legte ITU-Direktor Sami Al Basheer Al Morshid die Unterstützung offen und kündigte zugleich an, sich auch um die internationalisierte Variante von .arab bewerben zu wollen. Doch damit nicht genug: Geht es nach der ITU, sollen staatliche und andere öffentliche Einrichtungen bei der TLD-Bewerbung Sonderrechte genießen, so zum Beispiel einen eigenen Registry-Vertrag, den Verzicht auf finanzielle Sicherheiten und Vorrang vor namensgleichen privaten TLD-Bemühungen, so dass man Auktionen vermeiden könnte. Eine Reaktion von ICANN auf diesen Vorstoß gibt es bisher nicht.

Die südkoreanische Korea Communications Commission (KCC) hat angekündigt, Anfang des Jahres 2011 internationalisierte Domain-Namen (IDNs) vollständig in Zeichen des koreanischen Alphabets (Hangeul) anzubieten. Die Sprache wird sowohl in Südals auch in Nordkorea offiziell verwandt, und soll auch zur Nutzung in eMail-Adressen zur Verfügung stehen. Südkorea ist damit eines der bisher 21 Länder, die sich laut KCC um IDNs vollständig in ihrer Landessprache bemühen. Details zur Vergabe der neuen Adressen sind bisher nicht bekannt; es ist jedoch mit einer Sunrise Period zu rechnen, in der Inhaber von Kennzeichenrechten ihre IDNs vorrangig anmelden dürfen.

Das New Yorker Konsortium dotSport LLC unter der Leitung von Ron Andruff, vormaliger CEO der .travel-Registry Tralliance Corporation, versucht in seinen Bemühungen um die Einführung der Top Level Domain .sport seinen Konkurrenten, das Luxemburger DotSport Consortium unter Leitung von Patrick Vande Walle, unter Druck zu setzen. Wie sich aktuellen Einträgen beim U.S. Patent and Trademark Office entnehmen lässt, hat dotSport LLC versucht, die Begriffe DotSport, RegistryDotSport, Life.Sport und Registry.Sport als Marke eintragen zu lassen. Die beiden ersten Anträge für DotSport und RegistryDotSport hat das Amt zurückgewiesen, mit Life.Sport und einigen Bildmarken war man dagegen erfolgreich. Ob die Freude von Dauer ist, wird sich erst zeigen; die Marken wurden mit dem Vermerk „intent to use“ angemeldet, so dass vorerst sechs Monate bleiben, um die Nutzung zu belegen. Sollte sich nun das DotSport Consortium mit seiner Bewerbung durchsetzen, stellt sich die Frage, ob man damit die Markenrechte von dotSport LLC verletzt, sollte deren Bemühungen im Gegenzug scheitern. Für jeden potentiellen Registry-Bewerber also ein Signal mehr, sich umfassend um die Sicherung der eigenen Rechte zu bemühen.

Quelle: domainnamewire.com, koreatimes.co.kr, icann.org

FG Köln – Domain-Verkauf ist steuerfrei

Das Finanzgericht in Köln hat in einer aktuellen Entscheidung befunden, dass Domain-Verkäufe keine steuerbaren Einkünfte darstellen – zumindest, solange der Domain-Handel nicht geschäftsmäßig betrieben wird (FG Köln, Urteil vom 20.04.2010, Az.: 8 K 3038/08).

Die gemeinsam veranlagten Kläger hatten aus einem Verkauf einer 1999 registrierten Domain im Jahr 2001 DM 15.000,- erzielt. Das zuständige Finanzamt, die Beklagte, wollte diesen Betrag als sonstige Einkünfte bei der Einkommensteuer berücksichtigt sehen, da es davon ausging, bei diesem Veräußerungsvorgang handele es sich um eine sonstige Leistung in Form eines Unterlassens, weil der Inhaber gegen die Zahlung des Entgelts auf die Nutzungsmöglichkeit der Domain verzichtete (§ 22 EStG). Dagegen wehrten sich die Kläger, die davon ausgingen, es sei noch nicht ausgemacht, ob die Domain nicht ein immaterielles Wirtschaftsgut sei und somit steuerfreie Einkünfte erzielt worden wären (§ 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG). Sie legten zunächst Einspruch gegen den Steuerbescheid ein. Dieser wurde von der Beklagten als unbegründet zurückgewiesen, so dass die Kläger Klage erhoben.

Das Finanzgericht Köln gab der Klage statt. Aus der Sicht des Gerichts ist der Einkommenssteuerbescheid rechtswidrig und verletzt im Hinblick auf den Erlös aus dem Verkauf der Domain die Rechte der Kläger. Beim Verkauf eines Domain-Namens handele es sich, so das Gericht, um einen Veräußerungsvorgang und nicht um eine Leistung im Tätigkeitsbereich oder im Bereich der Nutzung des Vermögens (§ 22 Nr. 3 EStG). Der Domain-Inhaber gibt seine Rechtsposition an der Domain beim Verkauf vollständig auf; er kündigt die Domain gegenüber DENIC als Voraussetzung für die Registrierung durch den Käufer. Wie beim Verkauf eines Patents oder dem Verzicht auf Mieterrecht bei vorzeitiger Auflösung eines Mietvertrages gegen Entgelt sei der Domain-Verkauf demnach nicht steuerbar, soweit er nicht unter § 23 EStG oder unter die sonstigen Einkunftsarten des Einkommensteuergesetzes subsumiert werden könne, was hier nicht der Fall war. Auch eine Besteuerung des Erlöses nach § 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG kam nicht in Betracht, da zwischen Registrierung der Domain und deren Veräußerung mehr als ein Jahr lagen.

Die Einschätzung des Gerichts beruht auch darauf, dass der Kläger lediglich Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit erzielte. Beruhten die Einkünfte aus dem Verkauf in irgendeiner Form auf gewerblicher oder freiberuflicher Basis, sähe das Ergebnis anders aus. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Die Entscheidung des FG Köln findet man unter:
> http://openjur.de/u/32418-8_k_3038-08.html

Spezialisierte Anwälte findet man unter:
> http://www.domain-anwalt.de

Quelle: openjur.de

SEO – Google favorisiert Länderendungen

Nach wie vor ist Google die Internetsuchmaschine, mit der gesucht wird. Um mit dem eigenen Angebot gefunden zu werden, bedarf es feinsinniger Arbeit an den Inhalten. Aber auch die Domain ist von entscheidender Bedeutung; dass auch die Endung damit gemeint ist, zeigt ein Posting von Google-Mitarbeiter Matt Cutts.

Vor eineinhalb Jahren hatte Google ein Einführungsscript in die Google-freundliche Webseitengestaltung veröffentlicht, das erste, einfache und nachvollziehbare Schritte in die Suchmaschinenoptimierung (SEO) vermittelt. Für vertiefende Fragen im Bereich SEO bietet Google unter anderem seinen Videoworkshop „GoogleWebmasterHelp“, bei dem in kurzen Videos die Fragen von Webmastern beantwortet werden. Doch in einem kürzlich erstellten Produktionsmarathon bannten Google-Mitarbeiter eine Frage nicht auf Video. Aus diesem Grunde erklärte Softwareingenieur und Google-Mitarbeiter Matt Cutts in einem Posting, nach welchen Kriterien, gelistet nach ihrer Bedeutung, Google länderspezifische Internetangebote wahrnimmt.

An Position eins steht, so Matt Cutts, die Domain-Endung. Erst dann folgen das Geotargeting in der Webmasterconsole und die IP-Adresse. Matt Cutts räumt ein, dass es noch weitere Kriterien gebe, aber das seien die wichtigsten – in genau der genannten Reihenfolge. Andrew Alleman von domainnamewire.com vermutet als eines der weiteren Kriterien den WHOIS-Eintrag; aber es habe sich auch gezeigt, dass sprachspezifische Zeichen im Domain-Namen von Bedeutung sind.

Für das eigene Domain-Portfolio heisst das: spezifische Länderendungen bieten einen besseren Zugang zu den jeweiligen Absatzmärkten. Das sollte man bei seiner Marketing- und Domain-Strategie jederzeit beachten.

Die Google Webmaster-Filme findet man unter:
> http://www.youtube.com/user/GoogleWebmasterHelp

Den Google’s Search Engine Optimization Starter Guide findet man unter:
> http://www.domain-recht.de/verweis/35

Mark Rushworth hat den SEO Starter Guide analysiert und die Kernaussagen destilliert:
> http://www.markrushworth.com/template_permalink.asp?id=268

Quelle: domainnewswire.com, google.com

capture.com – schwacher Fang für US$ 53.200,-

Die vergangene Domain-Handelswoche erwies sich als noch schwächer als die Vorwoche. Wenn selbst .com lediglich capture.com zum Preis von US$ 53.200,- (ca. 42.903,-) vorlegt, und die deutsche Endung sich auf neue.de für EUR 10.000,- beschränkt.

Mit neue.de (EUR 10.000,-) bietet diesmal .de die teuerste Länderdomain der Woche, doch der Preis ist nur rund, nicht aber berauschend. Der in den vergangenen Wochen angezogene .eu-Handel sorgt für bemerkenswerte EUR 8.500,- für die Domain hausbau.eu.

neue.de – EUR 10.000,-
usatravel.de – EUR  4.500,-
goodgrip.de – EUR  3.500,-
top-anwalt.de – EUR  2.124,-
hydraulikexpress.de – EUR  2.000,-
ladenetz.de – EUR  2.000,-

m4.se – EUR  8.997,-
hausbau.eu – EUR  8.500,-
gesund.tv – EUR  8.000,-
colliers.it – EUR  4.380,-
hotpoint.nl – EUR  3.800,-
3.tv – US$  4.655,- (ca.  3.754,-)
ekstaza.pl – EUR  3.500,-
mint.in – US$  3.600,-
silly.co.uk – GBP  2.500,- (ca.  2.877,-)
butterfly.at – EUR  2.500,-
tft.eu – EUR  2.500,-
ld.cc – EUR  2.200,-
xo.tv – US$  2.550,- (ca.  2.056,-)
europa.es – EUR  2.050,-
notariuspublicus.se – EUR  2.000,-
valid.es – EUR  2.000,-

Die neueren generischen Endungen sind wieder einmal nur mit .info vertreten, deren Preise sich in angemessenem Rahmen halten:

patent.info – EUR  8.300,-
siena.info – EUR  3.500,-

Mit homeownersinsurance.net für ganze US$ 32.000,- (ca. 25.806,-) zeigt .net, wozu Drei-Wort-Domains mit Bedeutung gut sind; der Preis hebt das Niveau der gesamten Domain-Handelswoche. Danach klafft eine weite Lücke, ehe mit aom.org für US$ 9.888,- (ca. 7.974,-) sich eine .org-Domain positioniert. Interessant ist die drittplatzierte schmuck.org mit einem Preis von EUR 6.000,-, die zukünftig keine geparkte Domain, sondern wohl ein ordentliches Angebot vorhalten wird.

homeownersinsurance.net – US$ 32.000,- (ca. 25.806,-)
aom.org – US$  9.888,- (ca.  7.974,-)
schmuck.org – EUR  6.000,-
napa.org – US$  7.101,- (ca.  5.727,-)
burjalarab.net – US$  6.500,- (ca.  5.242,-)
idahohealth.org – US$  5.002,- (ca.  4.034,-)
carloan.org – US$  4.910,- (ca.  3.960,-)
partnervermittlung.net – US$  4.000,- (ca.  3.226,-)
stadiums.net – US$  3.588,- (ca.  2.894,-)
pointofsale.net – US$  3.500,- (ca.  2.823,-)
ongo.org – US$  3.400,- (ca.  2.742,-)
casinos-online.org – US$  3.000,- (ca.  2.419,-)
mymed.net – US$  3.000,- (ca.  2.419,-)
idahochild.org – US$  2.900,- (ca.  2.339,-)
fathersday.org – EUR  2.300,-
usembassyjakarta.org – US$  2.811,- (ca.  2.267,-)
buses.net – US$  2.802,- (ca.  2.260,-)
formulae.net – US$  2.788,- (ca.  2.248,-)

Gerade einmal US$ 53.200,- (ca. 42.903,-) erzielte capture.com als teuerste .com-Domain, der sehr dicht whib.com zum Preis von US$ 48.600,- (ca. 39.194,-) folgte. Die Preise sind nicht berauschend, aber die Domains auch nicht wirklich überzeugend.

capture.com – US$ 53.200,- (ca. 42.903,-)
whib.com – US$ 48.600,- (ca. 39.194,-)
ips.com – US$ 37.505,- (ca. 30.246,-)
boytube.com – US$ 18.000,- (ca. 14.516,-)
vibrationplate.com – EUR 13.000,-
clinicalwaste.com – US$ 15.000,- (ca. 12.097,-)
tahoo.com – US$ 11.701,- (ca.  9.436,-)
9292.com – US$ 11.100,- (ca.  8.952,-)
greenwichvillage.com – US$ 11.000,- (ca.  8.871,-)
dailybargains.com – US$ 10.500,- (ca.  8.468,-)
bolted.com – US$ 10.200,- (ca.  8.226,-)
perfecta.com – US$ 10.200,- (ca.  8.226,-)
yourcash.com – GBP  7.000,- (ca.  8.057,-)
facepaint.com – US$ 10.000,- (ca.  8.065,-)
insidejob.com – US$ 10.000,- (ca.  8.065,-)
xad.com – US$ 10.000,- (ca.  8.065,-)

Weitere Domain-Preise finden Sie unter:
> http://www.domain-spiegel.de

Quelle: dnjournal.com, sedo.de, domainnamewire.com

Dublin – CENTR trifft sich bei IEDR

Das Council of European National Top Level Domain Registries (CENTR) trifft sich im Juni zur 42. CENTR Generalversammlung. Gastgeber des Meetings ist die in Dublin sitzende Verwaltung IEDR der irischen Endung .ie.

Die bereits 1998 gegründete Interessenvertretung CENTR der ursprünglich europäischen, mittlerweile jedoch allen ccTLDs offenstehenden Länderendungen lädt zur 42. Generalversammlung. Während der Versammlung werden zahlreiche Workshops angeboten, Vorträge zu den Themen Sicherheit, Recht und Politik gehalten und die Belange von CENTR verhandelt. Leider fällt die für den vierten Tag geplante Führung durch die Guinness-Brauerei aus Zeitgründen aus.

Die 42. CENTR Generalversammlung findet vom 01. bis 04. Juni 2010 im The Royal Marine Hotel in Dun Laoghaire, Dublin (Irland) statt.

Weitere Informationen, Agenda und Anmeldung unter:
> https://www.centr.org/main/meetings/5205-CTR.html

Die Internetseite des Hotels ist:
> http://royalmarine.ie

Quelle: domainregistry.ie, centre.org

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