gTLDs

VeriSign will die »Vornamen« für die Endung .name abschaffen – ein Kunde wehrt sich

Die .name-Verwalterin VeriSign Information Services Inc. stößt mit ihrem Vorhaben, Third Level Domains unter .name abzuschaffen, auf Widerstand.

Konkret geht es VeriSign um etwa 22.000 Domain-Namen insbesondere im Format vorname.nachname.name samt der dazugehörigen eMail-Dienste, die man auf der dritten Ebene zu Gunsten reiner Second Level Domains nicht mehr anbieten möchte. Das gefällt Doytchin Spiridonov vom bulgarischen Registrar Dom.bg, selbst Inhaber mehrerer solcher Domains, gar nicht, weshalb er sich mit einem »Request for Reconsideration« an ICANN gewandt hat, um ICANN dazu zu zwingen, die Entscheidung zur Einstellung der Registrierung von .name-Domains der dritten Ebene zu überdenken. Die Einstellung des Betriebs steht dabei nach Angaben von Spiridonov unmittelbar bevor, und bestehende Registrierungen und Dienste können innerhalb kurzer Zeit beendet werden. Dabei sollen falsche oder ungenaue relevante Informationen verwendet worden sein; zudem soll es versäumt worden sein, wesentliche Informationen zu berücksichtigen. Verisign solle daher verpflichtet werden, überarbeitete Folgenabschätzungen vorzulegen, die sich mit den .name-Domain-Inhabern und den Auswirkungen der Abschaffung auf den Markt befassen. Ob und bis wann ICANN über das »Request for Reconsideration« entscheidet, ist offen.

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