Start-Ups

united-domains AG veröffentlicht Studie »Domain-Namen deutscher Start-Ups«

Die united-domains AG hat eine große Studie über die Namen von Start-Up-Unternehmen erstellt und dabei Domain-Namen von 1.300 deutschen Start-Ups untersucht. Neben diesen Daten über die genutzten Domain-Namen gibt es zudem Tipps, um Entscheidungen zur Namenswahl treffen zu können.

Auf elf thematisch differenzierte Seiten verteilt, findet man die Studie »Domain-Namen deutscher Start-Ups« auf dem Weblog von united-domains.de. Die erste Seite gibt einen Überblick und Hinweise auf weitere Literatur und Quellen. Dort befindet sich auch die komplette Studie in einer Infographik zusammengefasst. Die wertvollen Betrachtungen, die sich auf den zehn folgenden Webseiten des Artikels dazu finden, sollte man aber nicht übergehen. Der erste Abschnitt widmet sich den Endungen, die deutsche Start-Ups für ihre Angebote nutzen. Hier hält man sich überwiegend an die deutsche Endung .de, die zusammen mit der Endung .com 92 Prozent aller genutzten Endungen umfasst. Leider fehlen an dieser Stelle differenzierende Angaben, wie diese 92 Prozent unter .de und .com aufgeteilt sind. Weiter sind .net, .org, .eu, .tv und .io beliebt. Der 2. Abschnitt liefert Informationen zur Verteilung der Endungen unter Typen: So sind 64,1 Prozent der genutzten Endungen ccTLDs (Länderendungen wie .de, .io, .tv), 35,7 Prozent gTLDs (.com, .net, .org), und lediglich 0,2 Prozent neue Endungen (nTLDs). Letztere scheinen bei den hiesigen Start-Ups noch nicht angekommen zu sein. Weiter geht es mit der Domain-Namens-Wahl, bei der nur 36 Prozent auf den eigenen Unternehmensnamen vertrauen, während bei 64 Prozent Domain-Name und Unternehmensname von einander abweichen. Immerhin bei 1,7 Prozent der Fälle sind Domain-Name und Top Level Domain zusammen mit dem Unternehmensnamen identisch. Einen Schwerpunkt bildet die Untersuchung im 4. Abschnitt zur Frage, ob man einen beschreibenden oder einen Phantasienamen wählt. Unter den deutschen Start-Ups halten sich beide Möglichkeiten die Waage: 50,6 der Start-Ups nehmen einen beschreibenden Namen, 49,4 Prozent haben Phantasie. An dieser Stelle werden die Vor- und Nachteile der beiden Möglichkeiten ausführlich untersucht und sogar ein Spracheingabetest mit Siri durchgeführt, nicht ohne auch auf andere intelligente Sprachsysteme zu verweisen. Darüber hinaus werden noch die Länge der Domains, die Frage des Bindestriches und die Einbindung von Zahlen sowie weitere Fragen und Daten behandelt.

Alles in allem gibt die aufwändige Studie einen Interessanten Einblick in die Domain-Wahl als solche und die der deutschen Start-Up-Szene im besonderen. Mit den zahlreichen Verweisen auf frühere Artikel zum Thema im Blog der united-domains AG und auf Artikel und Informationen Dritter, schärft sie die Sicht des Lesers und liefert hilfreiche Anregungen für die eigene Namenswahl, auch wenn man selbst kein Start-Up zu gründen gedenkt, sondern das eigene Geschäft im Internet präsenter machen will.

Disclaimer: domain-recht.de und der Domain-Newsletter sind Projekte des Starnberger Domain-Spezialisten united-domains AG.

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