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3.000 Webshops unter der dänischen Endung .dk gesperrt

DK Hostmaster, Registry der dänischen Länderendung .dk, greift im Kampf gegen Cyberkriminelle hart durch. In Zusammenarbeit mit dem Danish Internet Forum (DIFO) wurden mehr als 3.000 Webshops wegen Betrugsverdacht aus dem Verkehr gezogen.

Die Zahl der verdächtigen Online-Händler sei seit November 2017 auf 475 oder umgerechnet 0,12 Prozent gesunken; aktuell seien es lediglich noch 50 verdächtige Angebote. Damit sei das Online-Einkaufen in der .dk-Zone erheblich sicherer geworden, teilte die Registry am 13. Juli 2018 in einer Pressemitteilung mit. Geholfen hat dabei vor allem eine verschärfte Identitätsprüfung dänischer und ausländischer Inhaber von .dk-Domains. Wer sich über den »self-service« der Registry einloggt, muss sich zuvor verpflichtend über das NemID-Verfahren identifizieren. Das im Jahr 2010 eingeführte Identifizierungsverfahren ist bei zahlreichen Regierungsangeboten und Banking-Seiten üblich, um sich in interne Bereiche einzuloggen. DK Hostmaster will damit sicherstellen, im Fall von Rechtsverletzungen den wahren Domain-Inhaber rasch ermitteln und reagieren zu können. Ausländische Inhaber einer .dk-Domain müssen ebenfalls mit einer Stichprobenprüfung rechnen.

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