Sedo

1. Quartalsbericht 2012 vorgestellt

Sedo legte wieder einmal seine Studie über den Sekundärmarkt für Internet-Domains vor. Die Studie für das 1. Quartal 2012 zeigt deutliche Steigerungen gegenüber dem Vorquartal, bleibt aber gegenüber dem 1. Quartal 2011 leicht zurück. Insgesamt verspricht 2012 aber ein gutes Domain-Jahr zu werden.

Die Anzahl der Domain-Verkäufe im ersten Quartal 2012 legte gegenüber dem Vorquartal deutlich zu. Insgesamt verkauften sich 10.113 Domains über Sedo (Vorquartal: 8.915). Der Durchschnittspreis lag bei EUR 1.476,–. Das Handelsvolumen betrug EUR 14.956.054,– und lag somit über eine halbe Million Euro höher. Das vorangegangene Jahr 2011 nimmt sich im Vergleich wie folgt aus:

 
Q1-2011	10.608	EUR 15.622.340,–	Ø EUR 1.472,–
Q2-2011	10.600	EUR 17.098.740,–	Ø EUR 1.613,–
Q3-2011	9.778	EUR 13.595.603,–	Ø EUR 1.390,–
Q4-2011	8.965	EUR 14.267.093,–	Ø EUR 1.591,–
Q1-2012	10.113	EUR 14.956.054,–	Ø EUR 1.476,–

Am besten verkauften sich .com-Domains (44 Prozent), gefolgt von .de-Domains (16 Prozent). Danach liegen mit je 6 Prozent gleichauf .net und .co.uk, gefolgt von .org und .eu mit je 4 Prozent. Auf vierter Position stehen .info, .me und .nl mit je 2 Prozent; als kleinste Einheit bleibt mit 1 Prozent die spanische Endung .es. Die weiteren rund 150 über Sedo gehandelten Endungen nehmen immerhin 13 Prozent der Verkäufe ein. Die Domain-Preise bewegen sich zu 54 Prozent im Bereich von bis EUR 500,– und zu 35 Prozent im Bereich von bis zu EUR 2.500,–. Danach wird es dünn, denn nur 6 Prozent der Domains werden im Bereich bis EUR 5.000,– gehandelt. Lediglich 1 Prozent der Verkäufe bewegt sich über EUR 50.000,–, zu deren namhaftesten Vertreter onlinecasinos.de und online-casinos.de zu je EUR 65.000,– zählen.

Schließlich hat eine über mehrere Quartale verlaufende Entwicklung nun ihren Abschluss gefunden: die schon länger von Sedo propagierten Festpreis-Transaktion sitzen nun mit 39 Prozent an der Spitze aller Verkaufsformen. Die bisher stärkste Verkaufsform bei Sedo, Marktplatzverhandlung, liegt mit 34 Prozent auf Platz zwei. Keine Frage: das Bild wird sich weiter verschieben und der Anteil der Festpreis-Transaktionen weiter steigen. In der Pressemitteilung von Sedo heisst es dazu von Liesbeth Mack-de Boer, Geschäftsführerin von Sedo: „Dass Festpreisverkäufe das Handelsgeschehen dominieren, macht deutlich, dass Käufer auf eine klar vermittelte Preisvorstellung sowie eine einfache Transaktion ohne langwierige Verhandlungen Wert legen“.

Die Sedo Domain-Markt-Studie mit weiteren detaillierten Informationen finden Sie Hier.

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