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Klare Worte des US-Justizministeriums zu .com-Domain-Preisen

Die US-Regierung hat klargestellt, dass die Gebühren für .com-Domains bis in das Jahr 2024 hinein eingefroren werden können.

Auslöser aktueller Diskussionen war ein Schreiben der US-Politiker Ted Cruz, Mike Lee und Sean Duffy; sie sahen angesichts der bevorstehenden IANA-Transition die Möglichkeiten der US-Politik schwinden, auf die .com-Gebühren Einfluss zu nehmen. Das Justizministerium widersprach dem entschieden; am 31. August 2016 teilte das Ministerium mit, dass man sich über die National Telecommunications and Information Administration (NTIA) das Recht vorbehalten habe, bei einer Verlängerung des Registry-Vertrages auch das »Cooperative Agreement« zu verlängern, das bis in das Jahr 2024 hinein läuft und die Möglichkeit vorsieht, dass die Gebühr für .com-Domains auf US$ 7,85 gedeckelt wird. Ob die US-Regierung von dieser Preisobergrenze Gebrauch macht, lässt das Schreiben offen. Die Sorge, dass die Gebühren für .com-Domains explodieren könnten, sind also unbegründet; erst recht lässt sich daraus kein Grund ableiten, die noch für 2016 geplante IANA-Transition zu blockieren.

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