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DNS Belgium macht auf Unsicherheiten von »https« aufmerksam

Die .be-Registry DNS Belgium räumt mit einem weit verbreiteten Irrtum auf: die Verwendung des Hypertext Transfer Protocol Secure (https) ist keine Garantie, dass die darunter erreichbare Website verlässlich ist.

In einer Marktumfrage von InSites Consulting Ende 2017 hatten 45 Prozent der Befragten angegeben, am Kürzel »https« in der Adresse zu erkennen, dass es sich um ein vertrauenswürdiges Webangebot handelt; die Domain hat übrigens für 38 Prozent der Befragten maßgebliche Bedeutung bei der Legitimitätsbeurteilung. DNS Belgium weist jedoch darauf hin, dass Cyberkriminelle »https« ebenfalls längst für sich entdeckt haben; das hätten Untersuchungen des US-amerikanischen Unternehmens PhishLabs bestätigt. Eine Verbindung über »http« stellt lediglich sicher, dass Daten in der Kommunikation zwischen Webserver und Webbrowser »abhörsicher« übertragen werden; sie besagt jedoch nichts dazu, ob das abgerufene Angebot selbst legitim ist. Letztlich ist »http« daher nur ein Baustein im Rahmen einer Sicherheitsstrategie, zu der auch ein strategisch aufgestelltes Domain-Portfolio gehört.

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