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Zurückhaltende Liberalisierung der irischen Endung .ie für Anfang 2018 angekündigt

Die .ie-Verwalterin IE Domain Registry CLG (IEDR) hat in Person ihres CEO David Curtin nochmals klargestellt, dass auch in Zukunft jeder Inhaber einer irischen Domain eine Verbindung zu Irland nachweisen muss.

Hintergrund sind die aktuellen Bemühungen um eine Liberalisierung der Vergabebedingungen. Derzeit können lediglich Einzelpersonen und Unternehmen Domains unterhalb von .ie registrieren, die ein berechtigtes Interesse an der Domain haben und eine ernsthafte Beziehung zu Irland nachweisen können; zudem müssen sie ihre Identität nachweisen. Das Erfordernis eines berechtigten Interesses an der Domain soll allerdings entfallen. Curtin betont dagegen, dass am Erfordernis einer Beziehung zu Irland festgehalten wird; dies soll bei Einzelpersonen durch die Vorlage eines Identitätsnachweises mit Lichtbild belegt werden können. Damit sollen vor allem Betrüger und sonstige Cyberkriminelle daran gehindert werden, mit einer .ie-Domain Missbrauch zu betreiben. Vorbehaltlich der Zustimmung der irischen Community sollen diese Änderungen Anfang 2018 in Kraft treten.

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