Vorfreude bei fTLD Registry Service: die Verwalterin der neuen Top Level Domain .bank lässt wissen, dass man über 5.500 Bewerbungen um eine .bank-Domain aus der globalen »Banking Community« eingesammelt hat.
Ein Großteil gehe auf Banken mit Sitz in den USA zurück, aber auch Institute aus Großbritannien, Spanien und Südafrika seien vertreten. Einzelne Banken wie die Lead Bank aus Kansas City würden bereits ihren Wechsel von .com zu .bank vorbereiten, um die verbesserte Sicherheit der neuen TLD zu nutzen. Allerdings schlägt sich nicht jede der US$ 1.000,– oder mehr teuren Bewerbungen um eine .bank-Domain auch in der Registrierung nieder, da die Vergabe in mehrfacher Hinsicht beschränkt ist. So sind nur »qualified registrants« zugelassen, bei denen es sich im Wesentlichen um staatlich überwachte Kreditinstitute handelt. Sie müssen sich alle zwei Jahre reverifizieren lassen, ob sie die Registrierungsvoraussetzungen noch erfüllen. Zudem dürfen sie in der Regel nur den jeweiligen Unternehmensnamen als Domain registrieren. Dementsprechend gibt es aktuell nur etwa 50 .bank-Domains, von denen rund die Hälfte geparkt ist. Bis zur globalen Akzeptanz ist es also noch ein weiter Weg.
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