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Kolumbiens Domain-Verwaltung untersagt die Versteigerung von .co-Domains auf dem Zweitmarkt

In der Verwaltung der kolumbianischen Länderendung .co soll es in wenigen Wochen zu einschneidenden Änderungen kommen.

Wie der Domain-Blogger Andrew Allemann (domainnamewire.com) berichtet, möchte die zuständige Registry, das Ministry of Information and Communications Technologies (MinTIC), den Vertrieb von ausgelaufenen .co-Domains grundlegend ändern. Künftig soll es Domain-Registraren untersagt sein, ausgelaufene Domains zu versteigern, es sei denn, sie erhalten hierfür die gesonderte Erlaubnis der Registry. Gemäß der neuen Richtlinie, die spätestens am 01. Oktober 2026 in Kraft treten wird, sind Registrare verpflichtet,

to adhere strictly to the .CO domain lifecycle and must not facilitate or execute changes in ownership of domain names that have expired and have not been renewed by the original registrant, unless expressly authorized by the .CO Registry.

Aktuell versteigern viele Domain-Registrare abgelaufene .co-Domains entweder selbst oder über einen Partner. Der Registrar streicht den Gewinn aus der Auktion ein, und die Registry erhält die Einnahmen aus der Verlängerung. Eben hier setzt die Neuregelung an, um den Anteil der Registry zu erhöhen. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Registry ausgelaufene Domains künftig auch selbst versteigert. Aktuell sind rund 3,3 Mio. .co-Domains registriert, Potential für Domain-Auktionen wäre also vorhanden.

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