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Irland fordert »Internet Policy Forum«

Die irische Domain-Verwalterin IE Domain Registry (IEDR) hat eine Einführung eines eigenen »Internet Policy Forum« vorgeschlagen.

Auslöser ist, dass sich Irland, EU-Mitgliedstaat seit dem 1. Januar 1973, nach Ansicht von IEDR-CEO David Curtin in einem einzigartigen Fadenkreuz zwischen EU- und US-Regulierungen gefangen sieht; wörtlich spricht Curtin vom Hammer der EU und dem Amboss der USA. Im Mittelpunkt steht dabei das Interesse an den persönlichen Daten von Millionen von EU-Bürgern, die in Irland gespeichert werden. Um die damit verbundenen Probleme zu lösen, glaube IEDR an die Etablierung eines »multi-stakeholder, representative, national Internet Policy Forum«. Insgesamt laufen die Pläne von IEDR darauf hinaus, die rechtlichen Zügel der EU zu lockern. Begleitet wird der Vorstoss von dem Vorhaben, das Erfordernis eines berechtigten Interesses für eine Registrierung von .ie-Domains zu streichen. Die damit verbundene Botschaft ist also klar: Regulierungen jeder Art sollen minimalisiert werden. Das Feedback auf diesen Vorschlag ist bisher aber bescheiden: weder die irische Regierung noch die EU haben sich öffentlich geäussert.

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