Generische Top Level Domains ebneten den Weg, jetzt ziehen auch immer mehr Länderendungen nach. Die australische .au Domain Administration (auDA) hat angekündigt, den WHOIS-Nachfolger Registration Data Access Protocol (RDAP) implementieren zu wollen.
RDAP wurde von der Internet Engineering Task Force (IETF) entwickelt, von ICANN übernommen und soll zum Standard beim Zugriff auf Registrierungsdaten werden. Es bietet verbesserte Sicherheits- und Datenschutzfunktionen, vor allem aber einen Zugriff in einem strukturierteren Format als das vormalige WOIS-Protokoll. Auf diese Weise ermöglicht RDAP einen authentifizierten Zugriff, bei dem vordefinierte Informationsebenen autorisierten Nutzern wie Domain-Registraren, aber auch Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung gestellt werden können. Dies gewährleistet vor dem Hintergrund strenger datenschutzrechtlicher Regelungen wie der DSGVO den legitimen Zugriff auf ausgewählte Registrierungsdaten und schützt gleichzeitig personenbezogene Daten wie Postanschriften und Telefonnummern. Die Verfügbarkeit von .au-Domains können Nutzer weiterhin über den TCP-Port 43 unter domaincheck.auda.org.au prüfen.