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US-Senator Rockefeller empört sich über .sucks

Der US-Senator Jay Rockefeller, Urenkel des legendären Multimillionärs John D. Rockefeller, hat öffentlich Bedenken gegen die Einführung von .sucks geäußert.
In einem Schreiben an die Internet-Verwaltung ICANN vom 12. März 2014 kritisiert Rockefeller, dass jeder Vorteil, den .sucks in Bezug auf mehr Auswahl und Wettbewerb biete, durch die Nachteile in Form von ungerechtfertigter Diffamierung von Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen aufgebraucht werde. Es sei offensichtlich, dass es den drei Bewerbern Top Level Spectrum Inc., Dog Bloom LLC und Vox Populi Registry Inc. nur darum gehe, durch defensive Registrierungen Geld zu verdienen. Damit spielt er auf die Absicht von Vox Populi an, Markeninhabern eine defensive Registrierung zum Preis von US$ 25.000,– anbieten zu wollen. Provokant wendet sich Rockefeller an ICANN-Aufsichtsrat Steve Crocker und fragt ihn, ob er denn wolle, dass ein Dritter die Domain icann.sucks betreibe. Mit anderen Worten: die Endung .sucks »sucks«. Als Mitglied des „Commerce, Science and Transportation Committee“ verfügt Rockefeller über eine laute Stimme; ob sich ICANN davon jedoch beeindrucken lässt, bleibt abzuwarten. Welcher Bewerber den Zuschlag für .sucks erhält, ist aktuell ohnehin nicht abzusehen.

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