.mobi

Auktion von 15 neuen Premium-Domains

Die irische dotMobi Ltd, Verwalterin der Mobil-Domain .mobi, wirft erneut eine Reihe besonders attraktiver Domain-Namen auf den Markt: anlässlich der T.R.A.F.F.I.C. West 2007 in Las Vegas werden am 7. März 2007 insgesamt 15 so genannte „Premium-Domains“ versteigert.

Wie bei der Einführung jeder neuen Top Level Domain ist am Anfang das Hauen und Stechen um die attraktivsten da allgemein beschreibenden Domains am grössten. Bei dotMobi will man daher neue Wege gehen, und hat im Einvernehmen mit der Internet-Verwaltung ICANN eine Liste mit besonders begehrten Adressen erstellt, die nicht gleich von jedem registriert werden dürfen. Diese Liste mit „Premium-Domains“ setzt sich aus allgemeinen und bekannten generischen Begriffen und Phrasen in verschiedenen Sprachen zusammen. Nach und nach werden diese Domains von Verwalter dotMobi freigegeben, entweder im Rahmen einer Versteigerung oder für besonders ausgesuchte Webadressen auch im Wege einer Ausschreibung.

Zu den insgesamt 15, diesmal per Auktion vergebenen Domain-Namen zählen die Begriffe „airfare“, „areacodes“, „cam“, „casinos“, „cre/ditscore“, „directions“, „eat“, „libre“, „loancalculator“, „models“, „newmusic“, „pics“, „pizza“, „realestate“ und „singles“; Änderungen sind jedoch vorbehalten. Sie alle werden am 7. März bei der T.R.A.F.F.I.C. West 2007 in Las Vegas versteigert. Da an dieser Veranstaltung nur teilnehmen kann, wer zuvor eingeladen wurde, verteilen sich die Domains auf einen Kreis von Domain-Spezialisten, und stehen der breiten Öffentlichkeit vorerst nicht zur Verfügung. Gleichwohl war Ende des letzten Jahres eine erste Auktion von Premium-Domains für .mobi bereits äusserst erfolgreich verlaufen: so wurden auf der T.R.A.F.F.I.C. in Miami flowers.mobi für US$ 200.000,– und fun.mobi zu US$ 100.000,– versteigert, womit sich ein Neuling unter den Top Ten der Jahresbestenliste der Domain-Verkäufe platzieren konnte. Alle zehn angebotenen Domains fanden damals einen Käufer, und erzielten insgesamt knapp US$ 400.000,–.

Mit ähnlichen Zahlen rechnet Neil Edwards, der CEO von dotMobi, auch diesmal. „Wir erwarten, dass diese Liste mit 15 Domains eine ähnlich große, wenn nicht noch grössere Nachfrage als im Jahr 2006 hervorruft.“. Noch wichtiger sei jedoch, dass man das Geld investieren wolle, um Programmierern und Entwicklern einfache Werkzeuge zur Entwicklung mobiler Inhalte an die Hand zu geben. Das Angebot dev.mobi sei dabei nur ein erster Anfang.

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