Subservice

Subdomains unter africa.com

Die Informationsplattform africa.com bietet seit kurzem Subdomains an. Neben einfachen Domains, die man auf der Third Level Ebene registrieren kann, gibt es auch eine Reihe von Premium-Domains ab US$ 200,–. Das Angebot könnte angesichts der nTLD .africa etwas spät kommen.

2001 kaufte Teresa H. Clarke die Domain africa.com und legte damit das Fundament für die Plattform africa.com. Aber erst, als sie 2010 bei Goldman Sachs & Co ausschied, gründete sie die Africa.com LLC, deren Geschäftsführerin sie ist. Seitdem hat sich die Domain und das darunter laufende Angebot, das unter anderem alle 54 Länder Afrikas repräsentiert, entwickelt. Das Angebot von africa.com richtet sich an jeden, der an Afrika interessiert ist und der mehr über den Kontinent erfahren will. Nach eigenen Angaben ist africa.com die am schnellsten wachsende, mit Afrika verbundene Website. Sie weist siebenstellige Zugriffe aus über 200 Ländern monatlich auf. Weiter heisst es sinngemäß auf africa.com: Mit einer Subdomain unter africa.com, die der .com-Endung für Afrika entspricht, kombiniere man unvergleichliche Sichtbarkeit, Stabilität, Sicherheit und Verlässlichkeit, und das in der am schnellsten wachsenden Ökonomie der Erde, mit einer Milliarde Einwohnern.

Die normale Subdomain unter africa.com kostet US$ 39,95 pro Jahr. Die Betreiber der Plattform haben einige Domains vorregistriert und bieten diese als Premium-Domains für US$ 200,– an. Einige Third Level Domains sind aber noch wertvoller und kosten entsprechend mehr, wie:

one.africa.comUS$ 300,–
gay.africa.comUS$ 500,–
interacial.africa.comUS$ 500,–
intercourse.africa.comUS$ 500,–
property.africa.comUS$ 750,–
radio.africa.comUS$ 750,–
restaurant.africa.comUS$ 750,–
restaurantguide.africa.comUS$ 750,–
restaurants.africa.comUS$ 750,–
yellowpages.africa.comUS$ 750,–
safari.africa.comUS$ 5.000,–
travel.africa.comUS$ 5.000,–
hotels.africa.comUS$ 5.000,–

Wer sich für eine Premium-Domain entscheidet, zahlt einmalig den Sonderpreis. Für die Folgeregistrierungsperioden fällt dann nur noch der normale Tarif von US$ 39,95/Jahr an, wobei sich die Domain-Verträge nicht automatisch verlängern, sondern man jedes Jahr aufs neue manuell die Folgeperiode anstoßen und bezahlen muss. Die Domains dürfen gehandelt und zu anderen Registraren transferiert werden. Und auch an Markeninhaber hat man bei africa.com LLC gedacht und bietet einen Dispute-Service an, der der Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy (UDRP) unterliegt.

Im Hinblick auf die baldige Einführung der Endung .africa, unter der man seine Domain auf der zweiten Ebene wird registrieren können, fragt sich allerdings, wie sinnvoll die Investition in eine Third Level Domain unter africa.com ist. Man fragt sich auch, warum dieses Angebot erst jetzt und nicht schon früher kommt. Doch letzteres hängt sicher damit zusammen, dass sich die Plattform erst einmal entwickeln musste, um auch ein solches Angebot bieten zu können. Im Hinblick auf .africa scheint die Sache klar: wer will schon in dritter Reihe stehen, wenn die zweite möglich ist. Doch ganz so einfach ist es nicht. Derzeit ist unklar, wann die Endung .africa wirklich auf dem Markt erscheint. Das kann schon in 2014 sein, es können aber auch noch leicht ein paar Jahre ins Land gehen. Aber selbst wenn .africa aktiv ist, dauert es noch weitere Jahre, bis die Endung bei den Internetnutzern angekommen ist, wohingegen africa.com schon jetzt monatliche Zugriffe im Millionenbereich verzeichnet. Zudem steht africa.com für einen guten Namen. Und schließlich sind die Investition in eine Subdomain unter africa.comn vergleichsweise gering, zumal sie sich als Sprungbrett für eine spätere .africa-Domain nutzen lassen.

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