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Namecheap zieht sich aus dem Streit mit ICANN um Preisobergrenzen zurück

Seit dem Jahr 2024 hat der US-Registrar Namecheap Inc. mit der Internet-Verwaltung ICANN im Rahmen eines »Independent Review Process« (IRP) um die Streichung sogenannter »price caps« gestritten.

Dabei handelt es sich um Gebührenobergrenzen in den Registry-Verträgen der generischen Top Level Domains .org, .info und .biz. Doch nun hat Namecheap das Handtuch geworfen. Auf der ICANN-Website heißt es zum IRP-Verfahren seit kurzem »Claimant Voluntarily Terminated the IRP«. In einem Schreiben der Kanzlei Flip Petillion vom 26. November 2025 heißt es dazu:

We write on behalf of Namecheap, Inc. regarding ICDR Case No. 01-24-0007-7322 to inform you that Namecheap has decided to terminate these proceedings without prejudice. Namecheap has informed ICANN accordingly. ICANN has accepted the termination of proceedings with each party bearing its own costs, […].

Theoretisch stünde es Namecheap damit frei, ein erneutes Verfahren anzustrengen; die Wahrscheinlichkeit dürfte aber gegen Null gehen. Seit der Aufhebung der »price caps« hat die .org-Verwalterin Public Interest Registry die Gebühren für .org-Domains nicht erhöht; im Fall von .info haben sich die Kosten dagegen von US$ 10,84 im Jahr 2019 auf US$ 19,– erhöht.

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