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Die Zukunft von .io bleibt ungewiss – Premierminister stoppt die Vereinbarung zwischen Mauritius und Großbritannien

Die Zukunft der Top Level Domain .io (Britisches Territorium im Indischen Ozean) bleibt im Ungewissen.

Nach einem Bericht der BBC hat Keir Starmer, Premierminister des Vereinigten Königreichs, das geplante »Agreement between the Government of the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland and the Government of the Republic of Mauritius concerning the Chagos Archipelago including Diego Garcia« aufgrund der sich verschlechternden Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump auf Eis gelegt, nachdem die USA ihre Zustimmung nicht formell bestätigt hatten. Trump hatte Starmer gedrängt, das Abkommen aufzukündigen, obwohl er zuvor seine Unterstützung für den Vertrag bekundet hatte. Das Abkommen hätte vorgesehen, dass Großbritannien die Souveränität über das Gebiet an Mauritius abtritt und durchschnittlich GBP 101 Mio. pro Jahr zahlt, um einen gemeinsamen britisch-amerikanischen Militärstützpunkt auf der größten Insel, Diego Garcia, zurückzumieten. Im Januar 2026 hatte Trump das Vorhaben als »act of total weakness« bezeichnet. Sollte es zu Änderungen bei .io kommen, haben sie zwar eine Vorlaufzeit von mehreren Jahren; langfristige Planungssicherheit haben Inhaber einer .io-Domain aktuell aber gerade nicht.

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