Halbjahresbilanz

die besten Verkäufe 2011

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Schon ist das erste Domain-Handelshalbjahr herum. Grund genug, zu schauen, was sich bisher getan hat.

Die teuersten Domain-Verkäufe fanden wie gewohnt unter der beliebten Endung für den Kommerz, .com statt. Hier ragt eine Domain weit voraus: domainname.com für US$ 1.000.000,- (ca. EUR 700.000,-), die einzige Domain bisher in diesem Jahr, die sich im siebenstelligen Dollarbereich bewegt. An zweiter Stelle positioniert sich bisher runningshoes.com für US$ 700.000,- (ca. EUR 476.215,-). Bis zur 10. Position fallen die Preise langsam bis auf US$ 220.000,- ab:

domainname.com – US$ 1.000.000,- (ca. EUR 700.000,-)
runningshoes.com – US$ 700.000,- (ca. EUR 476.215,-)
puzzle.com – US$ 500.000,- (ca. EUR 349.650,-)
gamesforgirls.com – US$ 500.000,- (ca. EUR 364.959,-)
33.com – US$ 358.000,- (ca. EUR 255.714,-)
datacenter.com – US$ 352.500,- (ca. EUR 244.792,-)
cupidon.com – GBP 175.000,- (ca. EUR 201.655,-)
action.com – US$ 270.000,- (ca. EUR 197.080,-)
driven.com – US$ 225.000,- (ca. EUR 159.574,-)
consolidation.com – US$ 220.000,- (ca. EUR 147.651,-)

In diesem Top Ten-Reigen aus .com-Domains vermochte sich lediglich eine Domain mit anderer Endung einzuschleichen: autoinsurance.org zum Preis von US$ 440.000,- (ca. EUR 307.692,-), was ein stattlicher Preis für eine .org-Domain und der höchste bisher bekannte überhaupt ist. Die Endung .net vermochte mit cars.net für US$ 170.000,- (ca. EUR 118.056,-) lediglich eine Domain aufzubieten, die im bisherigen Ranking den 8. Platz unter allen .net-Domains einnimmt. Herausragend war zudem all.biz, eine Domain unter einer neueren generischen Endung, die mit US$ 61.750,- (ca. EUR 44.424,-) einen für die Endung enormen Preis vorlegte und dabei die üblicherweise höher gehandelte .info sogar übertrumpft.

autoinsurance.org – US$ 440.000,- (ca. EUR 307.692,-)
cars.net – US$ 170.000,- (ca. EUR 118.056,-)
outreach.org – US$ 90.400,- (ca. EUR 61.500,-)
gold.net – GBP 50.000,- (ca. EUR 57.705,-)
bills.org – US$ 70.000,- (ca. EUR 50.000,-)
all.biz – US$ 61.750,- (ca. EUR 44.424,-)
camera.net – US$ 35.000,- (ca. EUR 25.547,-)
gospel.org – US$ 35.000,- (ca. EUR 25.547,-)
teeth.net – EUR 21.000,-
england.net – US$ 30.000,- (ca. EUR 21.898,-)

Die Länderendungen hingegen zeigen in diesem Jahr bisher eher schwache Zahlen. Die teuerste Domain ist die australische Domain deals.com.au, die mit dem Preis von US$ 100.000,- (ca. EUR 68.031,-) auf Platz 24 der Jahresliste aller Domain-Deals liegt. Ihr folgt auf Platz 41 business.co für US$ 80.000,- (ca. EUR 57.143,-). Die teuerste .de-Domain in diesem Jahr ist bisher market.de für EUR 30.000,-, womit sie Platz 91 auf der Jahresbestenliste belegt.

deals.com.au – US$ 100.000,- (ca. EUR 68.031,-)
business.co – US$ 80.000,- (ca. EUR 57.143,-)
t.ag – US$ 60.000,- (ca. EUR 41.958,-)
tuttoauto.it – EUR 33.600,-
finance.co – US$ 45.000,- (ca. EUR 31.250,-)
market.de – EUR 30.000,-
sportsbetting.in – EUR 30.000,-
poker.org.uk – GBP 25.000,- (ca. EUR 28.671,-)
2.de – EUR 29.000,-
internet.co – US$ 40.000,- (ca. EUR 27.778,-)

Alles in allem ein durchaus anregendes erstes Halbjahr für den Domain-Verkauf. Doch ist zu hoffen, dass in der zweiten Hälfte weitere Verkäufe im siebenstelligen Dollarbereich öffentlich werden, und vor allem, dass die Endung .de das ein oder andere bessere Ergebnis vorlegt.

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