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ICANN-Ombutsmann weist Interessenkonflikte um .africa zurück

Chris LaHatte, Ombudsmann der Internet-Verwaltung ICANN, hat die von DotAfrica erhobenen Vorwürfe eines Interessenkonflikts zurückgewiesen.

Die Vorwürfe richteten sich gegen Mike Silber und Chris Disspain, beide Mitglieder des ICANN-Boards. Sophia Bekele hatte für DotAfrica argumentiert, sie seien befangen, da sie in enger Verbindung mit der Konkurrenzbewerbung von DotConnectAfrica stünden. Auf Nachfrage des Ombudsmannes konnte Bekele den angeblichen Interessenkonflikt aber nicht näher bezeichnen. Nach seinen Prüfungen wäre er im Fall eines Interessenkonflikts zwar zuständig; sowohl Silber als auch Disspain hätten jedoch an keiner entscheidenden Abstimmung zu .africa teilgenommen. Die erhebliche öffentliche Diskussion um die erhobenen Vorwürfe würden zudem dazu führen, dass ICANN sensibilisiert sei, wenn konkrete Entscheidungen zu treffen sind. Im Übrigen rege er einen weniger aggressiven Umgang miteinander an; dieser Ansicht habe sich auch Bekele nicht verschlossen.

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