Domain-Newsletter

Ausgabe #1320 – 11. Juni 2026

Themen: Interisle – 20 Prozent missbrauchte Domains? | Statistik – .com legt im Mai 2026 um 1,1 Mio. zu | TLDs – Neues von .co, .fi und .nl | transfer.now – trotz Marke kein Domain-Transfer | 290 LTO-Deals – Fakten zum Domain-Kauf auf Raten | world.xyz – Weltkram für US$ 80.000,– | KI & Recht – 12. Weblaw Forum LegalTech im Juni

INTERISLE – 20 PROZENT MISSBRAUCHTE DOMAINS?

Eine neue Studie der Interisle Consulting Group legt nahe, dass die aktuell steigenden Registrierungszahlen bei Domains mit generischer Top Level Domain zu weiten Teilen auf Cyberkriminelle zurückzuführen sind. Ihr Anteil wird auf bis zu 20 Prozent geschätzt.

Knapp an die 85 Mio. Domain-Namen (genauer gesagt: 84.961.989) mit generischer Domain-Endung wurden im Jahr 2025 neu registriert. Der überwiegende Anteil der Neuregistrierungen – Cyberkriminelle registrieren Domains, nutzen sie und geben sie dann auf, um bei Bedarf weitere Domains zu registrieren; nur sehr selten verlängern sie ihre Domains nach einem Jahr – dient legalen Zwecken, doch mit dem stetigen Anstieg von „DNS-Abuse“ steigt auch der Anteil der Domain-Registrierungen, die zu rechtswidrigen Zwecken und damit missbräuchlich erfolgt. Die US-amerikanische Interisle Consulting Group hat sich in einer neuen Studie zur Aufgabe gemacht, diesen Anteil zu beziffern. Um zu erfassen, welche Domains für missbräuchliche Aktivitäten genutzt werden, sammelt Interisle öffentlich und kommerziell verfügbare Daten von sogenannten „Reputation Block Lists“ (RBLs). Diese Listen enthalten Domain-Namen und/oder die URLs gefährlicher und unerwünschter Inhalte, einschließlich bekannter Phishing-, Malware- und Betrugsseiten. RBLs werden häufig als Schutzmaßnahme eingesetzt; Internetdienstanbieter, DNS-Resolver und andere Organisationen nutzen diese RBLs, um den Zugriff auf diese Domains und URLs in ihren Netzwerken zu blockieren und so zu schützen. Die Daten der RBLs liefern Interisle eine praktische Messung dessen, was in der „realen Welt“ geschieht. Sie sollen zeigen, welche Domains von professionellen Missbrauchsbekämpfungsstellen als schädlich eingestuft wurden und welche Domains von Sicherheitsadministratoren in privaten und öffentlichen Netzwerken blockiert werden. Die Internet-Verwaltung ICANN verfolgt laut Interisle mit dem Missbrauchsmesssystem Metrica einen ähnlichen Ansatz.

Das Ergebnis ist ernüchternd. Laut Interisle waren mit Stand 18. Mai 2026 exakt 8.496.811 der 2025 neu registrierten Domains, also ziemlich genau zehn Prozent, zu Missbrauchszwecken registriert. Tatsächlich soll dieser Wert aber noch viel höher liegen, nämlich aus zwei Gründen: Die Anbieter von RBLs erkennen oder listen nicht alle missbrauchten Domains auf und weitere Domains, die zwischen Ende Mai und Dezember 2025 registriert wurden, werden künftig erst gesperrt, so dass sich deren Gesamtzahl erhöht. Interisle geht davon aus, dass bis Ende Dezember 2026 weitere zwei Prozent der Registrierungen des Jahres 2025 auf Sperrlisten landen, dann wären wir bei 12 Prozent. Doch selbst das reicht nicht, um das gesamte Ausmaß an Missbrauch zu erfassen. Mit Hilfe von statistischen Domain-Projektionen – für je drei auf Sperrlisten erscheinende Domains werden zwei weitere Domains innerhalb derselben Registrierungschargen registriert – prognostiziert Interisle, dass im Jahr 2025 möglicherweise 16,8 Mio. Domains von Cyberkriminellen erworben wurden. Das entspräche 20 Prozent des gesamten Marktes für neue gTLD-Registrierungen im Jahr 2025. Bei einigen Registries und Registraren sollen mehr als die Hälfte – in manchen Fällen sogar bis zu 80 Prozent – der 2025 neu registrierten Domains auf Sperrlisten gelandet sein. Fünf Registrare (darunter NiceNic, MainReg Inc. und Aceville) sollen für 50 Prozent aller im Jahr 2025 erstellten und gesperrten gTLD-Domains verantwortlich gewesen sein. Die Studie kritisiert nicht zuletzt auch .mobi, bei der 63 Prozent der im vergangenen Jahr registrierten Domains auf Sperrlisten landeten.

Nach Einschätzung von Interisle ist derartiger Missbrauch aber nicht unvermeidlich. Marketingprogramme mit Mengenrabatt und margenschwache Vertriebsstrategien mit hohem Absatzvolumen würden starke Anreize für Großeinkäufe schaffen. Jede Senkung der Registrierungsgebühren um US$ 1,– gehe mit einem Anstieg schädlicher Domain-Registrierungen um 49 Prozent einher. Auch ein Verkauf unterhalb des Einkaufspreises ist nicht unüblich, um Kunden dazu zu bewegen, margenstärkere Dienstleistungen des Registrars zu erwerben, wie beispielsweise Webhosting und eMail-Konten. Effektivere Maßnahmen zur Missbrauchsverhütung und -minderung sowie durchsetzbare vertragliche Regelungen sind daher nicht nur möglich, sondern auch erforderlich, um den Zugang von Cyberkriminellen zu Domain-Namen zu reduzieren und gleichzeitig ein nachhaltiges Geschäft mit redlichen Kunden zu unterstützen. Der Ball liegt daher nun im Feld von ICANN; wenn mit der laufenden Einführungsrunde neuer generischer Top Level Domains neue Anbieter auf den Markt kommen und mit günstigen Domains locken, könnte das den Missbrauch sonst noch verstärken.

Den Bericht der Interisle Consulting Group finden Sie unter:
> https://interisle.net/insights/cybercriminaldomaindemand

Quelle: interisle.net, eigene Recherche

STATISTIK – .COM LEGT IM MAI 2026 UM 1,1 MIO. ZU

Das gab es selbst zu Boom-Zeiten selten: Die Kommerzendung .com hat im Mai 2026 um über 1,1 Mio. Registrierungen netto hinzugewonnen. Bei den nTLDs ist währenddessen ein Registrierungszweikampf zwischen .xyz und .top entbrannt.

Es ist noch gar nicht so lange her, da mussten wir an dieser Stelle Verluste von teilweise mehreren hunderttausend .com-Domains im Monat vermelden. Doch das klingt wie aus einer längst vergangenen Zeit. Nach einem bereits überragenden Zuwachs von 856.999 Domains im April ging es für .com nun im Mai 2026 um 1.122.740 Domains voran. Wobei das Marktumfeld günstig war; von einem leichten Verlust von rund 11.000 Domains bei .eu abgesehen, konnte jede weltweit wichtige Top Level Domain hinzugewinnen. Dabei rückt .org immer näher an .net heran; der Weg der .org-Registry PIR, für einen sicheren, sauberen und damit vertrauenswürdigen Namensraum zu sorgen, scheint sich immer mehr auszuzahlen. Dagegen wird es für .biz immer härter, sich durchzusetzen. Mit aktuell noch rund 1,2 Mio. Domains ist man zwar noch gut vertreten, wird aber durch die derzeit laufende zweite Einführungsrunde neuer generischer Top Level Domains zusätzlich unter Druck geraten.

Im Lager der nTLDs hat .xyz mit dem Sprung über die Marke von 10 Mio. registrierten Domains im Frühjahr seinen Spitzenplatz zwar auch in den vergangenen vier Wochen gehalten, muss aber fürchten, diesen in Kürze zu verlieren. Die zweitplatzierte Endung .top kann im Mai 2026 um knapp 530.000 Domains zulegen und damit um über 360.000 Domains mehr als .xyz; insgesamt kratzt .top damit ebenfalls an der Marke von zehn Mio. Domains und wird diese Grenze in diesen Tagen sicherlich überschreiten. Von solchen Zahlen noch weit entfernt ist .cam; wie die in Monaco ansässige Registry CAM Connecting SarL mitteilt, hat man aber mit 100.000 Registrierungen zumindest einen Meilenstein erreicht. „Surpassing the six-figure threshold is more than just a numbers game; it represents many creators, businesses, and a broad range of users choosing our extension to build their digital presence“, so CEO Christian Caumont. Man setze sich weiterhin mit vollem Engagement für den Aufbau einer dynamischen, sicheren und innovativen Top Level Domain ein und sei gespannt, was die .cam-Community als Nächstes kreieren werde.

In den Niederlanden hat die .nl-Verwalterin SIDN auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Per 31. Dezember 2025 waren 6.059.392 .nl-Domains registriert, ein leichter Verlust gegenüber den 6.179.686 .nl-Domains aus dem Jahr 2024. Wie SIDN angibt, waren wesentliche Gründe für diesen Trend eine hohe Anzahl von Unternehmensschließungen und ein Rückgang der Gründungszahlen. Im zweiten Quartal 2025 schlossen 23 Prozent mehr Unternehmen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, während die Zahl der Gründungen um 13 Prozent sank. Darüber hinaus scheinen die steigenden Kosten für Domains und Hosting viele Unternehmen dazu zu veranlassen, ihre Portfolios kritisch zu überprüfen. Finanziell muss man sich um .nl aber keine Sorgen machen: Das Jahresergebnis nach Steuern ergab einen Überschuss von EUR 1,6 Mio., deutlich mehr als der budgetierte Überschuss von EUR 0,1 Mio.

Die aktuellen Domain-Zahlen:
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.de – 17.967.814 – (Vergleich zum Vormonat: + 64.979)
.at – 1.511.929 – (Vergleich zum Vormonat: + 3.168)
.com – 165.613.508 – (Vergleich zum Vormonat: + 1.122.740)
.net – 12.456.708 – (Vergleich zum Vormonat: + 26.094)
.org – 11.909.496 – (Vergleich zum Vormonat: + 82.321)
.info – 5.297.581 – (Vergleich zum Vormonat: + 46.988)
.biz – 1.226.971 – (Vergleich zum Vormonat: + 5.979)
.eu – 3.683.208 – (Vergleich zum Vormonat: – 11.075)

.xyz – 10.577.865 – (Vergleich zum Vormonat: + 161.231)
.top – 9.901.145 – (Vergleich zum Vormonat: + 527.737)
.shop – 6.635.037 – (Vergleich zum Vormonat: + 339.772)

(Stand 01. Juni 2026)

Den Jahresbericht 2025 für .nl finden Sie unter:
> https://www.sidn.nl/en/about-sidn/annual-report-2025

Quelle: nic.cam, sidn.nl, eigene Recherche

TLDS – NEUES VON .CO, .FI UND .NL

Weniger ist mehr: die Niederlande wollen sich bei der Registrierung staatlicher Domains künftig selbst beschränken, um das Vertrauen zu stärken. Die Registry von Kolumbiens Länderendung .co schielt derweil auf mehr Einnahmen, während Finnlands .fi sicherer wird – hier unsere Kurznews.

In der Verwaltung der kolumbianischen Länderendung .co soll es in wenigen Wochen zu einschneidenden Änderungen kommen. Wie der Domain-Blogger Andrew Allemann (domainnamewire.com) berichtet, möchte die zuständige Registry, das Ministry of Information and Communications Technologies (MinTIC), den Vertrieb von ausgelaufenen .co-Domains grundlegend ändern. Künftig soll es Domain-Registraren untersagt sein, ausgelaufene Domains zu versteigern, es sei denn, sie erhalten hierfür die gesonderte Erlaubnis der Registry. Gemäß der neuen Richtlinie, die spätestens am 01. Oktober 2026 in Kraft treten wird, sind Registrare verpflichtet, „to adhere strictly to the .CO domain lifecycle and must not facilitate or execute changes in ownership of domain names that have expired and have not been renewed by the original registrant, unless expressly authorized by the .CO Registry“. Aktuell versteigern viele Domain-Registrare abgelaufene .co-Domains entweder selbst oder über einen Partner. Der Registrar streicht den Gewinn aus der Auktion ein, und die Registry erhält die Einnahmen aus der Verlängerung. Eben hier setzt die Neuregelung an, um den Anteil der Registry zu erhöhen. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Registry ausgelaufene Domains künftig auch selbst versteigert. Aktuell sind rund 3,3 Mio. .co-Domains registriert, Potential für Domain-Auktionen wäre also vorhanden.

Die Finnish Transport and Communications Agency Traficom, Verwalterin der finnischen Länderendung .fi, erhält im Rahmen des zum 01. Juni 2026 in Kraft getretenen Cyberresilienzgesetzes neue Befugnisse. Das Gesetz führt erstmals produktbezogene Cybersicherheitsanforderungen für Software und Hardware ein, die in der EU in Verkehr gebracht werden. Ab dem 11. September 2026 müssen Hersteller Schwachstellen an das Nationale Cybersicherheitszentrum Finnland (NCSC-FI) bei Traficom melden. Darüber hinaus müssen alle ab dem 11. Dezember 2027 in Verkehr gebrachten Produkte der EU-Richtlinie zur Cybersicherheit entsprechen. Mittelbar betroffen sind davon auch Domain-Namen, da das Gesetz über elektronische Kommunikationsdienste geändert wurde. Die Änderungen ergänzen die Regeln für Domain-Namen im Einklang mit der NIS-2-Richtlinie. Die Verpflichtung zur Erhebung und Weitergabe von Domain-Registrierungsdaten erstreckt sich demnach künftig auch auf andere Domains als jene mit den Endungen .fi und .ax, wenn die Domain-Registry oder der Domain-Registrar in Finnland ansässig ist. Die Änderungen sollen die Verfügbarkeit von Informationen verbessern und die Möglichkeiten der Behörden verstärken, gegen illegale Online-Aktivitäten vorzugehen. Die neuen Verpflichtungen für Domain-Informationen gelten nach einer Übergangsfrist von drei Monaten.

Die niederländische Regierung muss den Gürtel enger schnallen, und zwar in Sachen Domains. Mit der „Internetdomeinbeleid Rijksoverheid 1.0“ hat das Ministerium für Inneres und Königreichsbeziehungen (BZK) eine Regelung verabschiedet, um die Anzahl der Regierungsdomains zu reduzieren, deren Kontrolle zu zentralisieren und somit die Sicherheit zu erhöhen. Bisher ging man davon aus, dass ein Domain-Name die Sichtbarkeit einer staatlichen Kampagne oder eines Projekts erhöht. Diese Denkweise habe jedoch zu einer Frakmentierung geführt, in der es für die Öffentlichkeit schwierig sei, zu erkennen, ob eine Website oder ein Dienst tatsächlich zur Regierung gehört. Konkret bedeutet die neue Richtlinie, dass die Hürden für die Registrierung einzelner Domain-Namen angehoben werden. Robin Gelhard, Senior Online Service Advisor des Ministeriums erklärt: „At BZK, we’ve got about 300 public websites and even more domain names. When someone at the ministry wants a domain name for, say, some web content or a web application, they have to ask us. We then assess whether the content can go on Rijksoverheid.nl, or can be liked to another existing domain name. A new domain name is registered only if neither of those other options is possible.“ Oft führe diese Bewertung zu dem Schluss, dass kein neuer Domain-Name benötigt wird. Stattdessen könne ein neues Projekt unter einer bereits bestehenden Domain realisiert werden, beispielsweise durch die Einrichtung einer Subdomain oder eines Unterverzeichnisses. Insgesamt sollen Domains nicht zum Wegwerfartikel verkommen. Die neue Richtlinie ist daher kein Endpunkt, sondern ein Rahmenwerk, das auch in Zukunft ständiger Anpassung und Weiterentwicklung bedarf.

Die „Internetdomeinbeleid Rijksoverheid 1.0“ finden Sie unter:
> https://digitaleoverheid.nl/html/internetdomeinbeleid-rijksoverheid.html

Quelle: domainnamewire.com, traficom.fi, sidn.nl

TRANSFER.NOW – TROTZ MARKE KEIN DOMAIN-TRANSFER

Der französische Inhaber der Marke „TransferNow“ machte die bittere Erfahrung, dass die zehn Jahre nach Markeneintragung registrierte Domain transfer.now seine Rechte nicht verletzt, weil die allgemeinen Begriffe, aus welchen die Domain besteht, für viele Nutzer interessant sind und der Domain einen Wert an sich geben.

Der Franzose Florent Poussier betreibt einen Transfer-Service. Er ist Inhaber einer im September 2014 eingetragenen französischen und einer im August 2017 eingetragenen EU-Wort-/Bild-Marke „TransferNow“. Der Gegner, der polnische Domain-Investor TopDomains (top.domains), registrierte im September 2024 die Domain transfer.now, die er zum Kauf anbietet. Poussier startete ein UDRP-Verfahren vor der WIPO, da er seine Markenrechte verletzt sieht. Unter anderem trägt er vor, die Domain sei zehn Jahre nach Eintragung seiner Marke registriert worden und der Gegner biete sie zum überhöhten Preis von US$ 299.888,– zum Kauf an. Der Gegner habe die Domain vor Einreichung der Beschwerde noch zu einem Preis von US$ 64.988,– angeboten, aber den Preis dann deutlich angehoben. TopDomains hält entgegen, man investiere nur in Premium-Domains, wozu transfer.now zu zählen sei. Diese bestehe aus zwei allgemeinen Begriffen und trage einen Wert an sich in sich – unabhängig von irgendwelchen Markenrechten. Vom Beschwerdeführer habe man bei Registrierung der Domain nichts gewusst, in Polen kenne man ihn allgemein nicht. Der Begriff „TransferNow“ stehe in keiner eindeutigen Verbindung mit dem Beschwerdeführer. Die Domain sei für zahlreiche unterschiedliche unternehmerische Tätigkeiten reizvoll, wobei keine Entität die Marke allein für sich beanspruchen könne. Weiter führt der Gegner aus, die Domain sei nicht in der Form „transfernow.TLD“ oder mit „TransferNow“ einer Marke gleichzusetzen. Mittlerweile sei es bei neuen gTLDs wie .now, .app oder .trade üblich, die TLD nicht als Teil der Marke aufzufassen. Der hohe Preis, zu dem die Domain zum Kauf angeboten wird, führe nicht zur Bösgläubigkeit. Der Beschwerdeführer habe in seiner Beschwerde nicht den vollständigen vorangegangenen eMail-Austausch zwischen den Parteien vorgelegt. Tatsächlich habe er eine anonyme unspezifische Kaufanfrage bezüglich dreier Domains gestellt, darunter transfer.now. Er sei aber lediglich bereit gewesen, US$ 10.000,– für eine der drei Domain zu zahlen. Er erhielt als Gegenangebot die Mitteilung, man würde einen Preis zwischen US$ 30.000 bis US$ 40.000,– für transfer.now akzeptieren. Daraufhin kam vom Beschwerdeführer nichts mehr. Die anschließende Preiserhöhung habe mit dem UDRP-Verfahren nichts zu tun; vielmehr zeige sich zur Zeit ein allgemeiner Anstieg der Preise von Domains unter der Endung .now.

Als Entscheider wurde der bulgarische Rechtsanwalt Assen Alexiev eingesetzt, der die Beschwerde schnell scheitern ließ (WIPO Case No. D2026-1326). Das Vorliegen der Marken bejahte er und die Domain enthalte diese vollständig, so dass eine verwirrende Ähnlichkeit bestehe und das erste Element der UDRP erfüllt sei. Die Beschwerde scheiterte aber bei der Frage nach einem Recht oder berechtigten Interesse des Gegners an der Domain, die aus zwei Wörterbuchwörtern bestehe. Der Gegner habe gezeigt, dass Dritte, die keine Verbindung zum Beschwerdeführer aufweisen, die beiden Begriffe „Transfer“ und „Now“ als Name nutzen und zahlreiche weitere den Begriff „Transfer“ im Zusammenhang mit anderen Begriffen nutzen, so dass die Domain transfer.now für viele eine reizvolle Domain darstelle. Solange die Domain in einer Weise genutzt werde, die nicht auf Kosten der Marke des Beschwerdeführers geht (unabhängig davon, ob Links, Inhalte, eine Landing- oder Verkaufsseite gehostet werden oder gar keine Inhalte vorhanden sind), und sofern keine weiteren Anzeichen für Cybersquatting vorliegen, könne eine solche Nutzung den Anspruch des Beschwerdegegners auf ein Recht oder ein berechtigtes Interesse stützen. Der Beschwerdeführer habe hingegen keine Belege über die Bekanntheit seiner Marke vorgelegt und es spräche mehr dagegen als dafür, dass der Gegner von der Marke des Beschwerdeführers hätte wissen können. Auf der Website top.domains biete der Gegner unter anderem zahlreiche .now-Domains an wie text.now, go.now und so weiter, was seine Erklärung stütze, er sei ein Spezialist für Domains, die aus Wörterbuchbegriffen bestehen. Hinzu komme, dass die vollständige Korrespondenz der Parteien zeige, dass der Beschwerdeführer nicht bereit war, mehr als US$ 10.000,– für transfer.now zu zahlen. Daraus ergäbe sich nicht, dass der vom Beklagten ursprünglich angegebene Preis die Identität des Beschwerdeführers und dessen Marke berücksichtigte oder dass die Preiserhöhung auf US$ 299.888,– in irgendeinem Zusammenhang mit der Tatsache stehe, dass der Beschwerdeführer zuvor Interesse am Kauf bekundet hat. Es spreche nichts gegen den vom Gegner aufgerufenen hohen Preis für die Domain. Er habe sein Recht oder berechtigtes Interesse an der Domain belegt.

Danach ließ sich Alexiev noch kurz auf die Bösgläubigkeit ein, die er jedoch nicht feststellen konnte, da die Domain offensichtlich einen Wert an sich verkörpere und für viele Unternehmungen, die auf anderen Geschäftsfeldern als der Beschwerdeführer tätig sind, attraktiv wäre. Es zeige sich kein Hinweis darauf, dass der Gegner die Domain im Hinblick auf den Beschwerdeführer registriert habe oder sie seinetwegen zu einem hohen Preis anbiete. Damit lag auch keine Bösgläubigkeit seitens des Gegners vor, und Alexiev wies die Beschwerde ab.

Die UDRP-Entscheidung über die Domain transfer.now finden Sie unter:
> https://www.wipo.int/amc/en/domains/decisions/pdf/2026/d2026-1326.pdf

Spezialisierte Anwälte findet man unter:
> https://www.domain-anwalt.de

Quelle: wipo.int, eigene Recherche

290 LTO-DEALS – FAKTEN ZUM DOMAIN-KAUF AUF RATEN

Michael Sumner (namebio.com) gibt tiefere Einblicke in die Welt des Domain-Leasings (LTO = „Lease to Own“). Er untersuchte 290 LTO-Deals bei Afternic.

„Lease to Own“ ist eine interessante Form des Domain-Handels, bei der Käufern ermöglicht wird, hochpreisige Domains zu erwerben und durch deren Nutzung schon das Geld zu sammeln, mit dem sie weitere Raten des Kaufpreises zahlen. Die Parteien vereinbaren beim LTO, dass der Käufer die gehandelte Domain vom ersten Moment an nutzen darf und den Kaufpreis in Raten zahlt. Erst mit Ausgleich der letzten Rate wird er auch Inhaber der Domain. Der Verkäufer hat den Vorteil, mehr Domains an den Mann bringen zu können. Eigentlich ist das eine Win-Win-Situation. Aber nicht immer läuft es reibungslos. Da kommt Michael Sumners Untersuchung von 290 LTO-Domain-Käufen bei Afternic.com als wichtige Informationsquelle gerade zum richtigen Zeitpunkt.

Die Anzahl der LTO-Deals nimmt jährlich zu. Sumner greift auf Daten seit 2023 zurück, mit 13 LTOs in 2023 (hochgerechnet auf das Jahr waren es etwa 54 Deals), 106 in 2024, 114 in 2025 und bisher 57 Deals in 2026, die sich vermutlich auf etwa 137 summieren werden. Die seit 2023 insgesamt 290 belegten LTO-Deals bei Afternic waren nicht immer erfolgreich. Sumner stellte eine „Abbruchquote“ von brutto 26,9 Prozent fest. Allerdings erfasst diese Zahl auch Geschäfte im untersuchten Datenbestand als nicht storniert, deren Ratenzahlungen noch nicht abgeschlossen sind, die aber jederzeit noch abgebrochen werden können. Bei bereits abgeschlossenen LTOs liegt die Abbruchquote bei 41 Prozent; demnach waren 59 Prozent der LTOs erfolgreich.

Für Domain-Investoren wichtig zu wissen sind die Gründe, die zum Abbruch der Ratenzahlung durch den Käufer führen. In die Beweggründe des Käufers für einen Abbruch lässt sich schlecht blicken. Aber die von Sumner durchforsteten Daten geben hilfreiche Informationen. Es kommen der Zeitpunkt des Abbruchs in den Blick (bei der wievielten Rate) sowie Gesamtzahl und Höhe der Raten. Generell gilt die Regel: je mehr Raten der Käufer bereits gezahlt hat, desto unwahrscheinlicher wird es, dass er mit den Zahlungen aufhört. Sumner stellt fest, dass bei den 78 Stornierungen 28 (36 Prozent) die Käufer lediglich eine Zahlung leisteten; 40 (51 Prozent) der 78 Käufer leisteten höchstens zwei Zahlungen und 63 (81 Prozent) der 78 Käufer leisteten höchstens sechs Zahlungen. Sobald ein Geschäftsabschluss nicht bereits nach der ersten Rate storniert wird, steigt die Erfolgsquote auf etwa 70 Prozent. Sobald ein Geschäftsabschluss die Phase des frühen Abbruchs übersteht und etwa sechs Raten gezahlt wurden, steigt die Erfolgsquote auf etwa 86 bis 88 Prozent. Bei Abbrüchen spielt die Anzahl der geplanten Raten und deren Höhe mit. Für die meisten (87 Prozent) LTOs sind 12 bis 23 Monate Laufzeit vorgesehen. Je länger die Laufzeit, desto höher war die Abbruchquote. Bei einer Laufzeit von weniger als einem Jahr (unter 12 Raten) betrug die Abbruchquote 25 Prozent, bei 12 bis 23 Monaten Laufzeit lag sie bei 25,3 Prozent, bei Ratenzahlungen über 24 bis 35 Monate lag die Abbruchquote bei 31,2 Prozent und darüber hinaus, für 36 und mehr Monatsraten, lag die Abbruchquote bei 53,8 Prozent. Es erscheint also sinnvoll, die Raten deutlich unter 36 Monate zu halten. Einen geringeren Einfluss scheint die Höhe der Raten zu haben. Hier blickte Sumner lediglich auf Verträge mit 12 Monaten Laufzeit. Bei monatlichen Zahlungen unter US$ 200,– und Zahlungen zwischen US$ 200,– und US$ 299,– sowie bei Zahlungen zwischen US$ 300,– und US$ 499,– lag die Quote zwischen 26,7 Prozent und 28,6 Prozent. Sobald die monatlichen Raten bei US$ 500,– oder höher lagen, sank die Abbruchquote auf nur noch 12,5 Prozent und lag also rund 50 Prozent niedriger als bei geringeren Beträgen.

Weitere Erkenntnisse sind, dass 17 Prozent der LTOs durch frühzeitige Zahlung des Komplettkaufpreises zum Abschluss kamen, wobei das in nahezu 50 Prozent der Fälle kurz vor Abschluss der Ratenzahlungen erfolgte, während in 32 Prozent der Fälle der volle Kaufpreis bereits nach einer bis zwei Raten entrichtet wurde. Sumner verblüffte, dass es sogar drei Käufer gab, die lediglich die letzte Rate nicht zahlten – und so um ihre Domain kamen.

Den Thread von Sumner auf X findet man unter:
> https://x.com/namebio/status/2061095766718844935

Quelle: x.com, domainnamewire.com, eigene Recherche

WORLD.XYZ – WELTKRAM FÜR US$ 80.000,–

Die vergangene Domain-Handelswoche bietet mit world.xyz zum Preis von US$ 80.000,– (ca. EUR 69.461,–) einen anderen Blick auf teure Domains. Wir haben unsere Daten wieder einmal reichlich mit namebio.com-Ergebnissen bestückt.

Die Endung .com musste mit der Vier-Ziffern-Domain 7234.com zum Preis von US$ 77.564,– (ca. EUR 67.346,–) zurückstecken und belegt diese Woche nur den 2. Platz.

Ein Kuriosum sind die Preise unter den Länderendungen. Die albanische Endung .al belegt mit der Drei-Zeichen-Domain pcc.al zum Preis von US$ 69.830,– (ca. EUR 60.631,–) den ersten Platz. Daneben sammeln sich Domains unter der slowenischen Endung .si, die seit einiger Zeit viel Zuspruch findet und unter Investoren als „Superintelligence“ verstanden wird. Die kolumbianische Endung .co liefert ebenfalls reichlich gute Ergebnisse. Mit im Rennen ist notes.co, die allerdings auf lediglich GBP 4.250,– (ca. EUR 4.918,–) kommt, während sie im November 2020 noch bei EUR 6.000,– lag. Unter der Länderendung der Kokos-Inseln (Keeling Islands) wechselten drei Drei-Ziffern-Domains den Inhaber, darunter 420.cc zum Preis von US$ 5.100,– (ca. EUR 4.428,–), womit sie deutlich besser dasteht als mit den im Mai 2015 erzielten US$ 1.850,– (ca. EUR 1.655,–).

Die neuen generischen Endungen liefern mit world.xyz zum Preis von US$ 80.000,– (ca. EUR 69.461,–) die teuerste Domain der Woche. Die klassischen generischen Endungen stehen mit shop.net zum Preis von US$ 51.050,– (ca. EUR 44.325,–) gut da. Die vergangene Domain-Handelswoche bietet erfrischend neue Einblicke bei moderaten Preisen.

Länderendungen
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pcc.al – US$ 69.830,– (ca. EUR 60.631,–)
redagent.al – US$ 6.188,– (ca. EUR 5.373,–)
roro.al – US$ 6.051,– (ca. EUR 5.254,–)

gas.ai – US$ 53.500,– (ca. EUR 46.452,–)
aims.ai – US$ 11.200,– (ca. EUR 9.725,–)
aspiration.ai – US$ 10.500,– (ca. EUR 9.117,–)
consil.ai – US$ 9.900,– (ca. EUR 8.596,–)
bitz.ai – EUR 6.750,–
datasync.ai – US$ 7.550,– (ca. EUR 6.555,–)
tsl.ai – US$ 5.001,– (ca. EUR 4.342,–)
coke.ai – US$ 5.000,– (ca. EUR 4.341,–)
tsugi.ai – US$ 5.000,– (ca. EUR 4.341,–)

vooz.co – US$ 42.500,– (ca. EUR 36.901,–)
turbo.co – US$ 6.888,– (ca. EUR 5.981,–)
ifdo.co – US$ 6.201,– (ca. EUR 5.384,–)
notes.co – GBP 4.250,– (ca. EUR 4.918,–)
airdeck.co – US$ 3.325,– (ca. EUR 2.887,–)
dreamventures.co – US$ 3.226,– (ca. EUR 2.801,–)

build.si – US$ 17.435,– (ca. EUR 15.138,–)
sports.si – US$ 8.718,– (ca. EUR 7.570,–)
new.si – EUR 3.200,–
house.si – EUR 2.800,–
great.si – EUR 2.400,–
investing.si – EUR 2.400,–
homes.si – EUR 2.400,–
tiger.si – EUR 2.400,–

pillow.de – EUR 11.500,–
baute.de – US$ 5.821,– (ca. EUR 5.054,–)

svapo.it – EUR 10.000,–
svapo.it – US$ 11.624,– (ca. EUR 10.093,–)
kare.it – EUR 7.447,–
kare.it – US$ 8.656,– (ca. EUR 7.516,–)

8p.cc – US$ 11.849,– (ca. EUR 10.288,–)
afdian.tv – US$ 8.150,– (ca. EUR 7.076,–)
stacks.me – US$ 7.995,– (ca. EUR 6.942,–)
omniai.io – US$ 6.995,– (ca. EUR 6.074,–)

394.cc – US$ 5.608,– (ca. EUR 4.869,–)
420.cc – US$ 5.100,– (ca. EUR 4.428,–)
072.cc – US$ 2.863,– (ca. EUR 2.486,–)

Neue Endungen
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world.xyz – US$ 80.000,– (ca. EUR 69.461,–)
archon.tech – US$ 35.000,– (ca. EUR 30.389,–)
aze.media – US$ 20.000,– (ca. EUR 17.365,–)
open.social – EUR 3.250,–
fara.day – US$ 2.999,– (ca. EUR 2.604,–)

Generische Endungen
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shop.net – US$ 51.050,– (ca. EUR 44.325,–)
immersion.org – US$ 5.106,– (ca. EUR 4.433,–)
exalted.org – US$ 4.995,– (ca. EUR 4.337,–)
educore.org – US$ 4.888,– (ca. EUR 4.244,–)
125.net – US$ 4.650,– (ca. EUR 4.037,–)
grit.net – US$ 4.503,– (ca. EUR 3.910,–)
luckycatcafe.org – US$ 4.300,– (ca. EUR 3.734,–)
saddle.net – US$ 3.999,– (ca. EUR 3.472,–)
totemanimal.org – EUR 2.500,–
cityofocillaga.net – US$ 3.700,– (ca. EUR 3.213,–)
lesnomades.net – US$ 3.659,– (ca. EUR 3.177,–)
myworld2030.org – US$ 3.038,– (ca. EUR 2.638,–)

.com
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7234.com – US$ 77.564,– (ca. EUR 67.346,–)
totalrx.com – US$ 75.000,– (ca. EUR 65.120,–)
minicrossword.com – US$ 71.000,– (ca. EUR 61.647,–)
voxox.com – US$ 33.600,– (ca. EUR 29.174,–)
healthiq.com – US$ 30.999,– (ca. EUR 26.915,–)
bibliomania.com – US$ 20.250,– (ca. EUR 17.582,–)
9cp.com – US$ 20.027,– (ca. EUR 17.389,–)
printgo.com – US$ 20.000,– (ca. EUR 17.365,–)
marnav.com – US$ 19.988,– (ca. EUR 17.355,–)
postsen.com – US$ 16.500,– (ca. EUR 14.326,–)
jmy.com – US$ 16.500,– (ca. EUR 14.326,–)
hismile.com – US$ 12.201,– (ca. EUR 10.594,–)
blueprintregistry.com – US$ 11.689,– (ca. EUR 10.149,–)
pfeiffer.com – US$ 11.650,– (ca. EUR 10.115,–)
venusforum.com – US$ 10.000,– (ca. EUR 8.683,–)
brunhilde.com – US$ 9.999,– (ca. EUR 8.682,–)
aispecs.com – US$ 9.988,– (ca. EUR 8.672,–)
bitpo.com – US$ 9.900,– (ca. EUR 8.596,–)
galacticsecurity.com – US$ 9.888,– (ca. EUR 8.585,–)
tokengrid.com – US$ 9.588,– (ca. EUR 8.325,–)

Weitere Domain-Preise finden Sie unter:
> https://www.domain-spiegel.de

Quelle: sedo.de, namebio.com, thedomains.com, eigene Recherche

KI & RECHT – 12. WEBLAW FORUM LEGALTECH IM JUNI

Die Schweizer Institution Weblaw AG lädt für den 17. Juni 2026 zum 12. Weblaw Forum LegalTech nach Zürich in der Schweiz. Das Forum befasst sich mit KI in der juristischen Praxis.

Das 1999 gegründete juristische Branchenportal Weblaw.ch, das seit 2000 den Jusletter herausgibt und seitdem zahlreiche weitere Dienstleistungen anbietet, lädt zum 12. Weblaw Forum LegalTech unter dem Motto „AI für die juristische Praxis & digitale Souveränität in Zeiten globaler Umbrüche“. Neben Vorträgen und Diskussionen steht erstmals eine „AI Legal Research Challenge“ auf dem Programm. Das am 17. Juni 2026 stattfindende Forum legt eine umfassende Agenda vor. Nach der Begrüßung durch Franz Kummer (Gründer und CEO der Weblaw AG) sprechen Adrian Bieri und Julian Powell datenschutzrechtliche Fragen der KI-Nutzung an. Daniel Brunner zeigt, wie das Schweizerische Bundesgericht verantwortungsvoll KI einsetzt. Kai Erenli (Fachhochschule des BFI, Wien) beschäftigt sich mit digitaler Souveränität, die bei der Dateninfrastruktur beginnt. Weitere Referentinnen sind Kim Leuch (SWISS), Roxana Sharifi (CMS Zürich) und Pascale Schwerzmann (Microsoft). Darüber hinaus gibt es am frühen Nachmittag die „AI Legal Research Challenge“ mit sich anschließendem Panel. Nach getaner Arbeit endet das 12. Weblaw Forum mit einem Apéro in der Lounge und auf der Terrasse.

Das 12. Weblaw Forum LegalTech findet am 17. Juni 2026 ab 08:00 Uhr im KINOKONI, Lagerstrasse/Europaallee in 8004 Zürich (Schweiz). statt. Die Teilnahme vor Ort in Zürich kostet CHF 470,–, live via Zoom kostet sie CHF 370,–. Sonderkonditionen gibt es für Angehörige von Universitäten, Fachhochschulen und weiteren Bildungseinrichtungen. Zudem gibt es vergünstigte Preise für Gruppen ab vier Teilnehmern.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
> https://www.weblaw.ch/academy/forum/forum-2026.html

Quelle: weblaw.ch

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