Themen: DENIC eG – Neuauflage des Domain-Atlas | ICANN – Ombudsstelle verzeichnet mehr Nachfrage | TLDs – Neues von .fly, .name und .self | Statistik – Der Domain-Markt in Europa | Marken – Scheitern am 1. Element des UDRP-Verfahrens | highwater.com – Hochwasser bei US$ 200.000,– | Bukarest – Doppelkonferenz von ICANN und RONOG
DENIC EG – NEUAUFLAGE DES DOMAIN-ATLAS
Das deutsche Länderkürzel .de zeigt sich einmal mehr krisenfest: Das Jahr 2025 endete mit offiziell bestätigten 17.663.886 .de-Domains, was einem Plus von gut 2.200 Domains gegenüber 2024 entspricht. Das gab die DENIC eG in einer Neuauflage ihres Domain-Atlas für Deutschland bekannt.
Es ist mittlerweile gute Tradition, dass die .de-Registry DENIC einmal jährlich ihre Domain-Statistik samt regionaler Verteilung aller registrierten .de-Domains veröffentlicht und auf die Entwicklung im vergangenen Kalenderjahr zurückblickt. Auch für das Jahr 2025 fällt dieser Rückblick leicht positiv aus; so konnte .de um 2.207 Domains netto zulegen. Das ist allerdings deutlich weniger als im Jahr 2023, als das Plus bei 294.203 Domains lag; auch 2024 waren es mit 7.416 ein paar Domains mehr. Dabei entfallen bundeslandbezogen die meisten .de-Domains auf Nordrhein-Westfalen; 3.363.094 Inhaber einer .de-Domain haben dort ihren Sitz, ein Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf den Plätzen folgen unverändert Bayern (2.699.117 .de-Domains), Baden-Württemberg (2.081.445 .de-Domains) und Niedersachsen (1.525.598 .de-Domains). Den größten Sprung machte erneut Niedersachen; gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Inhaber einer .de-Domain um 1,9 Prozent an, während Berlin ein Minus von 3,3 Prozent meldet. Gab es 2024 nur in sechs Bundesländern eine positive Entwicklung, sind es 2025 immerhin zehn, wobei das Plus in Hessen mit 284 Domains sehr bescheiden ausfällt.
Bezogen auf die Anzahl der Einwohner führt hingegen weiterhin Hamburg mit nun 328,6 .de-Domains je 1.000 Einwohner (2024 waren es 330,2 .de-Domains je 1.000 Einwohner) deutlich vor der Bundeshauptstadt Berlin mit 245,8 (2024: 254,3) .de-Domains je 1.000 Einwohner. Hessen ist mit unverändert 202,6 .de-Domains je 1.000 Einwohner wieder vor Bayern gerückt; im Freistaat sind es 200,9 .de-Domains je 1.000 Einwohner. Statistisch betrachtet entfällt weiterhin auf jeden fünften Einwohner der Bundesrepublik eine .de-Domain. Das West-Ost-Gefälle innerhalb Deutschlands bei der Verteilung von .de-Domains blieb leider nahezu unverändert; Sachsen (134,1), Brandenburg (123,1), Thüringen (109,5), Mecklenburg-Vorpommern (109,0) und Sachsen-Anhalt (87,8) belegen die hinteren Plätze in der Bundesländerrangliste. Legt man die Lupe auf die 400 deutschen Städte und Kreise, hat sich an der Spitzenposition wenig getan. Bezogen auf die Einwohnerzahl liegt unverändert Osnabrück (Stadt) an der Spitze, mit starken 1.964,8 (2024: 1.876,6) .de-Domains je 1.000 Einwohner, ein Plus von 4,7 Prozent. Den zweiten Platz bestätigt hat der oberbayerische Landkreis Miesbach mit 538,9 .de-Domains je 1.000 Einwohner vor Wiesbaden mit 521,9 .de-Domains je 1.000 Einwohner, das sich so vor den bisherigen drittplatzierten Starnberg mit 519,1 .de-Domains je 1.000 Einwohner schieben konnte. Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man die absoluten Zahlen betrachtet. Hier führt Berlin die Städtewertung mit 929.612 .de-Domains an; erst mit deutlichem Abstand folgen sodann Hamburg (627.674 .de-Domains), München (524.028 .de-Domains) und Köln (355.870 .de-Domains).
Die eingangs genannten knapp 17,7 Mio. registrierten .de-Domains beinhalten nach Angaben der DENIC fast 2,15 Mio. Domains von Inhabern mit Wohnsitz im Ausland. Damit sind .de-Domains bei Domain-Inhabern mit Wohnsitz im Ausland weiterhin sehr beliebt. Im Jahresvergleich 2024/2025 stieg der Gesamtbestand der Domains mit ausländischen Domain-Inhabern um 3,3 Prozent, was einem Wachstum um etwa 69.400 .de-Domains entspricht. Insgesamt 12,2 Prozent der Domains waren zum Jahresende auf ausländische Inhaber registriert, die insgesamt Treiber des Gesamtwachstums waren. Die ausländischen Inhaber von .de-Domains stammen aus der ganzen Welt. Deutlich am stärksten nachgefragt sind deutsche Domains nach wie vor in den USA (31,3 Prozent) und den Niederlanden (12 Prozent). Es folgen Portugal (10,6 Prozent), Österreich (7,7 Prozent) und die Schweiz (4,8 Prozent). Nach wie vor besonders beliebt ist .de im EU-Raum. Wer sich näher informieren will: Umfangreiches Daten- und Graphikmaterial sowie die komplette Regionalauswertung für alle Stadt- und Landkreise liefert der Statistikbereich der DENIC-Webseite zum kostenlosen Download.
Weitere ausführliche Informationen sowie eine graphische Auswertung finden Sie unter:
> https://blog.denic.de/regionale-verteilung-von-de-in-deutschland-interaktive-domainlandkarten-und-dynamische-tabellen/
Quelle: denic.de
ICANN – OMBUDSSTELLE VERZEICHNET MEHR NACHFRAGE
Die Ombudsstelle der Internet-Verwaltung ICANN hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Die Anzahl der bearbeiteten Fälle stieg demnach im Vergleich zu den Vorjahren deutlich an.
Fair, respektvoll und angemessen behandeln – diese Eigenschaften werden üblicherweise mit einer Ombudsstelle verbunden. Dem fühlt sich auch ICANN verpflichtet. Als informelle Streitbeilegungsstelle für die ICANN-Community soll das „Office of the Ombuds“ fungieren, wenn sie eine Beschwerde über ICANN-Mitarbeiter, den ICANN-Vorstand oder Probleme in unterstützenden ICANN-Organisationen einreichen möchten. Die Ombudstelle ist seit Oktober 2024 mit der Britin Elizabeth („Liz“) Field besetzt, zuvor unter anderem tätig für Amnesty International und die World Intellectual Property Organization (WIPO). Sie versteht sich nicht als Anwalt der Community, sondern untersucht Beschwerden über eine angeblich unfaire Behandlung, ohne in einem Streitfall Partei zu ergreifen. Der Prozess ist informell und flexibel, die Mittel allerdings begrenzt – das ICANN-Ombudsbüro kann nur Werkzeuge wie Verhandlungen, Moderation oder Pendeldiplomatie einsetzen, darf aber bei Bedarf formelle Ermittlungen anstoßen. Beschwerden an die Ombudsstelle unterliegen der absoluten Vertraulichkeit. Wer eine Beschwerde eingereicht hat, wird nur bei Verzicht auf Vertraulichkeit offengelegt; damit will man einem Machtungleichgewicht vorbeugen und Furcht vor den Folgen einer Beschwerde nehmen. Für Field ist dabei der Jahresbericht eine größere Chance, als nur Zahlen zu präsentieren; er soll das ICANN-Ökosystem stärken und verbessern.
Für den Berichtszeitraum 24. Juli 2024 bis 25. Juni 2025 meldet Field insgesamt 248 Beschwerdeverfahren. 212 davon waren jedoch außerhalb des Ombuds-Zuständigkeitsbereichs, also etwa in Betrugsfällen oder bei Verbraucherproblemen. Damit verblieben weitere 36 Fälle, für die Field zuständig war, ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese 36 Fälle teilen sich in die beiden Kategorien „Interpersonal and Relational cases“ (wie Belästigung, interne Streitigkeiten und Unhöflichkeit) und „Unfairness“ (z.B. unfaire Behandlung oder unfaire Anwendung von Verfahrensregelungen). In der ersten Kategorie stieg die Zahl der Fälle gegenüber 2024 von 7 auf 20 an, in der Kategorie „Unfairness“ blieb sie mit 16 unverändert. Die drei häufigsten Streitpunkte waren in der Beziehungs-/Gruppendynamik zu suchen (28 Prozent), zum Beispiel wenn Mitglieder einer ICANN-Community sich weigern, miteinander zu kommunizieren, sodann in der „Process unfairness“ (25 Prozent der Fälle), beispielsweise wenn der Vorsitzende einer ICANN-Community nicht auf die Anfrage eines Community-Mitglieds reagiert, und unhöfliche Sprache und/oder Verhalten (22 Prozent der Fälle), zum Beispiel weil ein feindseliger Tonfall herrscht. Den Anstieg der Fälle erklärt Fields unter anderem damit, dass dies möglicherweise die Bemühungen des Ombudsbüros widerspiegelt, präventive und kooperative Problemlösungen zu fördern. Insgesamt hat Field zwei Hauptprobleme identifiziert: zum einen, dass das Vertrauen in das Multi-Stakeholder-Modell durch fehlende sinnvolle Beteiligung untergraben wird, zum anderen sollte die Besetzung von Führungspositionen einer ICANN-Organisation von einer gezielteren und konsequenteren Auswahl und Entwicklung profitieren. Wer mit Entscheidungen der Ombudsstelle nicht zufrieden ist, kann übrigens einen Rechtsbehelf einlegen. Im Berichtszeitraum wurden zwei solcher Anträge auf erneute Prüfung eingereicht. Keiner dieser Anträge wurde jedoch geprüft, da sie vom Board Accountability Mechanisms Committee (BAMC) bereits aufgrund unzureichender Begründung umgehend zurückgewiesen wurden.
Für die Zukunft verspricht Fields, die Webseiten des Ombudsbüros mit benutzerfreundlicheren und detaillierteren Informationen über die Abläufe im Ombudsbüro einschließlich Moderation und Mediation weiterzuentwickeln. Außerdem soll eine „Community Anti-Harassment Policy“ eingeführt werden, um die Fähigkeiten zur Konfliktlösung zu stärken und Belästigungen vorzubeugen. Wer mehr wissen möchte: der 25-seitige „Office of the Ombuds Annual Report“ steht ab sofort zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Den Jahresbericht 2025 finden Sie unter:
> https://www.icann.org/en/system/files/files/annual-report-2025-30jun25-en.pdf
Die Informationsseite von ICANN zum Ombudsman finden Sie unter:
> https://www.icann.org/ombuds
Quelle: icann.org, eigene Recherche
TLDS – NEUES VON .FLY, .NAME UND .SELF
Flieg wie ein Adler: der Suchmaschinenbetreiber Google wird in wenigen Wochen mit der Registrierung von .fly-Domains beginnen. Derweil möchte sich .self bei ICANN um die Aufnahme in das DNS bewerben, während .name keine Lust mehr auf die dritte Ebene hat – hier unsere Kurznews.
Die zu Google gehörende Charleston Road Registry Inc. hat die Markteinführung der neuen Top Level Domain .fly angekündigt. Losgehen soll es mit einer Sunrise Period, die am 01. September 2026 beginnt und am 09. November 2026 endet. Teilnahmeberechtigt sind Markeninhaber mit Eintrag der Marke im Trademark Clearinghouse (TMCH). Der Live-Start ist aktuell unmittelbar folgend für den 10. November 2026 angesetzt. Delegiert wurde .fly bereits am 23. August 2014, mehr als zwei registry-eigene Domains sind bisher aber nicht vergeben. Als Zielgruppe hat man die Reisebranche im Visier: „The mission of this gTLD, .fly, is to provide a dedicated domain space in which airlines, travel agencies, and travel re-sellers can enact second-level domains that offer content, products and services related to air travel. Charleston Road Registry expects this content may include but is not limited to branded airline web spaces (airline.fly), discount offerings (sales.fly), and custom frequent flyer services (i.fly, vip.fly)“, heißt es in den Bewerbungsunterlagen. Vergabebeschränkungen sind nach derzeitigem Stand nicht geplant, so dass jedermann zu jedem legalen Zweck beliebig viele .fly-Domains registrieren kann.
Die .name-Verwalterin VeriSign Information Services Inc. stößt mit ihrem Vorhaben, Third Level Domains unter .name abzuschaffen, auf Widerstand. Konkret geht es VeriSign um etwa 22.000 Domain-Namen insbesondere im Format vorname.nachname.name samt der dazugehörigen eMail-Dienste, die man auf der dritten Ebene zu Gunsten reiner Second Level Domains nicht mehr anbieten möchte. Das gefällt Doytchin Spiridonov vom bulgarischen Registrar Dom.bg, selbst Inhaber mehrerer solcher Domains, gar nicht, weshalb er sich mit einem „Request for Reconsideration“ an ICANN gewandt hat, um ICANN dazu zu zwingen, die Entscheidung zur Einstellung der Registrierung von .name-Domains der dritten Ebene zu überdenken. Die Einstellung des Betriebs steht dabei nach Angaben von Spiridonov unmittelbar bevor, und bestehende Registrierungen und Dienste können innerhalb kurzer Zeit beendet werden. Dabei sollen falsche oder ungenaue relevante Informationen verwendet worden sein; zudem soll es versäumt worden sein, wesentliche Informationen zu berücksichtigen. Verisign solle daher verpflichtet werden, überarbeitete Folgenabschätzungen vorzulegen, die sich mit den .name-Domain-Inhabern und den Auswirkungen der Abschaffung auf den Markt befassen. Ob und bis wann ICANN über das „Request for Reconsideration“ entscheidet, ist offen.
Die US-amerikanische Human-Centered Computing Foundation (HCCF) hat ihre Absicht offengelegt, sich bei der Internet-Verwaltung ICANN um die Top Level Domain .self bewerben zu wollen. Die HCCF versteht sich als eine gemeinnützige Organisation, die sich für nutzerzentriertes Computing einsetzt; Ziel ist es, sich vom aktuellen Web, das für die Datenerfassung und Werbung großer IT-Konzerne optimiert ist, abzuwenden und ein neues, von Einzelpersonen und Gemeinschaften getragenes Web zu schaffen. „The internet is the most powerful communication tool ever created, but the infrastructure that underlies it has become dominated by algorithms that exploit our data and capture users‘ attention, as used by the technology industry“, heißt es in einer Erklärung. Subdomains unter .self sollen kostenfrei vergeben werden, „parking, squatting, or reselling“ lehnt man ausdrücklich ab. Wesentlich erleichtert wird die Bewerbung dank Aufnahme in das Applicant Support Program (ASP) von ICANN; dadurch reduziert sich unter anderem die Bewerbungsgebühr erheblich, auch wenn die abschließende Prüfung noch aussteht. Weitere Details hat HCCF in einer Broschüre zusammengefasst, die ab sofort kostenfrei zum Download zur Verfügung steht.
Das „Request for Reconsideration“ für .name finden Sie unter:
> https://www.icann.org/en/system/files/files/reconsideration-26-2-spiridonov-request-redacted-02jun26-en.pdf
Weitere Informationen zu .self finden Sie unter:
> https://hccf.onmy.cloud/wp-content/uploads/2026/06/dot-self.pdf
Quelle: domainincite.com, icann.org, gigazine.net
STATISTIK – DER DOMAIN-MARKT IN EUROPA
Der Branchenblogger Andrew Allemann (domainnamewire.com) war im Mai 2026 bei den Nordic Domain Days und lernte dort die europäischen ccTLDs kennen, ebenso das Team von ShareShift (shareshift.io), eines jungen Unternehmens für Datenanalyse im Bereich Hosting und Domains, das forensische Erkenntnisse zur europäischen digitalen Wirtschaft sammelt. Dieses lud er ein, in seinem Blog in drei Artikeln dem .com-Land USA Hintergründe zur Domain-Welt in Europa („The Domain Market in Europe“) zu vermitteln. In drei zahlenschweren Artikeln erklärt Nafya Frost von ShareShift den europäischen Domain-Name Markt.
Dass sich der Domain-Markt in Europa von dem in anderen Ecken der Welt und besonders vom US-amerikanischen unterscheidet, weil die Nutzer in den europäischen Staaten mehr Wert auf die landeseigene Endung legen, ist für uns selbstverständlich. Interessant werden die Artikel von Frost, wenn sie Zahlen zur Verteilung von Domains in den einzelnen Ländern und den Domain-Inhabern mitteilt, und die Marktanteile von Konzernen aufschlüsselt. Diese ermittelt ShareShift nicht über Zone-Dateien, weil ccTLDs solche selten zur Verfügung stellen. ShafeShift sammelt stattdessen Daten aus öffentlichen Quellen, unter anderem anhand von Nameservern, und baut einen Datenstamm auf, der nach eigenen Angaben rund 90 Prozent erfasst. Nameserver sind eine gute Quelle, können aber auch irreführen, weil vielfach Cloudflare-Server ausgelesen werden, die auch von Domain-Inhabern, die bei anderen Anbietern ihre Domains registrieren, als Proxy genutzt werden. Anhand der Angaben von ShareShift zeigt sich jedenfalls folgendes Bild:
In der DACH-Region ist die United Internet AG (UI) mit ihren zahlreichen Tochterunternehmen, darunter auch die united-domains GmbH (zu deren Projekten der Domain-Newsletter und domain-recht.de zählen) gehört, federführend. Der Marktanteil von UI im DACH-Bereich liegt demnach bei 17 Prozent. Allerdings verzeichnen laut ShareShift lediglich drei von zwölf UI-Konzerntöchtern 2026 positive Registrierungszahlen. Mit ähnlicher Marktmacht stehen Konzerne da wie OVHcloud in Frankreich, die ein Drittel des französischen Marktes beherrscht, und Aruba S.p.A , die in Italien mit drei Töchtern ebenfalls ein Drittel des italienischen Marktes beherrscht. Neben diesen europäischen Konzernen versuchen sich auch außereuropäische Konzerne: Für Team.blue verzeichnet ShareShift 24 Brands, die als Gruppe 6 Prozent des gesamten europäischen Domain-Marktes in der Tasche haben. Deren Methode ist es, erstklassige Unternehmen in den Ländern zu kaufen und sie auszubauen. So konnten sie in den Niederlanden (TransIP) und Schweden (Loopia, die ein Drittel des schwedischen Marktes besetzen) Fuß fassen. Group.one beherrscht 4 Prozent des europäischen Marktes und dominiert unter anderem mit one.com den skandinavischen Markt. Darüber hinaus ist Cloudflare auf dem europäischen Markt mit einem Anteil von 5,5 Prozent vertreten, wobei der Anbieter vermeintlich 18,3 Prozent der Neuregistrierungen für sich vereinnahmt, ein Wert, der zu großen Teilen auf die Proxy-Nutzung seiner Domain-Name-Server zurückzuführen ist. Weiter bemerkenswert sind Squarespace (1,3 Prozent Marktanteil), Wix (1,5 Prozent Marktanteil), Namecheap (kein nennenswerter Marktanteil) und GoDaddy (7,3 Prozent Marktanteil). Bei GoDaddy zeichnet sich ein Rückgang bei Neuregistrierungen um 1,51 Prozent ab, während Namecheap, im Vereinigten Königreich starke Zuwachszahlen verzeichnet.
Weitere Informationen zeigen die – fallenden – Börsenwerte der Konzerne, die Sättigung der einzelnen europäischen Länder mit Domains pro Bürger (Niederlande an Platz 1 mit 33,4 Prozent Sättigung, Deutschland mit 21,1 Prozent und Spanien mit 4,3 Prozent) und Entwicklungstendenzen der einzelnen Unternehmen und Tochterunternehmen bei den Marktanteilen. Was fehlt, ist eine umfassendere Liste der europäischen Endungen, was für den US-Markt wahrscheinlich nicht relevant ist. ShareShift bietet lediglich 18 europäische ccTLDs in der Liste zur Marktsättigung; es fehlen zum Beispiel Irland (.ie), Andorra (.ad), Luxemburg (.lu), Estland (.ee), Kroatien (.hr), Gurnsey (.gg), Litauen (.lt) usw., die sicher keine hohen Zahlen aufzuweisen haben, aber doch von Interesse sind.
Auf die drei Gast-Artikel von Frost auf domainnewswire.com kommt man über den letzten: „Top 20 Chart“, vom 23. Juni 2026, mit Details zu Marktanteilen und deren Veränderung:
> https://domainnamewire.com/2026/06/23/europe-market-share-top-20-chart/
Quelle: domainnamewire.com, eigene Recherche
MARKEN – SCHEITERN AM 1. ELEMENT DES UDRP-VERFAHRENS
Der britisch-australische Jurist Debrett G. Lyons ist erfahrener Panelist bei den Streitbeilegungsinstitutionen WIPO und Forum. In zwei aktuellen Entscheidungen wies er die Beschwerden bereits beim ersten Element der UDRP-Prüfung zurück. Einer der Beschwerdeführer konnte seine Markeninhaberschaft nicht nachweisen, der andere zeigte ein abwegiges Verständnis von Ähnlichkeit und Verwechslungsgefahr. Beide Verfahren bieten Lehrstücke für Markeninhaber, ihren Vortrag ordentlich vorzubereiten.
xetrd.com und andere – Forum Claim Number: FA2605002224238
Die Morgan Stanley Domestic Holdings LLC sah ihre Markenrechte durch die Domains xetrd.com, xetrd.trading und xetrd.app verletzt und startete deshalb ein UDRP-Verfahren beim Forum. Sie trug vor, Inhaberin der in der Finanzdienstleisterbranche berühmten Marken „E*TRADE“ und „ETRADE.COM“ zu sein. Sie betreibe seit langem eine Plattform, die es Privatanlegern ermöglicht, Aktien online unter und in Verbindung mit Namen und Kennzeichen zu handeln, die die Marken enthalten oder aus solchen bestehen. Weiter trägt sie vor, „the disputed domain names are virtually identical and confusingly similar to the trademarks“. Der Gegner habe keine Rechte daran und agiere mit seinen Domains bösgläubig. Der Gegner selbst äußerte sich nicht.
Lyons wies die Beschwerde ab (Forum Claim Number: FA2605002224238). Die Sache scheiterte für die Beschwerdeführerin schon an der Ähnlichkeit von Marken und Domains. Lyons bestätigte, dass die Vorgängerunternehmung der Beschwerdeführerin, die E*TRADE Securities Inc., Finanzdienstleistungen unter den Marken „E*TRADE“ und „ETRADE.COM“ anbietet und dass sie Inhaberin der beim USPTO eingetragenen Marken ist. Der von der Beschwerdeführerin genutzte Begriff „virtually identical“ („praktisch identisch“) komme in der Richtlinie nicht vor. Die Marken und die Domains seien keineswegs identisch. Es frage sich, ob eine verwechselbare Ähnlichkeit bestehe. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, in den Domains seien die Marken vollständig enthalten, verwirrte Lyons, so dass er die Angelegenheit einer eigenen Beurteilung unterzog. Üblicherweise würde die Endung bei der Frage der Ähnlichkeit außenvorgelassen; aber hier sei es im Falle von xetrd.com und xetrd.trading angebracht, die Endung miteinzubeziehen. Also verglich Lyons einerseits den Teil „xetrd“ mit der Marke „E*TRADE“ und andererseits die Domain xetrd.com mit „ETRADE.COM“ sowie die Domain xetrd.trading mit „E*TRADE“. Dabei stellte er fest, dass keine der Domains auch nur annähernd den Marken nahekäme. Eine objektive Ähnlichkeit mit den Marken sei minimal, und das Argument, es könne zu Verwechslungen kommen, sei weit hergeholt. Damit erfüllte die Beschwerdeführerin schon die erste Anforderung des UDRP-Verfahrens nicht. Lyons stellte daraufhin die Prüfung ein und wies die Beschwerde ab.
trickortreatstudiosshop.shop – Forum Claim Number: FA2605002222898
Die Trick or Treat Studios LLC aus Kalifornien (USA) sah ihre Rechte an der Marke „TRICK OR TREAT STUDIOS“, die sie in Verbindung mit der Herstellung und dem Verkauf von Halloween-Kostümen, -masken und weiteren Artikeln seit mindestens Januar 2010 nutzt, durch die Domain trickortreatstudiosshop.shop verletzt. Der Domain-Inhaber habe keine Rechte und nutze die Domain bösgläubig. Sie beantragte im UDRP-Verfahren vor dem Forum die Löschung der Domain. Der Gegner meldete sich nicht.
Lyons wies auch diese Beschwerde ab (Forum Claim Number: FA2605002222898). Er stellte fest, dass die im März 2026 registrierte Domain des Gegners auf eine Website weiterleitet, unter der eine 8 Zoll große Leprechaun-Puppe angeboten wird. Die Beschwerdeführerin habe vorgetragen, ihre Marke seit spätestens Januar 2010 zu nutzen; aber der einzige Nachweis dafür sei das Bild einer 30 Zoll großen Leprechaun-Puppe, die aktuell nicht zum Verkauf stehe. Für Lyons war das kein Nachweis für ein gewohnheitsrechtliches Markenrecht. Lyons prüfte dann das Vorliegen einer eingetragenen Marke. Die Beschwerdeführerin hatte vorgetragen, die TTS IP Holdings LLC. verwalte ihre Marken und sei beim USPTO als Inhaberin eingetragen. Allerdings wies das als Beweis vorgelegte Markenzertifikat des USPTO weder die TTS IP Holdings LLC noch die Beschwerdeführerin selbst als Inhaberin der Marke aus, sondern die Trick or Treat Studios Inc. Lyons prüfte alsdann, ob es Markeneinträge für die TTS IP Holdings LLC gibt und fand tatsächlich einen. Aber an dieser Stelle verwies er auf den WIPO Overview 3.1, wo die Frage gestellt wird: „Ist ein verbundenes Unternehmen oder ein Lizenznehmer des Markeninhabers berechtigt, eine UDRP-Beschwerde einzureichen?“ Allgemein wird das als möglich betrachtet. Allerdings gehe aus der Beschwerdeschrift keine klare Genehmigung des Markeninhabers zur ausschließlichen Nutzung der Marke durch die Beschwerdeführerin hervor. Lyons schaute sich die Website der Beschwerdeführerin genau an und konnte nichts finden, was die Beschwerdeführerin mit dem Markeninhaber in Verbindung brächte. Die umgekehrte Suche nach der TTS IP Holdings LLC ergab jedoch, dass diese in Markenrechtsstreitigkeiten immer selbst als Rechteinhaber auftritt. Unter diesen Umständen sah sich Lyons außer Stande, hier das Markenrecht der Beschwerdeführerin zuzuordnen. Damit hatte diese die erste Anforderung des UDRP-Verfahrens ebenfalls nicht erbracht. Lyons brach die weitere Prüfung ab und wies die Beschwerde ab.
Die UDRP-Entscheidung über die Domain xetrd.com u.a. finden Sie unter:
> https://www.adrforum.com/DomainDecisions/2224238.htm
Die UDRP-Entscheidung über die Domain trickortreatstudiosshop.shop finden Sie unter:
> https://www.adrforum.com/DomainDecisions/2222898.htm
Spezialisierte Anwälte findet man unter:
> https://www.domain-anwalt.de
Quelle: adrforum.com, eigene Recherche
HIGHWATER.COM – HOCHWASSER BEI US$ 200.000,–
Seit der vergangenen Domain-Handelswoche hat sich „nichts“ getan, highwater.com kommt mit US$ 200.000,– (ca. EUR 174.894,–) an die Spitze. Darüber hinaus finden sich in allen Bereichen erfreuliche Preise.
Die bereits vergangene Woche erwähnte, von Michael Mann zum Preis von US$ 200.000,– (ca. EUR 174.894,–) verkaufte highwater.com steht an Nummer 1 der Woche. Die Domain lexfin.com steigert sich auf US$ 13.230,– (ca. EUR 11.569,–), ausgehend von US$ 5.815,– (ca. EUR 4.949,–) im Oktober 2017.
Unter den Landesendungen setzt sich wieder einmal eine Domain aus Anguilla an die Spitze: deep.ai kommt auf US$ 140.000,– (ca. EUR 122.426,–). Es folgt flux.gg mit US$ 75.000,– (ca. EUR 65.585,–) auf Platz 2, die als LTO (Lease to Own) über 24 Monate abbezahlt wurde. interpreters.eu kommt auf EUR 4.500,– und verbessert sich so von im Mai 2010 erzielten EUR 700,–.
Die neuen generischen Endungen lassen sich ebenfalls nicht lumpen, mit ai.exchange zum Preis von US$ 100.000,– (ca. EUR 87.447,–). Die klassischen generischen Endungen bieten diesmal bessere Preise mit der Drei-Zeichen-Domain sif.org für US$ 45.000,– (ca. EUR 39.351,–) und der Zwei-Zeichen-Domain qf.org für US$ 32.369,– (ca. EUR 28.306,–). Allerdings verschlechtert sich blacksea-commission.org von US$ 3.433,– (ca. EUR 3.011,–) im Juni 2025 auf aktuell US$ 2.800,– (ca. EUR 2.449,–). Die vergangene Domain-Handelswoche war wieder stark und brodelte in allen Töpfen.
Länderendungen
————–
deep.ai – US$ 140.000,– (ca. EUR 122.426,–)
flux.gg – US$ 75.000,– (ca. EUR 65.585,–)
startseite.de – EUR 7.500,–
visionzero.de – EUR 7.499,–
weiterbilden.de – EUR 5.900,–
architektur.de – EUR 5.400,–
aaes.de – EUR 5.000,–
vision-zero.de – EUR 4.980,–
hammesfahr.de – EUR 4.165,–
hotelsdeals.de – EUR 3.770,–
raytools.de – EUR 2.749,–
trinkwassertanks.de – EUR 2.500,–
trinkwassertank.de – EUR 2.500,–
offletics.de – EUR 2.380,–
verhandlungsmasse.de – EUR 2.380,–
withlove.eu – EUR 7.500,–
selection.eu – EUR 5.000,–
interpreters.eu – EUR 4.500,–
gigahertz.eu – EUR 3.900,–
with-love.eu – EUR 2.999,–
detailed.co – US$ 6.388,– (ca. EUR 5.586,–)
bvp.in – US$ 5.000,– (ca. EUR 4.372,–)
gigahertz.pl – EUR 4.000,–
elcoche.es – EUR 3.000,–
ordr.co – EUR 2.899,–
micro.si – US$ 2.800,– (ca. EUR 2.449,–)
leihkasse.ch – EUR 2.749,–
casarural.es – EUR 2.500,–
ae.ms – EUR 2.000,–
djstore.co.uk – GBP 2.250,– (ca. EUR 2.625,–)
Neue Endungen
————-
ai.exchange – US$ 100.000,– (ca. EUR 87.447,–)
wick.xyz – US$ 50.000,– (ca. EUR 43.723,–)
probe.xyz – US$ 50.000,– (ca. EUR 43.723,–)
001.vip – EUR 18.000,–
Generische Endungen
——————-
sif.org – US$ 45.000,– (ca. EUR 39.351,–)
qf.org – US$ 32.369,– (ca. EUR 28.306,–)
ssc-cr.org – US$ 11.723,– (ca. EUR 10.251,–)
xue.org – US$ 10.500,– (ca. EUR 9.182,–)
drugdetection.net – US$ 6.598,– (ca. EUR 5.770,–)
tmparksfoundation.org – US$ 6.150,– (ca. EUR 5.378,–)
engagethechain.org – US$ 4.513,– (ca. EUR 3.946,–)
outdoor.net – US$ 4.455,– (ca. EUR 3.896,–)
georgeweigel.net – US$ 4.300,– (ca. EUR 3.760,–)
washtech.org – US$ 4.201,– (ca. EUR 3.674,–)
cataracts.org – US$ 4.200,– (ca. EUR 3.673,–)
saudi.net – US$ 3.810,– (ca. EUR 3.332,–)
idmaa.org – US$ 3.703,– (ca. EUR 3.238,–)
stlouisarborist.org – US$ 3.606,– (ca. EUR 3.153,–)
scopeofpracticepolicy.org – US$ 3.211,– (ca. EUR 2.808,–)
pundits.org – US$ 3.139,– (ca. EUR 2.745,–)
schoolfundingfairness.org – US$ 3.110,– (ca. EUR 2.720,–)
eduplan.org – US$ 2.975,– (ca. EUR 2.602,–)
knf.org – US$ 2.810,– (ca. EUR 2.457,–)
blacksea-commission.org – US$ 2.800,– (ca. EUR 2.449,–)
.com
—–
highwater.com – US$ 200.000,– (ca. EUR 174.894,–)
kiven.com – US$ 94.888,– (ca. EUR 82.977,–)
oao.com – US$ 82.501,– (ca. EUR 72.145,–)
leddartech.com – US$ 35.555,– (ca. EUR 31.092,–)
aptura.com – US$ 24.750,– (ca. EUR 21.643,–)
cipherbit.com – EUR 14.000,–
aurarx.com – US$ 15.645,– (ca. EUR 13.681,–)
thornhill.com – US$ 14.000,– (ca. EUR 11.569,–)
lexfin.com – US$ 13.230,– (ca. EUR 11.569,–)
neuronic.com – US$ 13.000,– (ca. EUR 11.368,–)
starmed.com – US$ 13.000,– (ca. EUR 11.368,–)
patsymuseum.com – US$ 12.511,– (ca. EUR 10.940,–)
wlsd.com – US$ 10.000,– (ca. EUR 8.745,–)
axign.com – US$ 10.000,– (ca. EUR 8.745,–)
sarl.com – US$ 9.999,– (ca. EUR 8.744,–)
feti.com – US$ 9.838,– (ca. EUR 8.603,–)
flextech.com – US$ 9.799,– (ca. EUR 8.569,–)
vocero.com – US$ 9.755,– (ca. EUR 8.530,–)
irishcultureandcustoms.com – US$ 9.250,– (ca. EUR 8.089,–)
riskanalysis.com – US$ 8.138,– (ca. EUR 7.116,–)
pomellaoakland.com – US$ 8.027,– (ca. EUR 7.019,–)
Weitere Domain-Preise finden Sie unter:
> https://www.domain-spiegel.de
Quelle: tldinvestors.com, sedo.de, thedomains.com
BUKAREST – DOPPELKONFERENZ VON ICANN UND RONOG
Die Romanian Network Operators Group (RONOG) hält am 29. September 2026 in Bukarest (Rumänien) ihre 11. Tagung ab. Tags darauf richtet ICANN zusammen mit RIPE NCC den Internet Measurement Day in Bukarest aus.
Das RONOG-Meeting ist die größte Konferenz in Rumänien, auf der Netzbetreiber, IT-Fachleute und Regierungsvertreter zusammenkommen. RONOG versteht sich als Plattform, auf der Menschen technisch orientierte Ideen, Erfahrungen und Meinungen austauschen, die sich auf das Internet auswirken. Die Konferenz richtet sich an Netzbetreiber, Regulierungsbehörden und Regierungsvertreter. Das RONOG-Meeting 11 wird von InterLAN im Radisson BLU Hotel ausgerichtet. Als Referenten der eintägigen Konferenz werden unter anderem Eric Andrei Băleanu (InterLAN-IX), Ștefan Botea (Huawei), Thomas Weible (Flexoptix) und Livio Morina (PeeringDB) genannt. Die Agenda für den Tag liegt noch nicht vor. Bisher haben sich 72 Teilnehmer aus neun Ländern angemeldet.
Hoch technisch geht es am Folgetag weiter: am 30. September 2026 findet der von ICANN und RIPE NCC organisierte Internet Measurement Day vor Ort in Bukarest (Rumänien) statt. Diese Veranstaltungsreihe zielt darauf, Internet-Messverfahren bei lokalen Communities im gesamten Versorgungsgebiet des RIPE NCC bekannt zu machen. Im Rahmen der Veranstaltung tauschen Netzbetreiber, ccTLDs, Forscher, Regulierungsbehörden und andere Interessengruppen Erfahrungen, Instrumente und bewährte Verfahren zur Vermessung des Internets aus. Auf der Agenda stehen RIPE Atlas, die ITHI Metrics (Identifier Technologies Health Indicators), RIS (Routing Information Service), RPKI (Resource Public Key Infrastructure) und RIPEstat, die „open data platform“ von RIPE NCC.
Das „RONOG 11“ findet am 29. September 2026 von 09:00 bis 17:00 Uhr im Radisson Blu Bucharest Hotel, Calea Victoriei 63-81, Bucharest 010065 (Rumänien) statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung unter:
> https://ronog.ro
Der ICANN und RIPE NCC Internet Measurement Day findet am 30. September 2026 von 07:00 bis 16:30 Uhr ebenfalls in Bukarest (Rumänien) statt. Ein genauer Ort der Veranstaltung ist nicht angegeben, aber ICANN verweist auf RONOG. Die Anmeldung ist noch nicht eröffnet. Weitere Informationen finden Sie unter:
> https://www.icann.org/en/engagement-calendar/details/imd-2026-bucharest-2026-09-30
Quelle: ronog.ro, icann.org