Domain-Endungen wie .law, .legal, .lawyer und .attorney versprechen bei der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz SEO) keine messbaren Vorteile.
Das behauptet zumindest das US-Unternehmen Custom Legal Marketing (CLM) in einer Studie, in der 73.674 Rankings aus 9.216 wettbewerbsorientierten Suchanfragen in 288 US-amerikanischen Metropolregionen untersucht wurden. Anwaltskanzleien mit juristischen Domain-Endungen erreichten demnach im Durchschnitt Platz 4,86 in den Suchergebnissen, während Kanzleien mit .com-Domains im Durchschnitt auf Platz 4,77 lagen – ein Unterschied, der laut Studie statistisch nicht von null zu unterscheiden ist. Immerhin einen Vorteil konnte CLM aber identifizieren: Bei den führenden Anwaltskanzleien beträgt die durchschnittliche Länge der Second Level Domain unter .law- und .legal sechs Zeichen, im Vergleich zu zwölf Zeichen bei Kanzleien mit .com-Domains. Jason Bland von CLM:
We cut fourteen characters off our web address, and that had real value for our brand. What it did not do, as our own research now confirms, is change where anything ranks.
Die Ergebnisse decken sich mit öffentlichen Angaben von Google, wonach Keywords in einer Top Level Domain weder Vor- noch Nachteile für das SEO-Ranking mit sich bringen.